Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

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Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon hiha » Mo 08 Dez, 2014 10:03

Servus Leut,
ich hab grad einen schönen zweiteiligen Lehrfilm von General Electric aus 1943 gefunden, über das in Deutschland als Arcatomschweißen bezeichnete "Atomic Hydrogen Arc Welding". Bei BMW wurden damit 1936 die Motorradrahmen der BMW R5 geschweißt. Es ist ausser Mode geraten, weil Wasserstoff als Schutzgas bei vielen Werkstoffen für Versprödung sorgen kann, und wurde durch das WIG-Schweißen abgelöst.
Bei den Filmen, die in Hollywood gedreht wurden, finde ich die Sichtbarmachung des Schweißbades bemerkenswert. Das kriegen viele Fimemacher heute noch nicht anständig hin.

https://www.youtube.com/watch?v=uZwYMyHlWXk
https://www.youtube.com/watch?v=Kz-S5wLGHwI

Gruß
Hans
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon LeMansII » Mo 08 Dez, 2014 10:16

Sehr interessant, Danke fürs Teilhaben lassen! Habe ich noch nicht gekannt...
Gruß,
Stefan
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon koarrl » Mi 10 Dez, 2014 14:29

Allerfeinst und unterhaltsam! Dank für den Hinweis.
Habe vor Zeiten bei einem Metallskulpturenmacher einen http://de.wikipedia.org/wiki/Plasmaschneider kennengelernt.
Lustig, preiswert, rabiat. Um mit dem Gerät konstruktiv umgehen zu können, muß man wohl Künstler sein :-)
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon hiha » Mi 10 Dez, 2014 15:03

Der kann nicht viel, was ein herkömmlicher Sauerstoff-Schneidbrenner nicht auch könnte. Allerdings sind des Plasmaschneiders Betriebskosten niedriger...was meinen Lieblingsvermieter dazu veranlasste, den kellergeschweißten Heizöltank damit zu zerlegen. Der Stahlstaubdreck war millimeterdick im ganzen Haus bis in die letzte Ritze zu finden. :smt013

Gruß
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon Dreckbratze » Mi 10 Dez, 2014 18:20

aaaaah, bastelwastel wieder in aktion ? :lol: :tutleid:
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon koarrl » Mi 10 Dez, 2014 18:39

hiha hat geschrieben: ... Der Stahlstaubdreck war millimeterdick im ganzen Haus bis in die letzte Ritze zu finden. :smt013
Gruß
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Jaja, beim besagten Bildhauer liegt auch der Bronzestaubdreck herum, er hat aber auch einen Kreativstadel neben seinem Wohnhaus.

*neid*

Mir gefiel das Verfahren jedenfalls ob seiner Billigkeit und seiner knorrig-rustikalen Ergebnisse. Hab uns dorten ein Türtaferl plasmaschneidbeschriftet,
leider ist die zugehörige Tür bis heute nicht fertiggestellt. SMRT und so, ihr wißt ja...
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon hiha » Do 11 Dez, 2014 07:37

Dreckbratze hat geschrieben:aaaaah, bastelwastel wieder in aktion ? :lol: :tutleid:

Das ist Jahre her, aber unvergessen. Momentan ist er mal wieder besonders Inaktiv: Der Haustür-Schließzylinder ist innerlich zerfallen und nicht mit herkömmlichen Mitteln ausbaubar. Zugang nur über die Hintertür. Er weiß das seit knapp zwei Wochen, hat die Behebung für letzte Woche versprochen, aber vermutlich muss er noch eine "denke" anstellen... :roll:
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Re: Antiquiertes, aber interessantes Schweißverfahren

Beitragvon Dreckbratze » Do 11 Dez, 2014 19:20

vermutlich bruzzelt der nen "saustallriegel" dran und übergibt euch ein hängeschloss..........
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