Meinungen Kawa W650 (kein Alteisen; Retrogurke)

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Beitragvon Christoph » Mi 11 Apr, 2007 14:57

KNEPTA hat geschrieben:Wird des jetzt wieder zur Grundsatzdiskussion oder wie oder wos. :sleep:


Ich halt ja schon die Pappn :smt041

KNEPTA hat geschrieben:Na oba es streßt ungemein, wenn man mit einer technisch weit unterlegenen Kiste, mit Mangel an Motorleistung und jagdbedingten Schraubpausen immer das Gefühl hat, daß die vorauseilenden Neukradfahrer sich langweilen.


...

Christopher
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Beitragvon KNEPTA » Mi 11 Apr, 2007 15:07

Christoph hat geschrieben:
...

Christopher


:shock: :shock:

Jo, wie, hat es ihm jetzt die Sprach verschlagen ??? :roll:

Des wollt ich net :tutleid: :aetsch:
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Beitragvon Riege » Mi 11 Apr, 2007 15:13

KNEPTA hat geschrieben:
Christoph hat geschrieben:
...

Christopher


:shock: :shock:

Jo, wie, hat es ihm jetzt die Sprach verschlagen ??? :roll:

Des wollt ich net :tutleid: :aetsch:


Nö, er haltet ja nur die Pappn, wie er oben angekündigt hat... :-D
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Beitragvon Christoph » Mi 11 Apr, 2007 15:15

Dann sollte ich hier nochmals betonen, mich niemals gelangweilt gefyhlt zu haben - trotz Neueisengeraffel. Man hätte den Wystling ja auch als Lumpensammler verurteilen können (dann hättma aber im Herbst die Labestation schwerer g'funden :twisted: )

Ich nehm jetzt auch wieder brav Karten mit, zum Studieren :shock:

Christopher
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Beitragvon KNEPTA » Mi 11 Apr, 2007 15:17

Riege hat geschrieben:
KNEPTA hat geschrieben:
Christoph hat geschrieben:
...

Christopher


:shock: :shock:

Jo, wie, hat es ihm jetzt die Sprach verschlagen ??? :roll:

Des wollt ich net :tutleid: :aetsch:


Nö, er haltet ja nur die Pappn, wie er oben angekündigt hat... :-D


Lange hat er es nicht ausgehalten :-D
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Beitragvon Hauni » Mi 11 Apr, 2007 15:46

Riege hat geschrieben:wer ist die 13er?
Hauni - hast Du mir was vorenthalten? :grin:

Gryße!
der Riege


Ich denke er meint mit der 13er die 11er :lol:

aber egal,
auch diese ist in bälde Geschichte ;-)
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Beitragvon Riege » Mi 11 Apr, 2007 15:54

Wie, die X11 muß ausziehen? Wow... :shock:
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Beitragvon kahlgryndiger » Mi 11 Apr, 2007 17:35

Hauni hat geschrieben: Ich denke er meint mit der 13er die 11er ...


aber Leistung hat se doch wie ne 13er ...
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Grundsatzdiskussion

Beitragvon tomcat » Mi 11 Apr, 2007 20:45

Auch wenn da jemand gähnt,
manchmal landet man bei Grundsätzlichem.
AIA heisst Alteisentreiber, es geht also um den Fahrer und sein "Innenleben" und nicht um das Fahrzeug, auf dem er gerade sitzt.
Und wenn eine Enfield als Alteisen anerkannt wird, woran liegt das?
Die könnte auch Bj 2007 sein. Ist es das Aussehen? Oder liegt es an der technischen Rückständigkeit?
Ist dann jemand, der z.B. eine Junak mit elektronischer Zündung ausstattet ein subversives Element?
Was ist der Unterschied zwischen einer XS650 und einer W650?
Die W hat keine historischen Stammbaum, sie gibt nur vor etwas zu sein, was sie aber eigentlich nicht ist.
Die XS ist abgeleitet von Yamahas erstem 4takter, der XS1 von 1973. Leider wird sie seit 1982 nicht mehr gebaut und ist deshalb ein Alteisen.
Ist sie jetzt mehr Alteisen als eine Enfield, die schon noch gebaut wird?
Was, wenn Yamaha die XS650 mit leichter Modellpflege bis heute weiterbauen würde? Was würde sie dann (philosophisch) von einer W650 unterscheiden? Beide wären immerhin technisch auf dem gleichen Stand und von der selben Grundidee geprägt.
Zuverlässigkeit kann kein Hinderungsgrund sein, immerhin zielen die meisten unserer Bastelaktionen darauf ab. Man sehe nur mal letzte Beiträge zum Thema "Herbrennbox" in diesem Forum.

Ich neige zu dem Schluss, dass das Motorrad für die Definition des Alteisentreibers allein nicht ausreicht. Zu viele Varianten schliessen eine allgemeingultige Definition aus.

Mal ein neuer Ansatz:
1) Ich habe eine Yamaha Bulldog, Bj 2003. Das ist so gesehen kein Alteisen.
2) Ich habe also 2003 eine 1100er gekauft, die Luftgekühlt ist, nur 2 Ventile pro Zylinder hat und die halbe Literleistung einer Zeitgenössischen Maschine mitbringt. Immer noch kein Alteisen, aber immerhin ein Anachronismus.
3) Der Motor von besagter Maschine wurde um 1980 entwickelt und 1981 mit der Yamaha XV1000 erstmals in Serie verkauft. Also hat die Hauptkomponente einen Stammbaum von mindestens 27 Jahren. Wird es schon wärmer?
4) Die Bulldog wird nicht mehr gebaut. Na? 8)
5) Der Fahrer (meinereiner) hatte vorher auch schon eine77er XT oder eine 80er XS 650, von denen er sich halt (biographisch normal ...) getrennt hat, die aber immer noch in seinem Herzen wohnen. Nicht jeder ist so treu wie der Ickstee Andi :wink:
Der Fahrer (immer noch ich) hat sich auch wieder eine 80er XS, diesmal halt noch ne andere, zugelegt, weil er um einen fairen Preis leider keine XS650 oder TR1 mehr auftreiben konnte, in der spärlichen Zeit, die er für solch ausserfamiliäre und ausserberufliche Tätigkeiten hat. No, schlecht?

Meine Konklusion:
Die Bulldog ist allein kein Alteisen.
Ich bin ein Alteisentreiber, wenn ich auf meiner XS sitze.
Ich bin aber auch der selbe (innerlich), wenn ich auf der Bulldog sitze und mache sie dadurch auch ein bisschen zu einem Alteisen. (Würde auf einer GIXXER nicht funktionieren, eh klar) Ich habe die Bulldog gewählt, weil ich bin wie ich bin und weil sie ist wie ich es will. Wir ergänzen uns. Und vom Feeling her ist sie viel charaktervoller als das alte Alteisen, das ich habe. Aber ohne tscheppern und defekte. Find ich gut.

Also wem eine W650 taugt, der hat meine Segen.
Und der, dem sie nicht taugt, der hat sicher was anderes, was irgendwem auch nicht taugt.
Und Rieges Fazer ist für mich auch ein Alteisen, weil das Modell wurde vor ca. 20 jahren vorgestellt, ist mittlerweile eingestellt und irgendwie wunderbar anachronistisch. Ich würde sie an seiner Stelle auch nicht hergeben.
Aber das ist nur meine Meinung.

Grysze,

Tomcat
tomcat
 

Re: Grundsatzdiskussion

Beitragvon Riege » Mi 11 Apr, 2007 20:55

tomcat hat geschrieben:Also wem eine W650 taugt, der hat meine Segen.
Und der, dem sie nicht taugt, der hat sicher was anderes, was irgendwem auch nicht taugt.

Wunderbar auf den Punkt gebracht. Find ich. ;)

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Beitragvon fleisspelz » Mi 11 Apr, 2007 21:11

Im Kern sind wir doch eh alle einig.

Zu der XS650 versus W650 Historie (die ich schön zusammengestellt find...) gäb es noch anzumerken, dass der XS 650 seinerzeit nachgesagt wurde, eine Art BSA 650 Replica zu sein, so wie die SR 500 eine Art modernisierte BSA Goldstar sei. Demzufolge hätte auch das Alteisen XS 650 schon vorgegeben, etwas zu sein, was es nicht ist...

Ich glaube es kommt uns im Kern darauf an, unsere Fahrzeuge selbst zu erhalten, umzubauen, unseren Bedürfnissen und Geschmäckern anzupassen und bei Windeswetter zu treiben, und zwar egal, wem wir damit spinnert erscheinen, und wie der das begründet. Und ein bisschen fühl ich mich zwischenzeitlich, als sei ich das Alteisen und der Treiber in Personalunion.... ;-)
..........................
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Beitragvon Hauni » Mi 11 Apr, 2007 21:28

Riege hat geschrieben:Wie, die X11 muß ausziehen? Wow... :shock:


Nun ja, das war doch schon lange klar!
Die 11er mit der Leistung einer 13er ist nur für katapultartige Beschleunigung zu gebrauchen............
Ansonsten: schwer, unhandlich, unmögliche Sitzposition, und ein extrem übermotorisierter Antrieb.......
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Beitragvon Riege » Mi 11 Apr, 2007 21:31

Stattgegeben, Ihro Gnaden... 8)

Gitti läßt fragen ob Du Deine neue schon hast und wie die heißt...?

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Beitragvon Blechroller » Mi 11 Apr, 2007 21:52

Der tomcat hat einen interessanten Ansatz gewählt.

Vorab sollte ich vieleicht nochmal klarstellen (siehe auch Fredtitel), dass ich die Weh nicht als Alteisen ansehe und auch nicht als "Pseudoalteisen" interpretieren möchte. Ist ungefähr so, als wenn ich mir eine neue 650er Alp rauslassen würde. Hat mit Alteisen in meinen Augen außer der Optik -und um die geht es wohl nicht- nichts alteisiges.
Daraus kommen wir dem Punkt näher, warum in meinen Augen eine 500er Bullet, 4-Gang, Rechtsschaltung sehr wohl was alteisiges hat. Der Bock ist egal welchen Baujahrs erst mal nicht fahrtüchtig :shock: :-D
Und wenn er dann mal fahrtüchtig wurde, ist da einiges an Arbeit drin, das auch bei echten Alteisen anfällt. Trotzdem -und jetzt kommen wir zum eher springenden Punkt- ist das Ding erst mal lahm. Und so viel schneller als lahm ist es auch nicht zu bekommen, wenn man nicht tausende Euretten vergraben will.
Es ist aber um zu tomcat zu kommen was im Hirn dessen, der so ein Gerät kauft und länger fährt. Es ist die Bereitschaft und Freude, sich auf was aus heutiger Sicht gänzlich unzulängliches einzulassen. Das Risiko eine sterbenden Motors immer im Genick zu haben, mit Gefühl zu fahren, um nicht sooo viel zu killen. Alles Dinge die bei einer Transalp oder Africa Twin Baujahr 1987 (20 Jahre alt!!!) nicht anfallen, wenn der Bock nicht vollkommen runtergeritten ist.
Man kann auch Enfield 2007 durch Ural 650er oder Dnäbba ersetzen. Bleibt der gleiche Kram mit Nuancen.
Da kommt eine Bulldog oder Fazer oder Weh oder so was nicht mit. Das Zeug ist zu gut.

Uwe hat es heute mal angesprochen: Ein Aspekt ist auch die Geschwindigkeit. Es macht keinen Sinn, wenn ein Russeneisen, eine Junak, eine Enfield, eine MZ ausgesaugt werden müssen, um nur halbwegs eine Ausfahrtgeschwindigkeit zu erreichen, die für eine der o. g. Nichtalteisen und deren Treiber immer noch lahm sind. Und dann verrecken die Kisten; es muss gezangelt werden. Der geneigte Transalper ohne Alteisenhirn steht womöglich am Straßenrand und wundert sich (wenigstens).

EINSCHUB: War ein Beispiel und ich meinte damit sicher nicht den Christopher EINSCHUBENDE

Nehmen wir mal das diesjährige TT: Eine MZ verreckt, Uwe und Andreas helfen, der Rest der Truppe fährt ins Kaffeehaus und wartet dort so 1 1/2 Stunden.
Man hat den Gesichtern angesehen, wen die Warterei leicht genervt hat. Genervt hat das keinen der Leute, die üblicherweise mit Geraffelgelump unterwegs sind. Die Leute kennen das; waren selbst oft genug die, auf die gewartet werden musste.

Vieleicht fand ich auch deshalb die Herbstausfahrt so schön. Ich hatte nach dem Abschied von Slomo defintiv das lahmste Krad unterm Hintern. Es war vieleicht am Sölk und so Ghygel mal an der Grenze, dass ich das Gefühl hatte, ich halte die ganze Runde auf, aber es hat mich auch nicht gestresst.

Und jetzt kommen wir noch zu einem Punkt, der mir wichtig ist. Uwe hat heute recht deutlich sinngemäß gesagt:
Alteisenausfahrt bedeutet, das da nur Alteisen nach Definition der AiA fahren. Keine Ahnung, ob er es so deutlich gemeint hat. Ich glaub aber schon. Und wenn ich darüber nachdenke, hat er recht. Punktum einfach eine klare Sache, die Probleme im Keim erstickt.
Jetzt wird wahrscheinlich keiner der Leute des ZK einen Herzanfall bekommen, wenn -nehmen wir als Beispiel was, was wohl nie passieren wird- der Uwe bei einer Ausfahrt mit einer Alp antritt, weils halt nicht anders geht. Das liegt aber dann am Uwe, nicht an seinem Gefährt. Und dass der Christiopher einige male mit der Alp mitgefahren ist, lag sicher nicht an der Alp, sondern an der Person.
Wenn aber "Alteisen" nach Lesart der AiA plötzlich auch ein nicht runtergrittener Plastikeimer ist, der mit 50SBS und Zuverlässigkeit Marke Honda (späte) aber zufällig schon 20 Jahre alt ankommt und der Fahrer eben nicht weiß, wie es für die anderen AiA-Ausfahrer "normal" ist, wie schnell gefahren wird und wie oft gezangelt wird, ist die Spannung vorprogrammiert.

Es ist die Mischung der Eisen und der Leute, die solche Eisen fahren, die die AiA ausmachen. Dabei ist mir aber wichtig, dass ein Flint mit seiner Alp oder seinem Renngespann mir genauso wichtig ist, wie Alex mit seiner Junak oder motorangige Andreas mit seinem diversen Geraffel. Es müssen die Eisen schon passen, aber die Leute sind halt doch wichtiger. Wenn der Kahlgryndige plötzlich mit der Duc seiner Gattin aufkreuzt, weiß ich, dass es einen Grund hat und es der "letzte" Weg war. Er müsste das Gefrotzel aushalten, aber es wäre mir wichtig, dass er dabei ist, egal auf welchem Eisen. Einfach auch, weil ich weiß, dass er "normal" mit einem Alteisen gereist wäre. Wobei ich mir nicht sicher bin, ob der Andreas nicht lieber auf eine Ausfahrt verzichten würde, statt mit der Duc zu fahren :-D
Und der Albert fährt in der Regel auch mit der Enfield und nicht mit seinem Stelzenroß auch wenn er sonst wohl mehr mit der Cadingens unterwegs ist.


Und wenn die AiA meint, dass Ural und Enfield keine Alteisen mehr sind, bin ich halt nicht mehr AiA. Wurscht!
Gedanken würde ich mir erst machen, wenn die AiA sagt, der Blechroller darf nicht mher mitspielen, weil er mit Ural/Enfield nach neuer Definition kein AiAler mehr ist.

Ich habe es bewußt so zu formulieen versucht, dass sich niemand auf den Schlips getreten fühlen sollte. Wenn doch, dann wars definitv nicht so gemeint.

OllY

PS. Die Fazer vom Miester Riege gefällt MIR nicht :-D
Oxymoronscher Kradist
"Your motor sounds different!"

Lederfransen kann man sogar verchromen

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Re: Grundsatzdiskussion

Beitragvon KNEPTA » Mi 11 Apr, 2007 21:57

tomcat hat geschrieben:Auch wenn da jemand gähnt,
manchmal landet man bei Grundsätzlichem.


:smt015 :smt015 :smt015

denn Antwort des ZK Vorsitzenden am 27.2.2006 auf die Grundsatzdiskussion:

ZITAT Motorang :

Veto.

1.) > den man mit gutem Zureden davon überzeugen kann, sich eventuell ein Alteisen zu kaufen.

das reicht NICHT, da waren wir uns eigentlich immer einig. Ein Alteisentreiber treibt nun mal halt ein Alteisen. Wenn nicht, dann nicht.

2.) Russenfahrer sind würdige AIAler, zumindest die in der AIA vertretenen.

Ich finde es gehört zur AIA-Geisteshaltung, ein an sich ausfallgefährdetes Fahrzeug älterer Bauart DENNOCH zu verwenden, seine Unzulänglichkeiten zu kennen und trotzdem zu lieben. Und gegebenenfalls halt auch wieder instand zu setzen. Durch dick und dünn.

Im Klartext:

Ein Enfieldfahrer, der bei einem Motorhuster den Horvath mit dem Servicefahrzeug kommen lässt, hat bei uns nichts verloren.

Ein Russenfahrer, der das Werkl nur am Sonntag bei Schönwetter bewegt? Njet!

Egal welches Baujahr.

Also das Baujahr ist da nur eine grobe Orientierungshilfe - nur irgendwo müss ma uns halt orientieren.

Die Satzung so weit zu ändern, dass sie der Bezeichnung der IG zuwiderläuft, halte ich fyr verfehlt.

Bis jetzt kann ich zu jedem Mitglied stehen. Die Grenzfälle (die sich noch nicht beweisen konnten/mussten) wissens eh selber, zeig(t)en aber durchaus Entwicklungspotenzial und Mut beim kürzlichen Erwerb ihrer Gefährte. Ob sie wyrdig sind wird die Zukunft weisen. Keiner hat gesagt dass die Mitgliedschaft auf Lebenszeit gilt.

> ... ich meine das Eisen kann man erwerben

... nicht aber eine Mitgliedschaft bei der AIA - die muss man sich verdienen. Da reicht eine Geisteshaltung nicht aus - da fallen mir Stichworte wie Schweiß, Tränen, Elektrik, Verzweiflung, Kurbelwellenlager, Streusalz, etc dazu ein.

Ich werd das mal im kleinen Rahmen mit dem ZK diskutieren ...

Gryße!
Andreas, der motorang

Zitat Ende

und : 12.2.2007
.
i.e Geschicht ist ja die,
dass da schon eine Truppe war (Puch, Knepta, Junak, XT, MZ, SR ...) die sich dann 2005 als AIA manifestierte.

Ein Eisen das bauartbedingt 200 laufert und/oder beim Umfalln Plastikteile abwirft war da ned dabei. Sondern Fahrzeuge wo Rost ein Thema ist, und Technik sichtbar (auch an den Fingern der Fahrer) und durch kreative Lösungen der Fahrer geformt (durch die Finger der Fahrer). Dinosaurier halt (danke fürs Stichwort). Eine CBR ist und wird vielleicht ein Alteisen - aber kein AIA-Eisen. Zu weit entfernt vom Einzylinder, vom Gedanken des notwendigen Minimums ...

Die AIA-Ausfahrten orientieren sich an der Geschwindigkeit eines Jawagespanns oder einer Puch - nicht mehr. Transalpen oder Superteneres die ständig vor und zurückfahren und dann wieder warten weils fad ist stören das Bild (sorry Christoph). Eine homogene Fahrerei (und Schrauberei) war angestrebt und ist es immer noch.

Derartige Eisen lassen sich auch unterwegs mit Draht oder einer Entenzyndspule flicken. Muckende Wegfahrsperren sind da ein Stress dens ned braucht (wieder sorry Christoph).

Christoph (sic) wurde erst dann AIAler, als er sich mit ausreichend minderem Gerät (MZ-Gespann) den Widrigkeiten der Langstrecke im Winter stellte ...

Und wenn der OllY nur a Transalp und eine Dieselenfüd hätte, wär er wohl auch (noch) nicht bei uns. Klar, auch Neufahrzeuge haben Macken. Aber wenn wir soweit sind dann kann bald wer mit dem Golf mitfahren weil er die richtige Geisteshaltung hat aber keine Lust auf einen kalten Hintern. So ist das nicht gemeint mit der AIA ...

Solcherne sollen bittschön einen Stammtisch aufmachen und mit dem Verkehrsmittel ihrer Wahl (inkl. Taxi) hinfahren/gefahren werden und dorten gscheit reden.

Zur AIA gehört im Normalfalle halt mehreres (unabdingbar):

1) die richtige Geisteshaltung plus Ausrüstung
2) das passende Eisen (Notfälle und Aspiranten ausgenommen)
3) die ordentliche Fahrerei mit selbigem zu jeder Jahreszeit

Glaub ich ...


Zitat Ende

deswegen :sleep:

nix neues und der Name ist schließlich Programm.
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