schräge Gewindinstandsetzung

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon mike58 » Sa 16 Jun, 2018 07:31

Auf Fräse wär natüerlich wunderschön,
35er Rohr Winkelschraubstock Zapfen drehen zum ausrichten,aber bei ruhiger Hand Führungist ja gegeben durch Gewindelosen Anteil nächste Stufe M10 mal 1 bei vorher M8.
LG
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon gatsch.hupfa » Sa 16 Jun, 2018 08:08

Super, danke für die Inputs.

Ich glaube ich werde mal mit dem Einfachsen anfangen, braucht man nichtmal was zerlegen.
Wie der Lederclaus und der Mike vorschlugen mir ruhiger und erfahrener Hand ( :omg: ) das Gewinde setzen, eventuell das Führungsloch auch mitschneiden. Wenn, wie Chrisoph schrieb, der 10er Helicoil 12 mm aussen hat, dann wird wohl der 8er Helocoil so ca. 9,5 aussen haben, damit lässt sich im Führungsloch (Durchgangsloch), das ja ca. 8,5 hat, auch schon ein "Führungsgewinde" schneiden.

Wenns so garnicht will, hat der lallemang vorgeschlagen, den Lochansatz geradezudremeln, man kommt halt schlecht hin, es ist die untere Schraube, klingt aber vielversprechend.

Aufschweissen oder Beilegen zwecks Begradigung wird dann schon sehr aufwändig.
Und Einspannkonstruktion für den Fräser auch.
Da bin ich beim Claus, dass eine gebrauchte Brücke einfacher zu besorgen ist.

Inbusschraube mit halbabgefeilten Kopf von innen oder Gewindestange mit irgendwas hinten drangeschwissen geht garnicht, weil bei näherer Betrachtung des unteren! Gewindelochs stellt sich heraus, dass das quasi ein halbertes Sackloch ist, also ein Sackloch bei dem die Hälfte ins Freie schaut.
Edit: bei der oberen Verschraubung ginge es auch nicht, zu wenig Platz um von hinten was durchzustecken.

Werde berichten, was daraus geworden ist.
Zuletzt geändert von gatsch.hupfa am Sa 16 Jun, 2018 08:25, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon gatsch.hupfa » Sa 16 Jun, 2018 08:22

PS

Was mir noch so eingefallen ist: Gewindestange einkleben mit Flüssigmetall oder UHU Plus. Die abgescherte Lochoberfläche ist sicher sehr rauh. Am Ende gibts auch noch wenige intakte Gewindegänge. Dazu querdurch horizontal versetzt zwei 1,5 oder 2mm Bohrungen, in die man gleich die Bohrer verkehrtrum reinklebt als Rauszugssicherung. Als Plan B.
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon lallemang » Sa 16 Jun, 2018 10:00

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon motorang » Sa 16 Jun, 2018 12:21

Ich würd mich an der Stelle nicht blöd spielen.
Gewindestange nur wenn es eine aus dem Industriebedarf ist mit garantierter 8.8er Güte. Nix Niro, nix Baumarkt.

Eine 8.8er Innensechskantschraube mit Gegenmutter schiene mir sinnvoll.

Ad coilen:
In ein rausgerupftes Gewindeloch kann man ganz leicht ein Helicoil einsetzen, das Loch führt. Da muss nir ganz zart gebohrt werden, das Kernloch fürs Coil ist ja kaum größer als der alte Schraubendurchmesser.
An der Stelle läuft das Gewinde aber oft so knapp am Standrohr vorbei dass da möglicherweise wenig Plazu für das Coil ist.
Gewinde schneiden würde ICH daher dort nur bei ausgebauter Gabelbrücke.
Dann kann man aber auch mit einem stiftgeführten Flachsenker die Auflage für eine Gegenmutter herstellen.

Des ganze Zeugl hätt ich in der Werkstatt ...

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon Christoph » Sa 16 Jun, 2018 17:23

High,
Gewindestangen: 8.8 sollte selbsverständlich sein (sind eigentlich problemlos zu bekommen- außer im Baumarkt), meine sind üblicherweise an einer Seite gelb gekennzeichnet. Wenn man dann am anderen Ende anfängt weiß man auch später noch was der Rest für eine Qualität hat. https://schraube-mutter.de/kennzeichnun ... destangen/
Von der Verstiftung halte ich nicht viel, ich denk mal, damit erreicht man nicht annähernd die ursprüngliche Festigkeit.
Der Gewindebohrer für ein 8ter Helicoil hat ca 9,7mm Durchmesser
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon motorang » So 17 Jun, 2018 05:12

Ich glaub der Tom wollte die Gewindestange, verklebt und verstiftet, schon noch mit Mutter zum Anziehen der Verbindung nützen ... aber es ist dann halt ein einmaliger Versuch. Wechseln geht dann nicht mehr.

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon kahlgryndiger » So 17 Jun, 2018 05:27

Moin,
ich weiß natürlich dass es ein klein wenig unehrenhaft ist die Reparatur nicht zu wagen. Trotzdem gefällt mir persönlich Plan C vom Peter am besten.
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon sittich » So 17 Jun, 2018 05:30

Servas
kahlgryndiger hat geschrieben:ich weiß natürlich dass es ein klein wenig unehrenhaft ist die Reparatur nicht zu wagen. Trotzdem gefällt mir persönlich Plan C vom Peter am besten.
Jo eh.

Mit dem Ding für € 35.- aus Niedersachsen hat sich das Problem erledigt, oder?

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon mike58 » So 17 Jun, 2018 06:28

Mal ganz frech,7Wie auf dem bereiz gestellten Bild zu sehen BJ-78 79 handelt es sich hier um ein Durchgangs loch mit durchgehender Schraube, also wenn da ein Gewinde in der Brücke wäre dann nachschneiten, Schraube durch Stopmutter hinten drauf. Falls nicht, quick and dirty Bohrer 8,5 einmal durchhrauschen Führung ist ja vorhanden, gute Imbusschraube Stobmutter fertig ist die Laube, oder Mühsam, sanft mit Bohrer 6,8 einmal durch Gewinde durchschnweiden, Schraube eindrehen ein paar Gewindegänge hat man ja jetzt zusätzlich Stoppmutter, fertig ist die Laube, gefällt mir persönlich am besten, wahrscheinlich ist die Quick and Dirty Methode das Mittel der Wahl. So Tom welches Schweinderl hätst jetzt gern.
LG
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon motorang » So 17 Jun, 2018 07:13

Ich glaub das Problem ist dass keine Mutter vorgesehen ist, ergo am hinteren Ende eine ballige Fläche als Mutternauflage ist. Innen. An der unteren Gabelbrücke.
Die Mutter kann also kein Moment aufbauen ODER verbiegt die Schraube. Ist quasi nur eine Verliersicherung.

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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon Lindi » So 17 Jun, 2018 07:32

wie wär's mit so was? Durchbohren und hinten draufschieben. Der Platz scheint mir lt. Foto vorhanden zu sein.
Und so groß sind die notwendigen Vorspannkräfte dort imho auch nicht.
Dateianhänge
huelsenmutterm8.jpg
huelsenmutterm8.jpg (15.27 KiB) 263-mal betrachtet
Viele Grüße

Dirk
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon gatsch.hupfa » So 17 Jun, 2018 07:44

Leider,
innen, am hinteren Ende des Gewindes kann man garnichts aufschrauben, da ist bei DER OBEREN GABELBRÜCKE an der UNTEREN VERSCHRAUBUNG bei BAUJAHR AB 1980 ein "halbes" Sackloch.

Sorry, dass ich das nicht gleich am Anfang gut genug definiert habe. Jetzt über Spiegel fotografiert:
Dateianhänge
gabelbrücke.JPG
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon Rei97 » So 17 Jun, 2018 09:33

Also:
Ich würde das halbe Sackloch mit 8mm endgültig durchbohren, dann mit dem Coilbohrer von der ehemaligen Halbsacklochseite das Coil vorbohren und gewinden.
Coil muss mindestens 2,5x D (20mm) haben, sonst hält es nicht im Alu. Jetzt sollte das mit der M8er Schraube wieder klappen.
Regards
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Re: schräge Gewindinstandsetzung

Beitragvon motorang » So 17 Jun, 2018 10:04

Jetzt wo ich das sehe würd ich das auch so machen.

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