Eine Gespanntreffen-Geschichte

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Eine Gespanntreffen-Geschichte

Beitragvon motorang » Do 15 Dez, 2005 09:03

Aloha,
unser ehrenwertes Gryndungsmitglied Andreas (Ikstee) hatte diese Abenteuergeschichte im Blattl des örtlichen Motorradclubs MSK-72 veröffentlicht:

Gasradl 05/2001:

Seid gegrüßt!

Einem nicht verstummen wollenden Gerücht zufolge sollen sich im MSK auch eine oder mehrere Personen mit Motorrad befinden, die trotzdem nicht einspurig unterwegs sind. Diese haben auch die sonderbare Angewohnheit mit irren Geschwindigkeiten, die sich fast ausschließlich im zweistelligen km/h-Bereich befinden, über das Land fegen. Auch sie sind der festen Überzeugung, es handle sich hierbei um Lichtgeschwindigkeit. (Ihr Ungläubigen: Probiert es ruhig mal aus, Ihr werdet sehen diese asymmetrischen Dreiräder sind wahnwitzige Zeitmaschinen, ganz ohne LCD-Anzeige!)

Während andere sich über überfüllte Südtiroler Pässe quälen.....

"Angespannt“

Ein paar Jahre sind vergangen. Die Jawa fährt noch immer und ich kann es auch nicht lassen sie zu reparieren bzw. zu verbessern. Heuer sollte es endlich das Boot sein, das mir in seiner hohen Bauart schon lange ein Dorn im Auge war. Doch aus dem Dorn im Auge wurde leider während des Neubaus ein Schnitt in eine Sehne meiner linken Hand. Dies ausgerechnet 10 Tage vor der schon lange geplanten Ausfahrt zum Linzer Dnepr Treffen.

Meistens, vielleicht sogar immer, ist es im Leben eines Menschen so, das gerade durch das Unerwartete, durch das Missgeschick die Möglichkeit für Neues geschaffen wird.

Aufgrund meines wunderschönen Glasfieberärmels designed by UKH, reise ich nach Niklasdorf zu den „Unglaublich VVielen Enten“ (Uwe) per Bürgerkäfig und verwandle mich dort zu einem Gepäckstück für den Beiwagen von Uwe´s Dnepr. Ich suche nach allen möglichen Hüllen und beginne mich zusammenzupacken für die Reise. Hinterlistigerweise versteckte sich meine Lederhose bei der Abreise in Graz dermaßen gut, daß ich sie auch wirklich nicht mit hatte. Aber zum Glück sind Lederhosen nicht einmal für Gepäckstücke Vorschrift. Mit der Regenkombi sind es durchschnittlich vier Schichten, die mich umgeben.

Gegen 16.30 Uhr driftet Alex elegant bei der Garteneinfahrt herein. Nach einem Stärkungskaffee geht’s los. Aber vorher bemerken wir noch die Luftlosigkeit im Antriebsreifen von Alex´s Gespann. Aber solche Kleinigkeiten sind durchaus nichts erschreckendes. Luftlose Reifen, fallende Sicherungen, streikende Lichtmaschinen oder sich auflösende Kurbelwellen sind wirklich nichts erschreckendes. Ständig nur wie ein aufgescheuchtes Huhn herumzuflitzen ohne jemals innezuhalten, um z.B. den Weg alles Irdischen zu erkennen, ist oberflächlich und überaus menschenunwürdig.

Kurz nach 18.00 Uhr sind wir auf dem Weg in den Norden. Unser Ziel liegt cirka 200 Kilometer in dieser Richtung. Mit atemberaubenden (starker Gegenwind) 15m/s jagen wir auf der Bundesstraße gen Schoberpass, wenig später erfrischen wir uns an einer Hopfenlimonade in der Triebener Raststation. Wir nutzen die Zeit des Wartens auf die Dunkelheit mit Licht- und Sicherungsspielchen. Da werden Birnen mit dem Schraubenzieher entfernt und Kontakte mit der Gartenschere hergestellt, das Gepäckstück unterhält sich derweilen mit einem anderen, das auf einem Anhänger verzurrt auf den Einsatz wartet.

Eine Puch mit 0.8 l Mageninhalt ist halt schon gewohnt zu warten und nach dem teuren Facelifting will sie sich halt auch nicht mehr ständig mit Schlamm und Dreck bewerfen lassen. So ist das mit diesen eitlen Schönheiten. Was soll´s. Wir verlassen die Zivilisation und tauchen in die Einsamkeit der Nacht. Am Phyrn begrüßt uns ganz leicht und sanft der Herbst mit wohlwollend benetzendem Nebelreißen, es meint es ja nur gut. Trotzdem der Gummi will es nicht glauben und so schmieren wir ganz nett um so manches Eck.

Nach einer Zwischenmahlzeit, einer misslungenen Tankomatbenutzung (zwar mit Instruktionen aber keinem Bargeld), keiner Kurbelwellenzerstörung und wieder auf trockener Straße erreichen wir unser Ziel um kurz nach 23.00 Uhr . Hari mit Günther im Lastenboot kommen uns schon entgegen, sie hörten uns umherirren.

Während die beiden Fahrer sich am Feuer wärmen, die restlichen Anwesenden begrüßen (Max, Hari´s Sohn und Fredl mit einer 11er Knäcka aus dem Linzer Raum), packt sich das Gepäck aus. Es erfüllt seinen selbsttätigen Daseinszweck im Erstellen einer Unterkunft, für wohlige Ruhestunden ohne störenden Witterungseinflüssen für sich und seinem Schofför Alex baut sein Zelt später bei Regen auf.

***

Ruine
SCHAUNBURG

Liegt unweit des malerischen Aschachtals mit wunderbaren Ausblick weit ins Wühlviertel und bis an den Rand der Alpen, mit Jahrhunderte langer Beherbergungstradition.

Kreuzfahrer willkommen!!!
großzügig und weitläufige Anlage, die sämtlichen Komfort bietet
Komfortzimmer ohne Wand und Decke
belebende Wasserstrahldusche mit Ausblick ins Grüne
Bowling Halle
Geräumige Gruft, noch unmöbliert, für Dauergäste
Wind- und Regengeschützte Nachtquartiere ohne Aufpreis
ein MUSS für Romantiker und Gotiker

Das Animationsprogramm für unsere Hausgäste reicht vom Zangeln über Verputzen von großen Mengen und Flächen bis hin zu gemeinsamen Wanderungen auf unseren einzigartigen äußerst musikalischen Berchfrit oder auch zu der nahe gelegenen wildromantischen `Schmiernbruck`(Bridge After Troubled Water)



Um der körperlichen, v.a. der beinmuskulären Verarmung vorzubeugen, animierten uns unsere Gastgeber zu einer nächtlichen Berg(fried)tour. Dies fertigte aber auch die drauffolgende innere Flüssigkeitszunahme inkl. zeitlich versetzter Abgabe des Umwandlungsproduktes gerecht, sowie das Entfachen diverser smarter Luftverwirbelungen.

Irgendwann später: Ich öffnete die Augen. Es war hell. Die Sonne, die mein Zelt wärmen sollte, schien. Doch leider war zwischen ihr und uns eine unheimlich große Zahl schwebender und fallender Wassertöpfchen. Sie bemühte sich wirklich, aber es half nichts.

Nach dem Frühstück – unter dem Partyzelt wurde es langsam eng - so um die Mittagszeit brachen wir dann doch noch zu einer kleinen Ausfahrt auf, zwei weitere Russengespanne waren noch gekommen, eine 16er mit Beiwagenantrieb und eine mit BMW-Triebwerk, sowie ein japanisches Solomotorrad. Aber als erstes steuerten wir auf ein gepflegtes Mittagessen los, das wir im Faustschlössl uns einverleibten. Es hörte auf zu regnen, der Wind trocknete die Oberflächen – doch kaum losgefahren grüßte Petrus in gewohnter Weise.

Über nettes Winkelwerk, zum Teil auf schlammiger Piste, folgten wir Hari im Gebiete der Großen und Kleinen Mühl. Mit ausgehängtem Kupplungsseil lässt sich ganz gut fahren, jedoch nur bis zur nächsten Abzweigung – anders jedoch mit gebrochenen Speichen in Alex´s Hinterrad seiner Junak- auch auf einer Felge, die völlig aus der Symmetrie gesprungen ist, lässt es sich noch problemlos bis zum nächsten Cafe fahren – dort kann man ja dann ohne Streß das Reserverad montieren. Vor dem Kaffee überquerten wir jedoch noch die Donau an einer Stelle, wo sie besonders seicht und breit ist. „Macht eure Boote dicht!“, und ab ging es im dichten Konvoi

Beim Kaffee war es, wie könnte es anders sein, regenstill, kaum bei der Türe hinaus fing es wieder an zu feuchteln, ich erwähne dies nur der Vollständigkeit halber, und Gespannfahren ist auch bei Regen schön, aber das ist auch nichts neues.

Das idyllische Aschbachtal lud unüberhörbar zum Verweilen ein. Der Benzinhahn von Uwe´s Knepta gehorchte und entsann sich dabei an sein vorheriges Leben, als er noch ein Ventil war, was er besonders gerne bei ihn umgebenden Wassermassen zu tun scheint.

Als wir später nach einer kleinen Einkaufstour in unser Quartier heimkehrten, hatte Fritz, Hari´s Feuer-, Glut- und Omnibusexperte bereits ein neues Feuer entfacht und unserem Festmahl im Saal der ewigen Ritter (Gruft) stand nichts im Weg.

Zuvor jedoch wechselte Alex noch einmal die Reifen, um nicht aus der Übung zu kommen (alter Reifen auf gute Felge, neuer teurer Reifen auf schlechte Felge, diesen braucht Alex für das nächste Rennen auf der Solo-Junak). Herbert aus Traun kam auch noch und erfreute uns für ein paar Stunden mit seiner Anwesenheit und seiner Dnepr mit Vorderradschwinge und zusätzlicher (Opel-) Lichtmaschine und ein paar anderen hübschen Details. Dafür verlässt uns Günther mit seinem 650er Ural-Gespann, Bj.2000.


Suus der Bärtige aus Ybbs, mit der rostigsten Knäcka aller Zeiten, erzählt von seinen Motorverbesserungsarbeiten, Alex berichtet von pleueläugigen Erfahrungen ,irgendwer erwähnt irgendwas über Doppelzündspulenpropleme bei einem japanischen Alteisen aus den 70er-Jahren, über die Vor- und Nachteile von Alu- und Gusszylindern wird diskutiert, Herbert raucht und schweigt, Hari spricht von der Langlebigkeit der Eisen, die er importiert, neu aufbaut und verkauft; mit genügend Know How, einem Quäntchen Verrücktheit und einem guten Mechaniker (Günther) an seiner Seite, ist das für ihn ja auch kein Problem.

Uwes Knepta stammt nicht aus Haris Stall, das muß jedem klar sein- aber sie ist auf jeden Fall besser, als das nicht typisierbare Inlands - Enfield – Gespann, das zum Eintausch gebracht wurde. Bei dem eingefleischten Boxermotorfahrer und Schrauber Uwe warten wir alle schon auf seine Verbesserungsvorschläge. Es wären zwar nicht die ersten, aber dafür auch sicherlich nicht die letzten.

Ob laut oder leise, schnell oder langlebig oder langlebig und schnell, -es geht ums Gspannfahren, es geht ums Motorradfahren, mal genüsslich, mal ein wenig schneller, es geht ums Schrauben, es geht um Gemeinsamkeit, es geht um die Freude am Optimieren auf Langlebigkeit und Schnelligkeit, meist mit geringen Mitteln. Denn gut muß nicht teuer sein, heißt es doch auch sonst wo.

Kollegen mit neuzeitlichen Raumschiffen und ihren computergesteuerten Leitwerken können wohl kaum die Faszination und Freude an alten (alten Neu-) Eisen, Tüffteleien, Improvisationen, fachkundigem Schrauben mit Hang zur Einfachkeit und Schlichtheit verstehen. Aber wie sollten sie dies denn auch. Sie sind eben auch ein Teil unserer Gesellschaft, glatt, sauber, rein, schnell; schneller, größer, stärker.

Totholz, braune Blätter, rostiges Eisen, zerfurchte Gesichter, karge Böden, verblühtes Leben wollen sie nicht sehen, denn es erinnert sie an das Vergehen, an Armut und Tod. Sie lassen sich die Gesichter liften, schmieren sich bereits in der Jugend Antifaltencremes ins Gesicht, lassen die Rasenflächen unkrautfrei aufpolieren, sie sind doch alle ´in´ und ´megacool´ und wollen doch sicher nicht mit altem Eisen in Verbindung gebracht werden. Das Unbekannte, das Ungewöhnliche, vielleicht auch das gewöhnliche Althergebrachte wird nicht gewollt. Sie fordern „jung, neu, faltenfrei für alles“ – und ja nicht innehalten und in die Tiefe blicken, man könnte ja fallen.

Dabei sind altes Eisen, Totholz, Steine im Boden und Tiefpunkte im Leben Ausgangspunkte und Voraussetzung für Neues, für innovatives, blühendes Leben. Nur sehr unterschwellig – ohne daß sie es wahrhaft begreifen – strömt ihnen das feinfühlige, energiereiche Neue entgegen, das eigentlich auch das urige Althergebrachte ist.

Ich denke an die Chopper- und Naked Bike-Welle, ich denke an Duschbäder, die die Sinne erwecken, an Säfte und Tees, die Körper und Geist entspannen. Ich denke an P.Coelho. Ich denke an mein Leben. Vielleicht sollte ich mir ja tatsächlich auch mal so ein neues makelloses Raumschiff zukommen lassen. Sollte ich mich etwa vor neuen Wegen immer noch fürchten? – Nein, ich denke nicht. Nein, ich bin zufrieden mit diesen alten, zum Teil rostigen Eisen. Auch Recycled Bikes sind gut. Aber das alles ist eigentlich nicht so wichtig. Wichtig ist einzig und allein am Leben zu sein, Freude und Trauer empfinden zu können und Träumen zu folgen und durch Energiezufuhr nicht toller und schneller, sondern edler zu werden.

Für die Zeit nach der Chopperwelle, möchte ich das Tunen der Tachometer anregen. Je schneller es möglich ist zu fahren, desto häufiger mit geringen Geschwindigkeiten werden Begrenzungen eingerichtet werden. Mich stört diese Entwicklung nicht wirklich. Denn aus Erfahrung weiß ich, daß Bodenunebenheiten mit 100 km/h auf der XT in Kurvenlage oder eine hinterlistige Rechtskurve auf der Jawa bei 50 sicherlich genauso erfüllend sind, wie es durchschnittliche Geschwindigkeiten für Leute auf Reiseraumschiffen und Sportjets sind. Nur für den Fall, daß es ja wie üblich um schneller, größer, stärker und um die Quantität an Adrenalinausstoß geht.

Da ich gerade bei Steigerungsformen bin: Wenn ihr es gemütlicher, langlebiger, spurtreuer, sinnsteigender und uriger wollt –da bin ich ganz Hari´s Meinung „Jedem österreichischen Haushalt seine Dnepr!“, mit dieser Zeitmaschine könnt ihr neue Welten erkunden, und von dort auch sicher wieder heimkehren.

(Wenn ich mal wieder ein wenig Geldüberschuss habe, werde ich wohl mein Schmelzkäse-Jawa-Gespann gegen ein Second Hand Vollkorn-Knäcka-Gespann tauschen. Die letzte Möglichkeit verschwand in meinem 33m tiefen Hausbrunnen...)

Am Sonntag Morgen scheint die Sonne und wärmt auch tatsächlich. Ein heftiger Wind beschleunigt die Zelttrocknung. Nach diversen Ab- und Aufräumtätigkeiten trinken wir Drei aus den steirischen Landen noch einen kräftigenden Kaffee mit Hari im nächsten Ort. Petrus hatte in der Nacht noch viel Wasser über uns kommen lassen, sichtlich verschlafen begann er erst während der Kaffeeeinnahme mit seiner Arbeit, oder er war einfach verwirrt: Im Freien sitzende Motorradfahrer – Regen? Oder nicht? Oder wie? ...


Auf der restlichen Heimfahrt kamen wir durch alle Arten sommerlicher bis herbstlicher Bewässerung und sahen hoch oben Frau Holle´s Werk. Zuweilen wurde die Fahrt durch Benzinhahnreminiszenzen unterbrochen. Uwe ließ seine Nasenspitze vom eisigen Regen `Sandstrahlen`, während die neue Kurbelwelle samt Pleuel im Gepäckfach ruhend, der alten noch arbeitenden Garnitur zu ihrer geräuschloser Bestfunktion gratulierte. Ich genoss das Nichtstun, das unbeschwerte durch die Lande ziehen, lauschte dem ruhig dahinstampfenden Boxermotor, der hie und da, je nach örtlicher Entfernung, akustische Unterstützung von dem polnischen Einzylinder bekam.

Wir folgten dem Regenbogen, während sich noch so mancher Drift und so manches `Beinchen hoch´ ergab und kamen 47 Stunden nach Abfahrt in Niklasdorf wieder an.

Während ich wieder in meinen Bürgerkäfig kroch und heimgondelte, hatte Alex noch einige Zeit auf seinem Ross zuzubringen und genässt zu frieren.

Im Winter geht es vielleicht nach Tirol oder nach Ybbs im Boot, Linz im nächsten Jahr fährt der Mann im Boot wieder selbst kommod.


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Beitragvon Riege » Do 15 Dez, 2005 11:02

Irgendwie hat er schon 'ne schöne Schreibe... :-)

(kriegt man Lust auf Hinfahren! )

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Beitragvon kahlgryndiger » Do 15 Dez, 2005 17:04

Solche Geschichten verstärken die Freude hier zu sein.
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Beitragvon Flint » Do 15 Dez, 2005 19:38

Ich find es super wenns Leute gibt die sowas so gut auf Papier bringen können, meine Hochachtung !

Solche Geschichten verstärken die Freude hier zu sein.


.... und bewirken Denkansätze in mir dass es sich mit einem vielleicht nicht so perfekten Gerät, möglicherweise besser, weil intensiver, Leben / Fahren lässt.
Auf der Suche nach der Erklärung zum Begriff "Gespannfahren" denke ich auch immer öfter dass dieser Begriff von Gespann kommt, also ein "Team" aus zwei eben grundverschiedenen Dingen / Individien, die Maschine und der Mensch, die zusammen eben ein Gespann sind.
Gruss Harald

.... fahra, ned reda
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Beitragvon Blechroller » Do 15 Dez, 2005 23:10

So was ist echte Lyteratur!
Muss man können; der Autor kanns und unterhält köstlich.

Gute Sache das.

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Lederfransen kann man sogar verchromen

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Beitragvon Dreckbratze » Fr 16 Dez, 2005 17:09

ist fast sowas wie der AIA-barde, der gute, gell?
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Beitragvon KNEPTA » Fr 16 Dez, 2005 17:41

Nur beim Festmahl ist ER immer willkommen ;-)
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
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Beitragvon motorang » Fr 16 Dez, 2005 22:58

"Nur" im Sinne von "jedoch", in Anspielung auf Asterix, gell?

Gryße!
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Beitragvon ikstee » So 18 Dez, 2005 08:04

der, der hochoben in seinem Baumhaus - ihr seht ihn wohl - hört ihr, er trällert Worte des Dankes, untermalt mit Klängen rostigen Tankes, euch zu.


hört ihr's nicht, so machtsnix.
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Beitragvon KNEPTA » Mo 19 Dez, 2005 13:45

motorang hat geschrieben:"Nur" im Sinne von "jedoch", in Anspielung auf Asterix, gell?


wenigstens aner hot mi verstaundn
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
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