Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon hiha » Do 24 Mai, 2018 15:31

Aber drauf achten, dass es kein verzinktes Stahlblech ist.
H.
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 24 Mai, 2018 15:42

Ok.

Hätten wir doch die alte Dachrinne, die wir neulich beim Sondeln ausgebuddelt haben, nicht entsorgt... Fazit: Nie was wegschmeißen, auf keinen Fall!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Dreckbratze » Do 24 Mai, 2018 16:53

falscher ansatz, glaub mir. :omg:
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 24 Mai, 2018 18:06

Ich weiß. Seh´s ja gerade beim Umzug. Mit TS 250/1-Teilen kann ich ein ganzes Treffen versorgen. Da muss noch einiges weg, was ich seit Jahren mit mir rumschleppe und doch nie brauchen werde... Um Platz für Terrot-Teile zu schaffen! :floet: Die kriegt man zum Glück nicht an jeder Ecke, und ganz billig ist der Spaß auch nicht, da wird also noch nicht so gehortet.
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Zimmi » Do 24 Mai, 2018 19:07

Nicht jede Dachrinne ist aus reinem Zink. Kann beim selber machen also gryndlich in die Hose gehen. Der Umgang mit Salzsäure und dem beim Lösen frei werdenden Wasserstoff ist auch für Unkundige nicht so risikofrei. Aber wem erzähle ich das - als ob alte Mopeten gesundheytsfördernd wären. :D
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 24 Mai, 2018 20:05

Genau! Hühnerarsch, sei wachsam!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Roll » Sa 26 Mai, 2018 22:56

Jonas hat geschrieben:Genau! Hühnerarsch, sei wachsam!
:smt023 :rofl:
Sie wollten mich schon gefügig machen mit Fellatio und Absinth, aber ich sagte nein.
Dieser Beitrag wurde maschinell erstellt und ist auch ohne Unterschrift gültig.

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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Di 29 Mai, 2018 19:44

Die überarbeiteten Lagerschalen liegen bei der Post und werden morgen abgeholt! :smt023

Die Terrot hat ja ´ne Trapezgabel mit zu schmierenden Bolzen. Ausgeschlagen scheint nix zu sein, gut, gut!

Kurze Frage...
Kann ich die Bolzen mit Liqui Moly LM47 schmieren? Da drin ist MoS2 enthalten. Ich meine, hier gelesen zu haben, dass jemand dieses Fett benutzte (im Lenkkopflager?!?) und sich das MoS2 zu Placken verdichtete. Bei den Bolzen ist ja nicht wirklich viel Bewegung drin - bisschen rauf und runter, immer die gleiche Bewegung und nie mal rundherum... Aber schön eng gelagert ist alles, darf ja nicht schlackern, und an beiden Enden der Bolzen mit Scheiben (relativ) dicht gemacht.

Besteht da Placken-Gefahr? Oder ist´s so konstruiert, dass nix passieren kann (wenige, immer gleiche Bewegung, dafür aber eng gelagert und die Bolzen liegen überall in ihren Buchsen an)? :gruebel:

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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon hiha » Mi 30 Mai, 2018 05:16

Dass sich MoS2 zusammenballt, wär mir neu. Ich nehm heut gern das Liqui-Moly Bootsfett. Das ist sehr zäh, und wasserfest, enthält aber wohl keine Festschmierstoffe.
Wenn allerdings Schmiernippel dran sind, und Du über eine Schmierpresse verfügst, ists ziemlich egal, welches Fett Du verwendest. Ich lass mir beim Schraubentoni immer eine Kartusche geben, die ein MoS2- und Grafithaltiges Universalfett enthält. Die reicht dann wieder ein paar Jahre. Festschmierstoffe sind an solchen oszilliernd belasteten Stellen auf alle Fälle die beste Wahl.
Gruß
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Mi 30 Mai, 2018 08:31

Schmiernippel sind vorhanden, eine Fettpresse ebenso.

hiha hat geschrieben: Festschmierstoffe sind an solchen oszilliernd belasteten Stellen auf alle Fälle die beste Wahl.

"Oszillierend belastet" ist also der Fachbegriff für meine Umschreibung weiter oben... :!:

Ok! Dann wird das LM47 verwendet.
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon hiha » Mi 30 Mai, 2018 10:09

In der Beschreibung des LM47 steht u.A. "für homokinetische Gelenke", also ists ein Gelenkwellenfett. Die sind relativ dünnflüssig, also niedrigviskos. Ich täte da schon was Fettigeres nehmen. Entweder so ein LKW-Langzeitfett:
https://produkte.liqui-moly.biz/catalog ... tegory/99/
Oder doch gleich das Bootsfett, auch wenn Du vielleicht nicht im regen fahren willst.
https://www.liqui-moly.eu/liquimoly/pro ... nt&land=CH

Gruß
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Mi 30 Mai, 2018 11:38

Dann werde ich das Bootsfett benutzen.

Grüße!
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Mi 30 Mai, 2018 16:10

Hier nun die Auflösung.

Die Überarbeitung der sehr harten Lagerschalen war wohl aus unterschiedlichsten Gründen nicht ganz einfach. Ich zitiere mal sinngemäß den Claus...

Die Laufkonturen wurden ausgedreht; dazu wurde eine Vorrichtung gebaut, um die Lagerschalen einzeln aufzunehmen. Ein Wendeplattenhalter wurde geändert, damit eine entsprechende CBN-Wendeplatte im richtigen Winkel eingespannt werden konnte um die recht enge Kontur nachzudrehen (ein entsprechender Halter wäre neu sehr teuer gewesen).

Daumen hoch! :smt023

fertig1.jpg


fertig2.jpg
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Mi 30 Mai, 2018 16:20

Schön, da§ die Perlchen wieder fein sauber in ihren Schatullen sind ;-)
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon kranickel » Mi 30 Mai, 2018 19:26

Sehr nette Terrot, Lagerschalen Reparatur hat der Claus genauso gemacht wie ich es auch gemacht hätte. :smt023
Lysett Sattel hatte wenn ich nicht irre wirklich Gummibänder und Terrysattel Federn.


Motiviert mich richtig wiedermal an meinem Projekt weiterzumachen.

Grüße Michi
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