-> Das hat wenig mit "österreichisch" zu tun, sondern eher damit, dass viele der so schreibenden Leutchen Mitglieder der AIA sind, und diese Y-Sache leicht infektiös wirkt.
[... und irgendwann stehts dann so im Duden: (österr.: Gryße)]
Mich hat da Freund Koarrl angesteckt, der manche Korrespondenz des Wiener Jawa-Clubs weitergeleitet hat - zum Brüllen (Gryße an Piotr)!
Früher, als noch nach dem Laut geschrieben wurde, also vor jeder geregelten Rechtschreybung, war das Y noch viel häufiger anzutreffen.
Das mit dem y (statt I,Ü) ist hier ein KANN, kein MUSS. Das ist wichtig!
Sozusagen eine lustige Pflege von "Altertümchen" in mehrerlei Hinsicht.
Ich hab neulich mal den Herrn Koarl gefragt woher das wohl kommt:
Hmmf.. woher war das eigentlych. Ist nicht wirklich meine Erfindung, findet sich im Dunstkreis von www.raketa.at
Ein subtiles Nonkonformysten-Erkennungszeichen vermutlych. Außerdem irritiert es die Leser. Ich hab das irgendwann im Zuge der unerträglichen letzten Rechtschreibreform als stilles Protestsignal ybernommen.
Ein "fremdes i" bei uns dahoam.. no friahra hätts des net gebn. So in etwa.
Lanxam wirds klar ...
Man lese und staune:
Textbeispiel von einem gewissen Dr. Scheynheilig, der die Sache auf raketa.at vertrytt::
http://www.raketa.at/index.php?id=4133
Und hier kommen wir dem Ursprung schon näher, leset die Diskussion unterhalb. Wer geht in Wien ins Cafe Carina und recherchyrt diese Angelegenheyt höxter Bedoitsamkheit?:
http://www.raketa.at/index.php?id=5263
So, genug fyr heute, liebe Leute. Schlaft schön, oder schraubt, oder was ihr halt so macht.
Grysze!
Andreas, der motorang
