Yamaha RD 250 1A2 (1978)

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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Di 14 Jan, 2014 16:23

Und ich müßte am Freitag um 19:22 im Dienst sein.
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Fr 17 Jan, 2014 12:58

Ich habe da eine mögliche Fehlerquelle festgestellt:

Zwischen Nadeldüse und Hauptdüse wäre angeblich eine Unterlegscheibe. Ich hatte dort weder bei der alten Bedüsung noch beim Keysterset solche Scheiben drinnen, nur die Unterlegscheibe für das Schwimmerventil. Ich habe eine solche Scheibe bei anderen Vergasern (BVF und Bing bei MZ, VM34 bei SR500 und BSTxx bei SR250) bisher auch nicht. Offenbar habe ich das darum auch nicht wirklich vermißt.

Ohne diese Scheibe wäre es ja durchaus denkbar, daß durch die Einbaukerbe der Nadeldüse an der HD vorbei zu viel Benzin angesaugt wird, oder?
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon hiha » Fr 17 Jan, 2014 20:19

Oh ja, die ist ober-sauwichtig, und muss gegen den (möglicherweise korrodierten) Alusockel dichten. Ausserdem hält sie den Düsenstock in Position. Kann man selber drehen, die Dicke dürfte geschätzt bei ca. 1,2mm liegen.
Ich hatte mal einen RD-Vergaser in der Hand, da hat der Führungsstift des Düsenstocks seitlich in dem Alusockel gefehlt. Hat einen ähnlichen effekt, sieht man aber nicht so leicht..

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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Sa 18 Jan, 2014 18:56

hiha hat geschrieben: Kann man selber drehen, die Dicke dürfte geschätzt bei ca. 1,2mm liegen.


Gut geschätzt und Glück für mich, X-Mas hats wohl. 10,0/5,3/1,3mm - mich wundert echt, daß soetwas im Keysterkit nicht beiliegt. Die großen Unterlegscheiben für die Nadeldüse (oben) waren immerhin auch dabei. :roll:
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon hiha » So 19 Jan, 2014 08:19

Das ist kein Vertschleißteil, sondern ein Verlierteil. Deshalb liegt sie dem Verschleißteilkit nicht bei... :-)

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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » So 19 Jan, 2014 10:16

Ahhhh! Ja so betrachtet machts Sinn. :smt005
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Di 21 Jan, 2014 19:57

:dance00: :dance00: :dance00:

Sie rennt, und wie! :shock:

Die gekauften Hauptdüsenunterlegscheiben rein und zur Testfahrt aufgebrochen, 80 bis 90 km/h gegen die Schallmauer - kennen wir ja schon. Gefühlsmäßig ist sie zwar williger aber das imaginäre Gummiband einfach stärker. Na zumindest Steigungen nimmt sie jetzt schon einen Hauch besser, statt im 1. Gang mit halbgas bergaufschleichen immerhin schon im 2. Gang.
X-Mas hatte auch die passenden Unterbrecher lagernd, also eingebaut, eingestellt und auf zur nächsten Testfahrt. HUIIIIII, so fühlen sich die 30 Zweitaktpferdchens also an! Die neuen Unterbrecher sind nur minimal strammer als die Alten, so nebenbei.

:-D
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon kahlgryndiger » Di 21 Jan, 2014 22:27

Immer wieder schön :-D :smt023
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Sa 14 Jun, 2014 09:46

Hmmm, die RD will nicht richtig mein Freund werden. Vergasersetup ist nach Originalangaben und trotzdem dreht das Standgas entweder zu hoch oder sie will ohne Gasstöße ausgehen und nur höchst unwillig wieder starten. Die Kerzen dürften für einen Zweitakter gerne dunkler sein. Nebenluft ist es nicht! Geplant, Tank leerfahren, Vierlochdichtung und Tanksieb begutachten - sonst noch Ratschläge? Sonst rennt sie sehr gut und durchaus brav.

Brauche ich einen Bronceschieber? :smt025
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon lallemang » Sa 14 Jun, 2014 10:05

Standgas zu mager ;)
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon hiha » Sa 14 Jun, 2014 10:13

Wenn dann brauchst Du zwei Bronzeschieber.

Wenn der Motor im LL zu hoch dreht, und das Schieberanschlag rausschrauben zum Absterben führt, ist er wahrscheinlich zu mager. Leerlaufluftschrauben 1/4weise rein drehen, nochmal probieren. Wenn die Leerlaufluftschraube weniger wie 3/4Umdrehung raus ist, und sie trotzdem nicht gescheit läuft, dann größere Leerlaufdüsen probieren.

Noch eine Ursache: Schlechte Synchronisation der Schieber und Gaszüge. Das muss man wirklich gewissenhaft machen, sonst düst und regelt man sich den Wolf, und es will einfach nicht laufen! Unterdruckmessungen wie bei Viertakttwins bringens bei Zweitaktern nicht wirklich, da muss man die Schieberspalte auf gleichen Wert stellen, und die Gaszugeinstellungen am Besten mit dem Spiegel kontrollieren. Ein paar andere gute Methoden gibts noch, da muss man sich mal bei den RD-Fahrern durchs Archiv kämpfen.

Achtung: Meine Durchflussmessungen haben damals recht unterschiedliche Werte bei Düsen unterschiedlicher Lieferanten ergeben. Ich hatte original Mikuni, Yamaha und Fremdhersteller. 105, 110 und 115er Durchlass. Die 110er war glaub ich die Größte... Bei Leerlaufdüsen hab ichs nicht probiert.

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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Sa 14 Jun, 2014 10:24

Sind die Angaben der Mikunidüsen nach Öffnung (wie bei MZ) oder nach hochwissenschaftlicher Berechnugnsmethode (wie bei Bing)?
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon hiha » Sa 14 Jun, 2014 13:01

Bin rechnet nicht, die blasen definiert Luft durch, und dann gibts eine Zahl, die irgendwo in der Nähe des Durchmessers ist. Mikuni machts ähnlich.
Damit Du weisst was Du hast, vergleiche Düsen mittels Hertweckscher Durflussmessung.

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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Kwak » Mo 16 Jun, 2014 05:57

Ein Spezl von mir hätte gerade eine zu verkaufen so für 1500€ die ist Top
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Re: Yamaha RD 250 1A2 (1978)

Beitragvon Shikamaru » Mo 16 Jun, 2014 06:20

Schön für ihn. 8)
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