Ural 650 und Steigung

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Ural 650 und Steigung

Beitragvon MarkusKirsch94 » Fr 22 Jun, 2018 16:30

Grüß euch.

Wie schon in der Vorstellung meinerselbst erzählt, fahre ich eine Ural 650. Seit sehr kurzem. Und ich bin sowohl technisch als auch fahrend ein Neuling auf dem gesamten Gebiet. Ich habe eine rein pragmatische Frage: Wie gut kommt meine Ural mit der Steigung in Österreich klar? Was komme ich hoch? Was nicht? Ich frage an anderer Stelle auch nochmal nach Routen für Einsteiger. Aber hier geht es mir erstmal um die Frage, ob sich so eine Tour durch Österreich mit längerer Anfahrt aus Deutschland überhaupt lohnt oder ob mir alles um die Ohren fliegt / ich den unfreiwilligen Rückwärtsgang einlege... :smt009

LG
Markus
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon sejerlänner jong » Fr 22 Jun, 2018 16:43

Hallo Markus

Du kannst ja schon mal bis in´s Sauerland fahren und bisschen üben.

Viel Spaß mit Teil

Gruß
Karsten
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Dreckbratze » Fr 22 Jun, 2018 16:49

markus, erfahrung kommt von fahren! brumm doch erstmal ein bisschen daheim rum, zum lernen und kennenlernen. fahr vorsichtig und schone den russen.
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Rei97 » Fr 22 Jun, 2018 17:02

Also:
Oder frag einfach den Chinesen, der Russen quält. :weg:
Zur Erklärung...frag Friar T.
Regards
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon KNEPTA » Fr 22 Jun, 2018 17:19

Wenn die Kraxn durchhält geht alles... auch mit leichtem Gepäck :omg:

Meistens scheitert man nicht an der Steigung sondern an der Technik...

Uwe
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
"If you want to finish first, first you have to finish." Zitat Hiha
Steckt der Schieber im Vergaser
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon fleisspelz » Fr 22 Jun, 2018 22:50

Eine Ural kommt überall hoch.
Manchmal dauert es ein bisschen
..........................
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon T. » Sa 23 Jun, 2018 00:07

...bis der ADAC kommt... :-D



...nicht bange machen lassen.
Russengespanne haben ein reges Eigenleben und -Arten.
Und wollen mit einem gewissen Feingefühl bewegt werden.
Dann bringen die dich auch überall hin oder hoch.


Meistens... :ugly:

Aber lern selber schrauben.
Sonst wirst arm oder verlierst die Lust.

Und um deine Frage zu beantworten mein halbloser Verbund an Rost, Beulen, Lack und ein wenig Russenstahl hat die Alpen schon ein paar mal aus eigener Kraft überschritten.
Hat nur gedauert....Rekord waren 4500km in 3 Wochen.
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Schraubaer 42 » Sa 23 Jun, 2018 02:14

T, du fährst aber eine 750er.

Der qualitative Unterschied zum 650er Motor ist beträchtlich!( und auch entscheidend.)

Wer ernsthaft Ural fahren will sollte sich einen 750er Motor der neuesten Generation besorgen.
Der 650er lässt einem die Wahl zwischen Kurbelwangenbruch und Pleuelhauptlagerschaden.
Ich habe 5, in Worten, Fünf Motoren aufgebaut. (...und ich kann das !)
Wenn das Material nix taugt nützt eben Alles nichts. Man kann sein Geld auch gleich aus dem Fenster werfen.

Ich sage nur: gepunktete Ölschleuderbleche. Das ist aber nur der Hauptkritikpunkt da kommt noch ein Rattenschwanz an anderen Kleinigkeiten dazu.

Schenke die 650er einem Feind und lauf schreiend weg!
Das ist der beste Rat den du je, in Sachen 650er, bekommen wirst.
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Zimmi » Sa 23 Jun, 2018 07:12

Schraubaer 42 hat geschrieben:Wer ernsthaft Ural fahren will sollte sich einen 750er Motor der neuesten Generation besorgen.

Alternativ geht auch der Umbau auf BMW Zweiventilboxer (600 - 800 ccm). Der Getriebeflansch muss umgeschweißt werden.

Den 650er Uralmotor kann man mit viel Glück und Schrauben auch eine Weile fahren. Masochismus wäre von Vorteil. ;) Oder man zerlegt ihn und baut ihn fachmännisch neu auf. Bleibt aber ein ziemliches Glump...
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Richy » Sa 23 Jun, 2018 07:32

Dann baut man noch den endantrieb auf BMW um, weil der dann als nächstes dauernd freckt.
Und danach das Getriebe.
Als nächstes stellt man fest, dass die bremsen dem nicht gewachsen sind...

Never ending story...

Oder man gibt das Geld gleich am Stück aus und kauft sich eine neue Ural, die hält dann auch sofort.
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon T. » Sa 23 Jun, 2018 08:12

Wollte den Newbie nicht gleich die Hoffnungen nehmen....

Und was die neuen an geht:
Bin arm und kann mir das nicht leisten.... 8)


Und ich bin masochitisch veranlagt und imfinde Fahrten mit dem Abschlepper nicht als Schande, wenn die rauchenden Trümmer hintendrauf huckepack in den heimatlichen OP transferiert werden.
Auch Selbstgeiselungen nicht abgeneigt,wenn ich bei schönsten Wetter für lange Strecken den Utz mit Anhänger nehme oder den Schlumpf. Mein Material und Knochen danken es mir.

Und in 7694km hab ich eh ein neues Moped :fiessgrinz:
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Richy » Sa 23 Jun, 2018 08:56

T., du bist ohnehin eine Ausnahme. Vermutlich eine Reinkarnation eines Zen-Meisters, hast du eine derartige Geduld, dass man das wohl kaum steigern kann. Alle anderen hätten wohl den Utz, dein Kloster und den Russ schon lange angezündet...
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon gatsch.hupfa » Sa 23 Jun, 2018 09:06

Hi Markus,

also der Knepta - Uwe, und der hat schon viel mit Alteisen erlebt, hat auf die Frage, was denn für mich für eine Beiwagenmaschin passen würde, gesagt:

"Tu dir keinen Russen an!"

Aber man kann's auch positiv sehen: Ich glaube man lernt recht schnell und profund schrauben! :weg:
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon Nanno » Sa 23 Jun, 2018 09:19

Nicht nur schrauben, man lernt auch, dass es gar keine LiMa braucht um irgendwo hinzukommen, man kann nämlich einfach eine Autobatterie und Starthilfekabel und ein Ladegerät kaufen. Oder warum man immer ein paar Stückerl Kabel mit haben sollte, wenn das Zündschloss abbrennt.
Frei ist, wer frei denkt.

Blog:http://greasygreg.blogspot.com/
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Re: Ural 650 und Steigung

Beitragvon fleisspelz » Sa 23 Jun, 2018 10:01

gatsch.hupfa hat geschrieben:...
Aber man kann's auch positiv sehen: Ich glaube man lernt recht schnell und profund schrauben! :weg:

... an Orten und mit Wetterverhältnissen, die der Russe für Dich festlegt ... :omg:
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