Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Lederclaus » Do 27 Dez, 2018 18:19

Junge, was ne Geburt, das Ganze...
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Do 27 Dez, 2018 20:39

Ach Gott... Morgen geht´s weiter! :D

Da müssen die Reste der "tiefgezogenen Blechscheibe zum Abdichten des Öls der Ritzelwelle" rausgepopelt werden. Im Getriebefett findet sich Metallabrieb - das sind wohl Teile der Scheibe. Also wird der Rest rausgefrickelt (wenn möglich ohne das Getriebe zu zerlegen :omg: ), das Getriebe durchgespült und dann passt das wohl.

Hab heute zwei Stunden und gestern eine Stunde rumgefummelt und krieg´s nicht hin - mal gucken, ob Calo eine Idee hat.

IMGP0363 Kopie.jpg
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon berni » Fr 28 Dez, 2018 12:09

Könnte ein Geduldsspiel mit Zahnarztwerkzeugen werden. Oder mit gebogenen Reißnadeln. Aber jedenfalls mit Geduld. :-)
Viel Erfolg
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Fr 28 Dez, 2018 18:17

Wo ein Wille ist, ist auch ein schielendes Ungeheuer. :-|

Die Blechscheibe bleibt bis auf weiteres im Getriebe. Ohne eine Komplettzerlegung kriegt man sie nicht entfernt... Schaden anrichten kann sie nicht wirklich, denken wir. Das Getriebe hab ich heute so lange durchgespült, bis kein Glitzer mehr zu sehen war. Neu mit Fließfett befüllen und zurück ins Moped damit...
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Fr 28 Dez, 2018 19:03

Genau, vorwärts ;-)

Aufmachen kannst immer noch :D
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Schraubaer 42 » Fr 28 Dez, 2018 19:06

"wisecracking on !"

Was spricht denn gegen eine Getriebezerlegung ?

Zum einen würde sich der gegenwärtige Zustand exakt diagnostizieren lassen.
Man könnte das Ganze vollwertig instand setzen.

Das die Restauration, zu einen Zustand der zuverlässigen Funktion, eher Marathon statt Sprint ist sollte spätestens jetzt klar sein. Wenn du dir jetzt mehr Zeit nimmst macht es später mehr Spaß.

"wisecracking off"

Gruß

Jürgen
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Di 01 Jan, 2019 13:48

Lederclaus hat geschrieben:Junge, was ne Geburt, das Ganze...

Ein Elefant hat 22 Monate Tragezeit, es könnte also schlimmer sein.
...nach 3,5 Monaten ist wieder vereint, was schon immer zusammengehörte.

IMGP0370.JPG


IMGP0373.JPG


Die Zwischenlage hätte durchaus noch ein wenig dünner sein können, finde ich. Aber unter 0,10 mm hatte ich nichts. Vielleicht ´nen Joghurtdeckel, oder so. :gruebel: Wird schon gehen.

Bin mal auf die Kettenflucht gespannt.

Und eventuell hab ich etwas zuviel Fett eingefüllt. Mal gucken. Aber nicht mehr heute...

@Jürgen
Ist schon richtig... Aber das Getriebe sieht alles in allem ok aus. Die Wellen haben kein Spiel, die Lager drehen geräusch- und ruckelfrei, die Zahnräder sind gebraucht aber noch vollkommen in Ordnung etc. Da möchte ich nicht riskieren, bei der Demontage z. B. Bruch am Gehäuse zu produzieren. Und "vollwertig instand setzen" heisst bei ´ner über 90 Jahre alten Karre viel, viel Geld in die Hand nehmen, wenn man Pech hat.

Frohes neues Jahr. :smt004
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Di 01 Jan, 2019 14:44

Frohes (fast wie) Neues :D
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Schraubaer 42 » Di 01 Jan, 2019 16:02

[/quote]" heisst bei ´ner über 90 Jahre alten Karre viel, viel Geld in die Hand nehmen [/quote]

Äh, ja Ähemm das kann evtl,vielleicht passieren. :gruebel:
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Di 01 Jan, 2019 16:27

Was willst Du mir damit sagen? :gruebel: Dass ´ne 27er Terrot nicht auf dem Preisniveau meiner TS 250/1 unterwegs ist, weiß ich...

Ich sehe das so... Wenn es sich vermeiden lässt wird nicht kernsaniert, sondern lediglich repariert. Kosten können noch genug entstehen und entstanden bislang auch schon (Lenkkopflager neu, Vergaser bekam neue Innereien und ´nen Übermaßschieber, Kabelage und Beleuchtung neu, zwei neue Ritzel anfertigen lassen, Trapezgabel neu ausgebuchst, Seitenständer organisiert, Bowdenzüge, Sattelfedern, Kleinkram, deutsche Papiere, Vollabnahme etc. pp.). Und den Motor hatte ich dabei noch nicht auf... gerne gemacht ist auch ein Umbau auf moderne Radlager undsoweiterundsofort.

Was funktioniert, wird nicht unnötig auseinandergerissen. Klar bleibt dabei ein gewisses Restrisiko, aber damit kann ich leben. Calo und ich haben uns das Getriebe in Ruhe beguckt. Der Mann schraubt seit über 30 Jahren an Oldtimern und hätte mir schon gesagt, wenn ihm was nicht gefällt. 300 Kilometer bin ich auch schon gefahren, und da hat das Getriebe bislang keine Mucken gemacht. Also könnte ich mir vorstellen, dass das auch erstmal so bleibt. :smt023
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Richy » Di 01 Jan, 2019 20:37

Solange du mit der Terrot keine Weltreise vorhast, täte ich das genauso handhaben. Wenn was kaputtgeht, wirst du es sicherlich rechtzeitig bemerken, bevor größere Schäden entstehen. Ein Restrisiko bleibt natürlich, aber das gibt es überall....
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon lallemang » Di 01 Jan, 2019 23:15

Wenn Alles neu ist, ist's ja kaum noch eine 27'er Terrot. :D
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Jonas » Di 01 Jan, 2019 23:49

Schon schlimm genug, dass die Luft in den Reifen nicht mehr original ist.

Richy, erklärtes Ziel ist es vorerst, auf eigener Achse einen Motorradfreund im bergischen Land zu besuchen - also eine gefühlte Weltreise zu unternehmen. :fiessgrinz:
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon schnupfhuhn » Mi 02 Jan, 2019 00:04

Wuppertal wäre auch im bergischen, die Werkzeugvorräte langen auch für zwo, es gibt sowohl einen Franzos als auch einen Engländer und für die ganz verworrenen Größe die Knipex Zangenschlüssel... Es gäb sogar einen Kaffee und eine Ölwanne für drunter :fiessgrinz:
:-) Putzt die Rahmen und stellt sie bereit! :-)
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Re: Terrot HSC 350, Bj. 1927 - Fortschrittsbericht

Beitragvon Richy » Mi 02 Jan, 2019 00:11

Ich finde die gefühlte Weltreise eine klasse Sache!
So geht es mir mit der BK auch immer. Vor allem, wenn man anfangs alle 150 km das Öl im Endantrieb wechseln muss. Oder alle 500km die Verreiber beseitigen... :omg:
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