Reifenfrage Enduro

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Reifenfrage Enduro

Beitragvon GrafSpee » Mi 10 Sep, 2014 09:27

Ich hab auch eine Reifenfrage :-D

Bei meiner LC4 steht wohl demnächst ein Reifenwechsel an. Bisher bin ich eigentlich immer (bis auf wenige Ausnahmen, die dann aber nicht wirklich gut waren.... ) den TKC80 gefahren. Leider ist der, seitdem BMW den auf seine SUV-Autobahnbomber baut, sauteuer geworden.
Jetzt mag ich dann doch mal was anderes ausprobieren. Derzeit in der engeren Wahl stehen:
Heidenau K60 (Silica - ja oder nein?). Hatte ich auf der R80GS, auf der Strasse echt gut, im Gelände eher naja...
Michelin T63 - hatte ich mal als Altreifen zum runterfahren (12 Jahre alt, aber fast neues Profil :smt005 ), war ganz ok. Leider kann ich bei dem Alter weder zur Laufleistung noch zum Nassgrip was sagen. Jemand Erfahrungen?
Mitas E09 (Dakar oder nicht Dakar?) - derzeit mein Favorit, weil Spottbillig (Satz ohne Dakar für 100€ im Netz), rustikale Optik und scheinbar gut Grip im Gelände. Kennt den Jemand? Nässeeigenschaften? Laufleistung?

Besondere weitere Vorschläge? Größe 90/90-21 und 120 oder 130 oder 140/80-18.
Reifenfreigabe wäre schön, ist mir aber irgendwie doch ziemlich egal.

MfG Jens
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon motorang » Mi 10 Sep, 2014 09:51

Servus,
K60 Silica ist nur nötig wenn Du den im Winter fahren magst. Mehr Grip wenn kalt, mehr Verschleiß wenn warm.
T63 mochte ich sehr und ist preiswert. Ich hatte ihn in Island drauf inklusive für Hin- und Rückfahrt, war allerdings ein 7 Jahre alter Satz (NOS). Hatte keine Schwächen. Gut 8.000 km gehalten.
E09 hatte ich noch nicht

In meine engere Wahl käme noch der Pirelli MT21 Rally-Cross, da gibt es aber zur Haltbarkeit unterschiedliche Erfahrungen. Ich könnte da nicht klagen, war sowohl in Nordafrika auf Sand und Schotter OK als auch auf der Heimfahrt durchs winterliche Italien und Österreich. Da kommt der Satz aktuell auf 150 Euro.

Der Dunlop Trailmax in der langsamen S Version ist ein guter Kurvenräuber aber nix für Gelände, und zu teuer.

Mefo MFE 99 Explorer wär ein langlebiger Kandidat, kriegt man aber nicht an jeder Ecke, und kostet hinten schon dreistellig ...

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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon OldMan » Mi 10 Sep, 2014 11:50

Heidenau K60 Scout mal anschauen.
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 10 Sep, 2014 12:30

Den K60 Scout fand ich auf der Straße sehr gut.
Gelände fahr ich nicht, auf unbefestigten Wegen war der Scout für mich ok, solange es trocken war.
Im Nassen schmiert er zu.
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon OldMan » Mi 10 Sep, 2014 16:58

Ich kenne auch keinen Reifen, der auf der Strasse was taugt, und im nassen Gelände.
Da muss klar sein, was soll er können?
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon GrafSpee » Do 11 Sep, 2014 11:13

Der Scout ist eindeutig raus aus der Wahl.
1. ist der ähnlich teuer wie der TKC80 und 2. ist mir der, vor allem hinten, viel zu Strassenorientiert. Damit bekomm ich mit dem Gewalteintopf niemals irgendwelche Traktion auf allem, was nicht Beton oder Asphalt ist...

Der E09 dürfte, rein optisch, alles können, was ich will. Genauso der T63. Der K60 wäre als Silica interessant, wenn er dann deutlich bessere Haftung auf Nässe hat als die anderen Kandidaten. Im Gelände ist der allerdings wohl schnell an seinen Grenzen (so auch meine Erfahrung auf der Q), auch ganz ohne Matsch.
Von daher... Wenn mir jemand einen Reifen nennen kann, der alles mindestens genauso gut kann wie der TKC80, aber deutlich billiger als Mitas E09 oder Heidenau K60 ist immer raus damit!

MfG Jens
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon fleisspelz » Do 11 Sep, 2014 11:32

Ich würde dank jüngster Erfahrungen die Preisfrage weit hinten anstellen
..........................
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon Therion » Do 11 Sep, 2014 11:40

Nur so als Anregung, für die Dr hab ich mittlerweile drei Radsätze.
Mitas e 07/08 Kombo für den Alltag, Mitas e 09 für die Reise abseits des Asphalts und K60 Silica für den Winter.
Mir fehlt nur ein funktionierender Motor :|
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon ragman » Do 11 Sep, 2014 13:23

Auf der Transalp (2004-2007) war meine Lieblingskombi von Mitas.

Hinten der E-07 (Traktorreifen)
Vorne der E08

Auch bei Regen war diese Kombi super, außer dann, wenn es nicht nur naß, sondern auch noch kalt wurde (also so unter 10°C).

Vorne mochte ich den E07 nicht, weil er erstens laut war und zweitens recht schnell zur Sägezahnbildung neigte. Da tat der E-08 besser und war auch auf Schotter völlig ausreichend.

Hinten der E-07 war perfekt - auf der Straße unauffällig, und schönen Votrieb auf Schotter, im Wald oder auf der Wiese und im Sand (nicht Wüste, nur Flußufer bei uns).

Auf der Alp hielt diese Kombi bei meiner Fahrweise ~ 12.000km (beide Reifen ziemlich gleich).

Ich wäre recht neugierig, wie sich der E07-Hinterreifen auf der Ural machen würde, aber leider gibt es den nicht in 19".
Das beste Werkzeug ist ein Tand in eines tumben Toren Hand.
(D. Düsentrieb)
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon klesk » Do 11 Sep, 2014 22:01

also der silica macht null sinn bei temperaturen über 5 grad.. im gegenteil wenns zu warm wird schmiert das ding wie sau und hält eh nicht lang...
der normale k60 scout passt vollkommen und wenn du bis jetzt tkc gefahren bist kommst mit dem 130er ohne mittelsteg so weit wie mit dem tkc... auf der straße geht er aber um welten besser.
der t63 kann alles das wonach der tkc aussieht.. supergeile nasshaftung hat er auch aber hält leider auch keine 5000 km wenn er neuer ist.
mitas und nasshaftung is so ne sache.. sagen wir mal du solltest wenig kurven mit noch weniger schräglage durchfahren wenn du nen e09 drauf hast.
ich hatte tkc und k60 im direkten vergleich und das hat meine meinung bestätigt, der tkc ist und bleibt ein holzreifen aus den 80ern... letzte woche gabs erst wieder einen abflug mit den dingern bei mir im freundeskreis... muss ich nicht haben und ausserdem hält das ding eh nich lang.

gruß chris
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Re: Reifenfrage Enduro

Beitragvon ssr-wolf » Fr 12 Sep, 2014 11:12

Ich bin mit dem Metzelei Karoo 3 auf der 11er Q bis jetzt sehr zufrieden. Hält auch im Nassen gut (Straße) und ist ob seiner großen Negativ-Anteile auch im Gelände brauchbar, auf schlammigen Passagen pappte er in Albanien auch nicht gleich zu. Zur Laufleistung kann ich noch nix sagen, hab erst 3000 ca. drauf und noch ca. 7 mm Profil an der Hinterhand.
Auch kommt glaub ich da demnäxt ein neuer mit Mittelsteg, was den Roll-Komfort sicher erhöhen wird (Straße).
Grüße vom Wolf
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