Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D
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Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Fr 29 Aug, 2014 19:09

Nur die vom Schek Heribert. Das hätte die BMW-Sportabteilung nie gelaubt, dass das geht.
Sie glaubens wahrscheinlich immer noch nicht, dass das gegangen ist...

Gruß
Hans

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Fr 29 Aug, 2014 19:24

Also solch eine 4V Gs hat schon was, würde mir auch gefallen , so
Rein geschenkt. Aber mit Straßenreifen, kommt einfach besser in der Stadt
Und die 4Radsuvs sind ja auch so ausgestattet. Mh... Ist dann halt ne Supermoto :-D

Meine Xtz 660 Tätärä ist auch nen Eisenhaufen, gefühlt. Im Stand lässt sich
Da meine Dicke Xj besser bewegen.
Claus hat auf meine Xtz auch BT45 aufgezogen. In anbetracht das Ich mich weniger
Als 1% auf losem Untergrund bewege und Ich hier den Deich auch mit dem
BT bezwinge sehen Ich auch keinen Grund das zu ändern.
Den K60 probier Ich aber mal auf dem Nordmanns Tätärä.

Heute hab ich weiter zur Suvung meiner beigetragen. Der Heckträger fürs
Topfkäs Ist gekommen und nun thront ein 45L Alukäs auf dem Heck.
( War einfach günstig) 8)

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 07:12

hiha hat geschrieben:Nur die vom Schek Heribert. Das hätte die BMW-Sportabteilung nie gelaubt, dass das geht.
Sie glaubens wahrscheinlich immer noch nicht, dass das gegangen ist...

Gruß
Hans


Joh, 'n Freund von mir hat die "Schek Nr. 2", die lässt sich auf die Seite legen wie'n Fahrrad .
Ich kenn Gerüchte, dass Heribert (oder doch Herbert?) seine Stifte mit Schmirgelpapier an
die Rahmen gesetzt hat. "Immer schön schrubbeln, die Rohre sind viel zu dick" :-D

Grüße
Andreas

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 08:10

Die meisten sagen Herbert, aber heißen tut er Heribert.
Und das mit den Lehrbuben ist wahr, da war seine ganze große Autowerkstatt einen Winter lang involviert. Es wurde übrigens nicht "so drauf los" geschmirgelt, sondern mit Wandstärkenkontrolle, also nach Plan. Was für eine Sauarbeit.
Wenn ich die Anekdoten noch richtig weiß, haben die Briten bei den Scottish Sixdays die Strecke dann so gelegt, dass man an einer Stelle mit den BMW-Dutteln nicht durch passt...
Heuer fällt der Henneburg-Termin nicht auf die Enduro-Classic-Veranstaltung in Schimmeldewog, sonst könnten wir nachschauen, ob ers noch kann. :-)

Gruß
Hans

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 10:25

Der Herr Scheck hat mich damals schwer irritiert :roll:
Auf einmal fand ich 'ne BMW sexy :shock:

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 10:38

der herr scheck irritiert immer noch !

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 11:09

@lallemang: erinnerst du dich an arnos GS? die hatte er mal auf der henneburg dabei - der hat´s geschafft das gewicht auf schek - niveau zu bringen.

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 12:13

Jou Achim :-D

Ich bin dunnemals über einen Bericht über die Scheck-Renner mit Bildern vorm Lackieren gestolpert.
Sabber :pray:

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 12:32

Ziemlich leicht ist auch die GS vom Herrn Schad, der ein paar Optimierungen vorgenommen hat. Nachzulesen hier.

Gruß,
Richard

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 17:23

*Hüstel* Gewicht ist nicht alles ...

Und außerdem, solange ich ständig mit meinem 30 kg Rucksack rumlauf, is' das alles relativ :roll:

Unter 200 kg ist aber schon ganz nett, so wie meine 8)
Wer's ankucken mag: schwarz!

Grüße
Andreas

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

Sa 30 Aug, 2014 18:40

Spannende Themen hier
Am spannendsten find ich ja dass der Ursprung des Freds, ein Artikel, über den Unsinn, von deutlich zu großer Leistung und deutlich zu hohem Gewicht Bei[url]Reise[/url]Enduros war, dann aber hier als Maßstab Wetbewerbs und Sportenduros herangezogen werden.
versteh ich nicht so recht. Hat aber sicher mit meiner eigenen Situation zu tun. 8)
Weil...das mit dem Dauerrucksack kenn ich nur zu gut :shock:
Bei 193cm Körperlänge und einem Gewicht das stramm an der zweiten Stelle auf die 3 zumarschiert relativieren sich Gewichtsangaben mächtig.
Schon beim Klamottenpacken wird es schwierig. meine Zeltbahnen die ich zur Körperbedeckung brauch wiegen einfach.
Meine Frau hatte stückzahlmäßig teilweiße mehr als doppelt soviele klamotten eingepackt und ich brauchte trotzdem mehr Platz und hatte mehr gewicht in den Koffern :cry:
Bei den Schuhen ist es bei Schuhgröße 49 dann genauso ein Drama. Zelt muss groß genug sein, Schlafsack geht immer nur der Größte u.s.w.
Wenn ich mich alleine mit Motorradklamnotten Gepäck, Campingzeug, Werkzeug ersatzteilen und was so für mehrere Wochen Urlaub gebraucht, wird auf ein Moped schwinge ist das schon mal locker 160 -170 Kg. schwerer.
Wenn ich dann noch unterwegs was einkaufe, oder Wasser und Lebensmittel mitführen muss/will kommen schnell nochmal 10-15Kg dazu
also insgesamt 180-190Kg.
Selbst mit einem leichten Moped komm ich also schon in den Bereich um die 400Kg. Damit geht einfach kein richtiges Gelände. jedenfals nicht für mich. Über Sand brauchen wir glaub ich gar nicht mehr Reden
Da nehm ich dann halt zweifel lieber gleich ein schwereres Motorrad, in der Hoffnung dass das länger hält, als eine leichte Wetbewerbsenduro, bei der belastungsmäsig schon das Rahmenheck in die Knie geht und die dann doch nicht glücklich macht, weil sie das wöfür sie mal konstruiert wurde nicht mehr, und das wöfür ich sie eigentlich wollte, konstruktionsbedingt sowiso, nicht richtig kann.
Bei der KTM Adventure auf LC4 basis, hab ich mir sagen lassen, war für viele das Hauptproblem, dass die Kiste eigentlich zu Sportlich und zu speziell war.
Das Projekt wurde ja dann auch nicht mehr weiterverfolgt. Ich glaube es gibt nicht viele die ihr hinterherweinen, obwohl sie ja eigentlich auf dem Papier recht dicht am Ideal war.
Wenn ich nur mit Zahnbürste einer Plastikplane und einem Leichtschlafsack (oder einer Pferdedecke) eine Woche durch die Karpaten oder sowas düsen wollte würd ich mich auch nach was leichtem umsehen. Evtl sogar was in richtung Trailer oder tatsächlich eine nette ältere einzylinder :D
Aber für einen Ausgedehnten Urlaub oder ein lange Reise Die findet dann eben auf Straßen und pisten und Feldwegen statt, brauchts finde ich, nicht unbeding das Ultraleichte Sportmoped.
Guckt euch mal die Maschinen der Weltreisenden an.
Da ist von der Harley über die Kawasaki mit 4 Alukoffern, der Moto Guzzi mit Dach, diversen GSen in allen Größen und altern Afrika Twins und Transalps bis zum 50ccm Roller alles vertreten was jemals gebaut wurde.
Ich find das gut! Und würd trotzdem Gerne mal mit einer leichten Enduro ne woche in die Karpaten :D
Na ja später mal

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

So 31 Aug, 2014 00:04

Hi Uwe,

klar sind da persönliche Unterschiede, von Ansatz, Körperbau, Nutzungsziel,...
Ich hab' bei gleicher Bauhöhe wie Du grob 50Kg Gewichts"vorteil". In Gänsefü§chen,
weil damit auch meine Gesamtmuskelleistung begrenzt ist. Insofern guck' ich um so
mehr auf's Gesamtkampfgewicht, wenn's mehr als'n schlechter Feldweg sein soll...

Sicher gehen 90-99,9% der Reisewege auch mit irgendwas ganz ohne Enduro.
Der Reisewildweganteil ist dem einen Moped halt 10, mit dem anderen 0,1%.
Auf Schotter braucht sich 'ne XS650 Serie nicht verstecken, 'ne Urtenere kann halt
auch noch abseits davon mehr.

Die Tenere war kein Sportgerät. Leer grob 140Kg, stabil genug für Gebäck und haltbar
genug für ganz lange Reisen. Ist ein guter Kompromi§, für mich immer noch eine Refferenz.
Die ScheckBMWs zB zeigen, da§ es damals auch mit den Boxern nicht so weit weg war.

Nix gegen die Dickschiffe, aber mir taugt das nicht. Ich fahr hier Wege, wo die kaum
hochkommen und wenn nur mit erheblichem Flurschaden.
(Da kann die CL250 mit 17/21PS aber Schleichgang vielleicht mehr als die Tenere.)

Gry§e ;)

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

So 31 Aug, 2014 00:28

lallemang hat geschrieben:Hi Uwe,
Nix gegen die Dickschiffe, aber mir taugt das nicht. Ich fahr hier Wege, wo die kaum
hochkommen und wenn nur mit erheblichem Flurschaden.
(Da kann die CL250 mit 17/21PS aber Schleichgang vielleicht mehr als die Tenere.)

Gry§e ;)

Nix Falsch verstehen. Mir wärs auch leiber mein Moped hätte 50Kg. weniger!
Ich schreib glaub ich nur deshalb so vehement pro schweres Moped, damit ich kein Muffensausen wegen der geplante Tour krieg.

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

So 31 Aug, 2014 08:33

Natürlich sind Wettbewerbsenduros nicht mit Reiseenduros zu vergleichen, mir ging es nur darum, zu zeigen, wohin man sich bei einer 2-Ventiler-BMW arbeiten kann.
Aber unter 200kg leer sollte es sich imho schon sein, wenn man ernsthaft vorhat, im Gelände zu fahren.
Schließlich ist jedes Kilo das man mitnimmt, bei einem Umfaller im Gelände auch wieder zu heben.
Für mich kam der Punkt auf meiner Rumänientour, wo ich im Stand umkippte, das Mopped aufheben wollte und der (Mopped-)Arsch wie angenagelt am Boden hing. Da durfte ich dann abladen. Nicht so lustig.

Bei meiner nun startenden Tour versuche ich ein wenig Minimalismus zu betreiben, ich fahr alleine, da brauch ich nicht viel. Aber auch auf der Islandtour habe ich schon gemerkt, dass diverse Abspeckmaßnahmen (Mopped, Fahrer & Gepäck) durchaus was gefruchtet haben. Das bringt Fahrstabilität im Gelände, leichteres Aufheben und damit auch mehr Zuversicht beim Fahren.

Noch leichter und höher als mit dem Serienfahrwerk ginge sicherlich, aber dann wieder mit Einschränkungen im Komfort, mir gefällt die niedrige Sitzhöhe aktuell, da der Schwerpunkt unten bleibt und man sich notfalls auch mal abstützen kann (jaja, die Füße sollen auf den Rasten bleiben, ich weiß). Aufsetzen tut man schonmal, mein verbeulter Motorschutz ist der Beweis. Am Ende ist der 2-Ventiler ein Kompromiß, und zwar ein ziemlich guter (für mich und doch einige Andere), aktuelle Gssen und "Reiseenduros" aber meist nicht, sie sind reine Reisetourer. Vielleicht sollte da mal jemand anfangen mit Abspecken, die alten Moppeds werden auch immer weniger.

Mit Sozia geht Geländefahren ohnehin nicht. Und auf der Straße machen +-50kg nicht so viel aus, weswegen ja der ganze aktuelle Kram gekauft wird.

Gruß,
Richard

Re: Neumodische "Reiseenduros"-->Zeitungsartikel

So 31 Aug, 2014 09:58

Da sind wir vom Ansatz gar nicht mal weit auseinander.
Die Quota, du sagtest so schön: "Das ist einfach eine seltsame Guzzi!" :lol: hat ja schon einiges an Gewicht zur Serie verloren.
Was ich unbedingt noch machen will, ist einen leichteren Endtopf verbauen. Momentan hab ich ein Serienteil von einer Aprilla Mille GT drauf, das wiegt gefühlte 15Kg!!!! :shock:
Aber sonst seh ich am Moped kein Sparpotential mehr.
Mein Gepäck hab ich in letzter Zeit eh schon immer weiter eingedampft und minimalisiert. Mehr will ich nicht mehr weglassen sonst wirds ungemütlich. dafür wächst aber der Elektronik, Rechner, Kamera und Filmkram ständig weiter an. Das Füllt inzwischen ein komplettes Topcase. Zum Glück ist das wegen der ganzen Polsterungen hauptsächlich volumen und kaum Gewicht. Wobei das Käs selber wiegt ja auch...
Egal mal sehen wie weit ich so komm.
Ich klink mich aus
Uwe
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