ausglühen auf jeden Fall (kirschrot, und es muss nicht die ganze Dichtung am Stück rot glühen), dann merkt man ganz deutlich wie die Dichtung wieder weich wird ........... Abschrecken ist eigentlich nicht notwendig, erleichtert aber den Arbeitsablauf (und zischt so schön) ....
aber mal blöde gefragt: Genügt nicht alleine das Ausglühen? Und langsam abkühlen lassen? Wird sie nach Abschrecken nicht wieder zu hart? Ich weiß gar nicht mehr, wie ich das bei meinen ollen Farymann - und Sendling-Verdamperdieselmotoren machte. Die hatten die großen CU-Ringe als Kopfdichtung. Deutz hatten ja eine große "Gewebedichtung". Ich glaube, da hatte ich sie erst auch abgeschreckt und später nicht mehr. Undicht war aber so oder so nie etwas.
Härten durch Wärmebehandlung geht bei Kupfer nicht. Langsam Abkühlen oder Abschreken macht hier keinen Unterschied. Au§er da§ beim Abschrecken ein guter Teil der Oxydschicht abplatzt
Ausglühen, bis die Flammfärbung eintritt (Orange = über 800°C) und dann abschrecken. Am besten gehts (so finde ich) wenn man die Ringerl über die geöffneten Backen von einem Schraubstock legt, so dass die nur links und rechts ein bissl aufliegen und dann schubst man die mit einem Schraubenzieher in einen Becher (Datzerl) mit Wasser.
An'nem Stückchen Draht baumelnd langt auch das Feuerzeug und wenn noch etwas Ölschmodder dran ist und der dann wegbrennt/raucht, ist's gut. Gut bei Alu. Das braucht noch weniger als Kupfer und läuft kurz danach schon weg
Und wenn Alu orange wird, immer den Tiegel schön grad halten
Die alten Standmotorkopfkupferringe legte ich auf den Gasherd! Der Radius der züngelnden und blau gefärbten Flämmchen ringsum passten fantastisch mit dem Radius des großen Kupferringes überein !