Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

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Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon Nordmann » Mi 12 Nov, 2014 09:51

moin Gemeinde,

Da hirne ich nun schon ein paar Wochen an nem WinterGespann rum, und komme auf keine Erleuchtung.Ich brauch daher mal ein paar Denkanstösse für ein Winter-Enduro-Gespann, welches mir im Kopf rumschwebt, damit das 1100er Heeler Gespann nicht ins Salz muss.

Zunächst war die austrianische XTZ 750 als Winter-Gerät gedacht. Die ist jetzt aber so hübsch und gut geworden, dass sie mir echt zu schade fürs Salz ist.

Die 2. XTZ 750 (Der Teileträger) wäre noch denkbar. Es fehlen inzwischen ein paar Teile, die man aber wohl auf dem Gebrauchtmakt noch kriegen würde.

Dann gibts noch die Möglichkeit ne alte Africa Twin RD04 zu kriegen, soll aber wohl ziemlich fertig sein. Das macht aber nix, weil mir das Spaß macht, sowas wieder zu retten. Das wäre doch ne klasse Basis für das Winter Teil, und ist erstmal die Idee Nr. 1.

Als Seitenwagen schwirrt mir dann ein URAL Rahmen mit ner Riffelblechplatte und ner großen Zarges Box als Sitz im Hirn rum. Vielleicht noch nen Festhalte Bügel als Notsitz, wenn Doch mal einer draufsitzt. Was würde ich denn da für einen Hilfsrahmen brauchen? Gibts sowas von nem zert. (grmpf!) Hersteller?

Dann vielleicht ne Schwinge vorne? Finde ich grob hässlich, aber wenns besser ist....oder kann ich die Gabel lassen? Klar, verschleisst dann schneller..., wäre aber auch deutlich günstiger

Auf jeden Fall sollten Schneeketten montierbar sein. Hier wären Hinweise sehr hilfreich, welche Radgrößen denn so üblich sind.

Und dann kenn ich ja noch den Claus als Gespann Profi. Dem will ich aber erst aufn Keks gehen, wenn ich genau weiss was ich will und brauche......

Geld...so mal ganz grob:

Motorrad: 1500
SW: 1000
Hilfsrahmen: 1000
Schwinge: 1000
Räder und TÜV: 1000
Kleinzeugs: 500

ist das halbwegs realistisch? Was denkt Ihr?

Zieltermin vielleicht das TT 2016? Wer läd denn dazu ein? Andreas?

Freu mich auf Eure Beiträge.... :lol:

Ach ja:...NEIN Joe...ich werde mir keine Dnepr zulegen! :smt008
Gruß vom
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon lallemang » Mi 12 Nov, 2014 10:03

Nordmann hat geschrieben:Zieltermin vielleicht das TT 2016? Wer läd denn dazu ein? Andreas?


:shock: wer lesen kann... :opa:
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon motorang » Mi 12 Nov, 2014 10:09

Servus
ehrliche Antworten:

Besorg Dir ein Gebrauchtgespann und baue es um. Dann hast Du den ganzen Papierkram und die Entscheidungen vom Hals und es kommt üblicherweise deutlich billiger wenn Du eh bereit bist es selbst herzurichten. Es muss auch kein Endurogespann sein, kann aber. Weil was kann das Endurogespann im Winter besser?
Bodenfreiheit hat es eh nur wenn Originalbereifung drauf ist. Selten, meistens ist zumindest vorne was kleineres drauf, und die großen Enduros haben eh nur wenig mehr Bodenfreiheit als ein Tourer.

Gabel hält ziemlich sicher, bei einem Gebrauchtgespann sogar 100% sicher. Schwinge ist halt komfortabler zu fahren. Bei einer Gabel ohne Gabelstabi könnte man schauen ob es was zum Nachrüsten gibt.

Räder: Standardgröße ist nicht so das Schneekettenthema wie Freigang der Kette. Speziell bei Kardanmoppeds wird es da oft eng. Große Guzzis, Hondas etc können ein Problem sein. Ein Daumenbreit Platz rundum wär gut.
Autoketten gibt es eh in allen Dimensionen, und Motorradketten sind eh immer Sonderanfertigungen.
Einarmschwingen haben mehr Charme beim Ketten anlegen und Radwechsel, und man kann das Rad leichter etwas auf eine Seite bringen.

Der Löw hat gerade eine 660er die ins Beuteschema passt ...
http://www.seitenwagen.cc/7285619e1f06ce301/index.php

Gryße!
Andreas, der motorang
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon ETZChris » Mi 12 Nov, 2014 10:10

Du hattest mal eine MZ - hattest. Die wäre perfekt gewesen ;)
Gruß
Christian
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon Nordmann » Mi 12 Nov, 2014 10:27

ETZChris hat geschrieben:Du hattest mal eine MZ - hattest. Die wäre perfekt gewesen ;)


Die MZ war klasse, für das was sie machen sollte, nämlich rauszufinden, ob die Gespannerei überhaupt was für mich ist. Aber 1000km Anfahrt mit 21 PS...ähmm nöö ich glaube das ist doof.

Aber ich will die Zeit damit nicht missen. War gut....zum Probieren...Mehr nicht!

@Andreas:

Das Aufbauen würde halt das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Ich wäre von der Strasse weg, und wüsste nachher genau, wie es um den Hobel steht. Die 660er sieht schon ganz gut aus, ich hätte aber gerne mind. nen 2 Zylinder. und den Gebrauchtmarkt werd ich natürlich auch im Auge behalten Die 100 GS etwas drüber wäre was....


Cool!
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon diesel ringo » Mi 12 Nov, 2014 10:43

Ich hatte 750km mit 12PS geht schon :-D
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon fleisspelz » Mi 12 Nov, 2014 10:55

Mehr Spass im Schnee hast Du in unserer Gewichtsklasse ab knapp 40 PS. Wenn's nur ums Ankommen geht ist so ne MZ natürlich auch sehr gut. Ich würde ne gebrauchte kaufen, deren Technik ich verstehe und beherrsche. Alles andere änderst Du eh nach und nach
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon Boscho » Mi 12 Nov, 2014 11:30

Bei mobile.de ist grad 'ne niederländische Guzzi 1000 SP drin, Zustand wohl ziemlich mau (den Bildern nach zu urteilen), um knapp 3000 EUR. Das hätte mindestens die knappen 40 PS und die geforderten Mehralseinzylinder. ;)
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon März » Mi 12 Nov, 2014 12:19

Ich hätte da noch einen Einwurf... Sie sollte durch die
Werkstatttür passen! :-D
Gruß Flo
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon scheppertreiber » Mi 12 Nov, 2014 12:23

Boscho hat geschrieben:Bei mobile.de ist grad 'ne niederländische Guzzi 1000 SP drin, Zustand wohl ziemlich mau (den Bildern nach zu urteilen), um knapp 3000 EUR. Das hätte mindestens die knappen 40 PS und die geforderten Mehralseinzylinder. ;)

Ich hab da 2 von und die sind absolut untauglich auf Schnee. Einmal war ich mit der auf dem AET,
sie haben mich 5 mal von der Wiese geschoben. Mit der Schepper alles kein Problem ... :roll:
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon fleisspelz » Mi 12 Nov, 2014 12:45

Papperlapapp. Der Achim schiebt mit sowas locker nen 2CV den Berg hoch :D
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon Boscho » Mi 12 Nov, 2014 13:47

März hat geschrieben:Ich hätte da noch einen Einwurf... Sie sollte durch die
Werkstatttür passen! :-D


Notfalls halt hochkant... :D
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon diesel ringo » Mi 12 Nov, 2014 14:31

Oder Tür ganz raus:-D
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon Dreckbratze » Mi 12 Nov, 2014 15:51

ich darf darauf hinweisen dass ich bis auf das eine mal mit ungeeignetem hinterreifen mit der guzzi immer bis zum TT hoch gekommen bin :grin:


@nordmann: 1000,- für schwinge nur als gebrauchtware, das musst du aber erstmal finden. wenn du 15 zöller als räder willst, wäre vielleicht die adaption von smartfelgen möglich. als wintergespann würde ich die originalfelgen nehmen, sonst wird die bodenfreiheit weniger und die rechnung erheblich höher :wink:
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Re: Behirnungshilfe für Winter Enduro Gespann benötigt

Beitragvon scheppertreiber » Mi 12 Nov, 2014 15:53

Dreckbratze hat geschrieben:ich darf darauf hinweisen dass ich bis auf das eine mal mit ungeeignetem hinterreifen mit der guzzi immer bis zum TT hoch gekommen bin :grin:

Aber nicht mit einer Alukupplung ...
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