"One Kick Wonder", aber wie?

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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon fleisspelz » Mi 18 Apr, 2018 20:41

:omg:
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 18 Apr, 2018 20:57

Du bekommst hier von allen Seiten eine Menge gute Tipps.
Wenn eine der Möglichkeiten Dir nicht gefällt - hättest Du schon viel früher sagen können.

Der hier :omg: gefällt mir nicht.
~-o|-
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon motorang » Do 19 Apr, 2018 02:59

Guten Morgen!
Also wenn ich es richtig verstanden habe:

Wenn Du außen am Dekohebel betätigst, so wie es der Seilzug täte, dann steht der Hebel am Gegenhalter an, BEVOR das Auslassventil runtergedrückt wird.

Das kann ich mir nur vorstellen, wenn zum Zeitpunkt der Beschau das Auslassventil bereits von der Nockenwelle betätigt wird und somit der (von der Nockenwelle gedrückte) Kipphebel außer Reichweite. Kannst Du das nochmal prüfen?

Mit dem Kicker den Kolben bis zum Widerstand treten, so lassen. Dann sind grad beide Ventile ZU, also nicht betätigt.

Was macht der Deko DANN?

Eventuell hat da wirklich wer am Kipphebel gebastelt.

Die Dekowelle schaut unzerdengelt aus. Der Hebel ist draufgeschweißt, da sollte sich nichts verdrehen können. Eventuell ist der Gegenhalter eine Bastellösung oder am falschen Ort angeschraubt?

Schaut die Betätigung und das Widerlager etwa so aus wie hier (SR500)?

Bild

Bild

Bild

Ein Bild von einem Motor aus Helmuts Wartungsfred:

Bild

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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon fleisspelz » Do 19 Apr, 2018 06:30

Alle Teile schauen genau so aus, wie die abgebildeten.
Wenn ich den Dekohebel am Lenker ziehe, dann bewege ich mittels des Bowdenzuges den Ausrückhebel am Zylinderkopf bis er am Gegenhalter des Außenzuges ansteht. In dieser Position erreicht er entweder den durch die Nockenwelle niedergedrückten Kipphebel nicht, oder er steht mit der flachen Seite an der Nase des Kipphebels an und kann diesen nicht runterdrücken um das Ventil auszuheben. Erst wenn ich den Bowdenzug vom Ausrückhebel entferne und den Gegenhalter abschraube, kann ich den Ausrückhebel so weit gegen den Uhrzeigersinn drehen, dass er über die Nase am Kipphebel schwenkt und das Auslassventil offen drückt.

Ich denke, ich werde die Seilzugbetätigung durch einen Hebel am Zylinderkopf ersetzen
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon mike58 » Do 19 Apr, 2018 06:36

Es gibt zwei Möglichkeizten,
Die Kipphebel wie der Andreas schon sagte sind aus Tuningzwecken überarbeitet, was totaler Nonsens ist da das Gewicht an den schwingenden Anteilen maginal abnimmt und man den Kipphebel eher schwächt. die zweite Version der Deko war einen Zeitraum lang zu knapp eingearbeitet und der Halbmondförmige Steg des Dekohebels hat sich eingearbeitet so das er den Fortsatz am Kipphebel nicht mehr erreicht , was leicht feststellbar ist, da dieser Anteil des Kipphebels nur Knapp über seinen Gegenstück am Kipphebel schwebt, die Berührung funktioniert ja händisch, aber das Seil kann den Weg nicht voll bringen, oder der Zugweg am Hebel zum Lenker ist minnimiert Griffgummi Armatur sonstiges gestört.
LG
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon mike58 » Do 19 Apr, 2018 06:39

Das Ventilspiel stimmt nicht zu groß.
LG
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon hiha » Do 19 Apr, 2018 07:45

Seltsam ists schon. Vielleicht kann man dem Justus mal einen anderen Ausrückhebel im Kopfdeckel testweise borgen?
Denn vielleicht ist der ja falsch zusammengeschweißt worden, damals, im Yamahawerk.
Als andere Gründe blieben sonst eigentlich nur ein
1.) kürzeres Ventil wie Original, oder ein
2.) neuer Ventilsitzring, welcher weiter in den Brennraum ragt.
3.) ein zu dick aufgeschweißter Kipphebel (lt. Foto eher nicht der Fall)
4.) eine aufgeschweißte Nockenwelle mit größerem Grundkreisradius.(hab ich noch NIE gesehen)
Ich geb zu, das ist alles total abwegig. Aber man macht sich halt so seine Gedanken ;-)

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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon mike58 » Do 19 Apr, 2018 08:02

Man kann ja, vorliegenden Hebel der ja funktioniert,
auf Handhebel umbauen, ähnlich dem Bauteil der <fa two Hands oder die Version durchs Gabeljochrohr was bequemer wäre und die obligatorische Verbeugung vor seinem Motorrad vermeiden würde.
LG
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon Zimmi » Do 19 Apr, 2018 08:05

mike58 hat geschrieben:Das Ventilspiel stimmt nicht zu groß.

Könnte ich mir auch vorstellen, wenn ich das folgende Bild angucke:
fleisspelz hat geschrieben:Bild

Aus dem Gedächtnix heraus wyrde ich zur Aussage tendieren, dass die Einstellschraube arg weit aus der Mutti herausschaut. :gruebel:
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon hiha » Do 19 Apr, 2018 08:15

Zimmi hat geschrieben:Aus dem Gedächtnix heraus wyrde ich zur Aussage tendieren, dass die Einstellschraube arg weit aus der Mutti herausschaut. :gruebel:

Nein, mit abgebildeten Originalschrauben (die sind etwas länger als die häufiger Verwendeten mit Innensechskant von der BT1100) ist das durchaus im Bereich des Normalen. Hatte ich neulich erst auf dem Tisch, drum bin ich mir da recht sicher. Gelegentlich, bei Verwendung aufgeschweißter Tuningnocken und bei tief nachgefrästen Sitzen muss man die oben sogar kürzen, sonst schlagen sie im Einstelldeckel an.

Gruß
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon Christoph » Do 19 Apr, 2018 08:36

hiha hat geschrieben:Als andere Gründe blieben sonst eigentlich nur ein
1.) kürzeres Ventil wie Original, oder ein
2.) neuer Ventilsitzring, welcher weiter in den Brennraum ragt.
.
.
.

Hat ich auch kurz dran gedacht inclusive nachgearbeitetes Ventilschaftende- würde aber doch beim Ventilspiel einstellen wieder ausgeglichen?
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon fleisspelz » Do 19 Apr, 2018 09:11

Bild
Ausrückhebel in Ruheposition

Bild
Ausrückhebel in maximal mit Bowdenzug erreichbarer Position

Bild
Wie Bild 2, nur von der anderen Seite aufgenommen.

Die flache Seite des Ausrückhebels steht jetzt genau hinter der Nase am Kipphebel und der Ausrückhebel schwenkt nicht weiter ein. Wenn ich den Bowdenzug entferne, kann ich den Ausrückhebel händisch statt bis ca. 35° Winkel, die mit dem Bowdenzug erreichbar sind, auf ca 80° Winkel gegen den Uhrzeigersinn bewegen. Dadurch kommt die Nase des Kipphebels dann unter den halbrunden Betätigungsnocken des Ausrückhebels. Daher ist meine Idee, die Angelegenheit durch einen solchen Hebel zu lösen:

Bild
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon gost » Do 19 Apr, 2018 09:26

ich würde den Hebel von der Welle abschneiden und in der korrekten Position neu anschweißen lassen-
das sollte eigentlich kein großer Akt sein und ist vermutlich die günstigste Lösung
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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon hiha » Do 19 Apr, 2018 09:28

Christoph hat geschrieben:Hat ich auch kurz dran gedacht inclusive nachgearbeitetes Ventilschaftende- würde aber doch beim Ventilspiel einstellen wieder ausgeglichen?
Christoph

Wohl wahr.
@fleisspelz
Probiers mal mit einer umgeschliffenen Tuningnockenwelle. :fiessgrinz:
Falls nicht, dann würd ich nicht gerade so einen hässlich gelochten "Designer"-Dingsbumshebel verbauen. Entweder mal einen Anderen probieren, oder selber was schnitzen.

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Re: "One Kick Wonder", aber wie?

Beitragvon Zimmi » Do 19 Apr, 2018 09:31

fleisspelz hat geschrieben:Daher ist meine Idee, die Angelegenheit durch einen solchen Hebel zu lösen:

Bild

Könnte funktionieren. Ich stell mir aber die Körperhaltung beim Fußeln und gleichzeitigen Dekohebel ziehen eher erheiternd als sonst was vor... :weg:
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