Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Mi 08 Aug, 2018 20:17

Gezündet wird per Magnet direkt an die Kerze. Keine Batterie, kein Zündschloß, nix. Nur die Möglichkeit, Früh-/Spätzündung per Hebel zu regulieren.

Möglich wäre da bestimmt was. :gruebel: Aber mit dem Thema "Der Zündmagnet und seine Funktionsweise" habe ich mich noch kaum beschäftigt. Mal gucken, ich behalte es im Kopf! :smt023
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Arne » Do 09 Aug, 2018 06:40

mir wäre das einfach zu gefährlich den Hahn zu vergessen, die paar Tropfen gehören einfach zum Baujahr. Wenns stört daheim ein Backblech drunter und sonst gilt der Spruch.
Ich hätte gern einen Liter Öl. In der Dose oder soll ich es einfach unter das Motorrad schütten.
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Lederclaus » Do 09 Aug, 2018 07:33

Arne hat geschrieben:r und sonst gilt der Spruch.
Ich hätte gern einen Liter Öl. In der Dose oder soll ich es einfach unter das Motorrad schütten.


:rofl: den hatte ich über die Jahrzehnte total verdrängt! Danke!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 09 Aug, 2018 10:20

Der ist gut! :lol:

Allerdings sind das nicht nur ein paar Tropfen - damit könnte ich leben. Das ist schon nach ein, zwei Tagen eine richtige kleine Lache. Es drückt halt kontinuierlich Öl aus dem Tank in Richtung Ölpumpe, und aus der sabbert es dann raus. Die Ölpumpe scheint "neu" zu sein bzw. wurde wohl irgendwann mal ersetzt. Keine Ahnung, wann das war und wie die Qualität so ist. :gruebel: Irgendwo im Netz bin ich mal über einen Nachbau gestolpert, aber der sieht anders aus als bei mir.

Auf dem Backblech könnte man nach einer Woche Tintenfischringe backen, so richtig schön fettige, triefende... :fiessgrinz:
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Zimmi » Do 09 Aug, 2018 10:57

Die Terrot markiert eben ihr Revier. Normal bei so 'ner alten Schönheit. Das haben deutlich neuere Mopeten in deutlich heftigerem Ausmaß, wenn man nicht hinterher ist.
Wenn Du die Terrot mit hochwertigem Speiseöl betreibst, kannst Du Tintenfisch mit dem Auffanggut auf dem Backblech zubereiten, ich würde davon aber abraten (zumal es dafür eh bessere Rezepte als "O-Ringe im Backteig" gibt :-D ).
Anderer Sparbrötchentip: Das Auffanggut sammeln und durch einen Ölfilter laufen lassen, danach kann man's weiterverwenden. :fiessgrinz:
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 09 Aug, 2018 11:05

Zimmi hat geschrieben: Anderer Sparbrötchentip: Das Auffanggut sammeln und durch einen Ölfilter laufen lassen, danach kann man's weiterverwenden. :fiessgrinz:

Bislang ist da schon ´ne Tasse voll zusammengekommen. Hier liegen noch unbenutzte Filtertüten und ein Kaffeefilter rum, vielleicht taugt das zum Filtern! :gruebel:
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Do 09 Aug, 2018 12:03

Mönsch,

wahrscheinlich ist die alte Dame sogar damit zufrieden.
Nur die einzwei Liter Öl im Jahr sollten doch eigendlich drin sein.
Der Liter Sprit kost' hier jetzt 1.60 und ich verbrenn' die dutzendweise.
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 09 Aug, 2018 12:09

Ich seh schon, mit dem Thema begeister ich hier niemanden... :weg:

Lederclaus hat geschrieben: Aber beim heutigen Umweltwahn wird man ja bei jedem sichtbaren Tröpfchen Öl am höchsten Mast aufgeknüpft.


Zimmi hat geschrieben:Die Terrot markiert eben ihr Revier.


lallemang hat geschrieben: Das bi§chen Öl...


Arne hat geschrieben:die paar Tropfen gehören einfach zum Baujahr.


Macht aber nix. Ich fahr nachher mal in die Halle, kipp das Öl in den Kaffeefilter, setz mich daneben und schau dem Öl beim Tropfen zu. Die Entdeckung der Langsamkeit, quasi. :smt049

Ich hab hier auch noch so einen "remove before flight" Stofffetzen... Mal schauen, ob ich den als Gedächtnisstütze irgendwo anbringen kann!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Zimmi » Do 09 Aug, 2018 12:47

Jonas hat geschrieben:Die Entdeckung der Langsamkeit

...gibt's auch als rockiges Lied von einem gewissen Daniel Wirtz. Passt textlich sogar ein bisschen hierher. ;)
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 09 Aug, 2018 18:26

Jo, guter Text! :smt023
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon altf4 » Do 09 Aug, 2018 20:54

unterwegskinderwindelwindelunterlagen im 20er pack hab ich schon in einer velocette-garage gesehen. :fiessgrinz:

g max ~:)
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon KNEPTA » Do 09 Aug, 2018 21:15

Jonas hat geschrieben:Gezündet wird per Magnet direkt an die Kerze. Keine Batterie, kein Zündschloß, nix. Nur die Möglichkeit, Früh-/Spätzündung per Hebel zu regulieren.

Möglich wäre da bestimmt was. :gruebel: Aber mit dem Thema "Der Zündmagnet und seine Funktionsweise" habe ich mich noch kaum beschäftigt. Mal gucken, ich behalte es im Kopf! :smt023

Und wie stellt man den Motor ab ?
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 09 Aug, 2018 21:46

Per Ventilausheber ist eine Möglichkeit. Hebel ganz links am Lenker.

Zur Zeit habe ich aber auch (noch) keinen Leerlauf eingestellt im Sinne von "Gashebel am Lenker auf Anschlag zu ergibt Leerlauf". Da spielen ja auch noch der Hebel für die Früh-/Spätzündung mit rein (mehr Frühzündung = Drehzahlerhöhung) sowie der Lufthebel (der bleibt eigentlich immer offen würde ich meinen. Ausnahme: Kaltstart oder wasweißich für Wetterverhältnisse).

Zur Zeit läuft das daher so: Hebel auf Spätzündung, Lufthebel zu, Gashebel zu, Motor ist aus.

Ach ja: Sämtliche Hebel bleiben in ihren einmal gewählten Positionen fix stehen - inclusive Gashebel! Das ist beim Gas erstmal gewöhnungsbedürftig, erklärt aber vielleicht auch, warum ich bei meiner halbstündigen Probefahrt den "klassischen Leerlauf" nicht vermisst habe. Wenn ich an der Kreuzung warten musste, hab ich auf Spätzündung gestellt und mit dem Gashebel soweit runter reguliert, bis der Motor ruhig vor sich hin tuckerte. Da kann man dann die Hände vom Lenker nehmen und sich z. B. eine Zigarette drehen, wenn man raucht.

Die Feineinstellung erfolgt, wenn ich die Karre legal auf der Straße bewegen kann. Am Vergaser selber hab ich auch noch nichts gemacht außer etwas Reinigung und checken der Nadelposition. Da das Kerzenbild nach der Probefahrt top war, ich einen guten Leerlauf hinkriege, der Motor sich beim Gasgeben nicht verschluckt etc. pp. bin ich da erstmal frohen Mutes.

Viele Worte. Trotzdem verständlich erklärt?

altf4 hat geschrieben:unterwegskinderwindelwindelunterlagen im 20er pack hab ich schon in einer velocette-garage gesehen. :fiessgrinz:


:ugly: :lol: :smt023 :smt023 :smt023 Klasse!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Dreckbratze » Do 09 Aug, 2018 22:36

man will ja auch nicht wegen jeder kleinigkeit die arbeit unterbrechen :smt005
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Do 09 Aug, 2018 23:49

:rofl:
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