Ich habe ja in den vergangenen Monaten auch immer wieder einmal mit so etwas wie einer leichteren Reise-Enduro geliebäugelt. Aber nicht so wie früher (Transalp als eierlegende Wollmilchsau), sondern weniger Reise. Oder Reise mit weniger Gepäck. Dafür etwas ausgeprägtere Geländeorientierung (wenn sich das auch vermutlich als mehr oder weniger schwierige Schotterwege betiteln ließe), damit es dort mehr Spaß macht.
Die F800GS hätte mich gereizt. Ehrlich. Trotz der Spielereien. Oder deswegen, weiß ich selber nicht genau.
Und zwar weil sie kantig ist (während andere immer glatter werden). Und im Vergleich mehr Geländetauglichkeit bieten sollte, als vieles andere am Neufahrzeugmarkt (die Japaner werden ja immer häßlicher und straßenorientierter).
Trotzdem ist sie schwer und teuer. Und voll mit Elektronik. Und bei einigen BMW-Fahrern ist das, was sie loben, nicht die Zuverlässigkeit des Moppeds, sondern die freundlichen Mitarbeiter im Service. Was, zwischen den Zeilen gehört, bedeutet, daß sie diese schon recht gut kennen müssen.
Nur - wenn, dann würde ich bei einer 600er XT oder TT landen. Da paßt für mich mehr Grundthema zusammen. Auch die Selbstschraub- bzw. Unterwegs-Improvisiermöglichkeiten.
Vielleicht kann aber ohnehin die Solo-Ural den Job übernehmen (so ich sie irgendwann wieder einmal angehe und fertigstelle).
Das beste Werkzeug ist ein Tand in eines tumben Toren Hand.
(D. Düsentrieb)