optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon motorang » Di 25 Feb, 2020 15:31

"optimal" kommt halt auf den Einzelfall an. Mir fallen einige Einzelfälle ein, wo AGM gegenüber LiFePO4 im Nachteil ist ...

Und nachdem aktuell eben der Gatschhupfer für seine TT fragt:
Gewicht, Baugröße, Lageunabhängigkeit.

Ich hab mit dem SR-Gespann auch ein Mopped ohne E-Starter.

Mir hat die LiFePO4 zu wenig Kapazität fürs Geld (nicht fürs E-Starten aber für einiges andere),
Gewicht und Baugröße sind mir wurscht,
der Preis nicht ganz,
und Vibrationen und Frost muss das Boot abkönnen,
und deswegen hab ich für MICH aktuell eine 17Ah AGM-Batterie (Hawker Odyssey PC625) als optimalen Akku eingebaut. 6 kg hat das Trumm. Ich glaub der Tom würd nicht tauschen wollen ...

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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Wauschi » Di 25 Feb, 2020 16:06

Nach über einem Jahr funktioniert meine Billiglösung noch wie am ersten Tag.

Siehe: viewtopic.php?f=3&t=16542&hilit=+Lithium
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Straßenschrauber » Di 25 Feb, 2020 21:58

Bei einem anderen Verkäufer für ähnliche LiFePo4-Akkus wie meiner steht, daß diese Art Akkupack nicht spritzwasserfest ist.
Hätte ich gleich sehen können.
Mein Akku liegt im Spritzbereich des Hinterrads, da muß ich unbedingt was tun. Vielleicht finde ich noch einen besseren Platz, aber bei der TT600R geht es verdammt eng zu.
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon motorang » Mi 26 Feb, 2020 06:36

Wauschi hat geschrieben:Nach über einem Jahr funktioniert meine Billiglösung noch wie am ersten Tag.

Siehe: viewtopic.php?f=3&t=16542&hilit=+Lithium


Wieviel Ampere kannst Du da entnehmen ohne dass der Akku abschaltet?

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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Wauschi » Mi 26 Feb, 2020 13:24

Wieviel Ampere kannst Du da entnehmen
Das Motorrad ist mit LED ausgestattet und alles funktioniert einwandfrei, auch ohne laufenden Motor. Die Spannung bricht nicht ein, für mich reicht das.
Für das Projekt habe ich einfach Teile zusammengelötet die von einer Staubsaugerreparatur übrig geblieben sind.
Was ich sagen will ist, weder auf A oder Ah habe ich geachtet. Auch die Spannung ist mir relativ egal, weil ich all diese Parameter nicht beeinflussen kann (wenn ich herumliegende Teile nehme).
Es funktioniert einwandfrei und wenn es mal hin ist (was ich ehrlich gesagt schon nach einigen Tagen erwartet habe) werfe ich das Zeug weg.

Die Zellen sind typischerweise mit 20A Imax spezifiziert, aber das ist eine (chinesische)Hausnummer! Sowas lese ich überhaupt nicht.

Sorry, ich bin, was Batterien betrifft, offenbar keine große Hilfe.

Gruß,
Wauschi

P.S.: Wenn wir mal Zeit haben, können wir gerne über das Verhalten von (Batterie)Zellen in professionellen Anwendungen sprechen.
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 26 Feb, 2020 13:34

Der Akku, den ich genommen habe (Versorgungsakku, kein Starterakku), ist für Deine Anwendungen sicher nix.
Der kann angeblich 5A auf Dauer, 10 A 2 Minuten und 20A für 2 Sekunden, die Werte sind plausibel. 60 Watt Halogen waren kein Problem.
Bei anderen Anbietern sind die Maximalangaben ähnlicher Typen viel höher.
Bild
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon gatsch.hupfa » Do 27 Feb, 2020 10:53

So, danke, kenn mich halbwegs aus:

Die 1,1 Ah Mini-AGM-batterie, die zwar in die Batteriebox der TT passt, stirbt schnell

Bleiben 2 sinnvolle Varianten:

Der JuBaTec LiFePO4 Akku 12V 3Ah vom Straßenschrauber funktioniert mit H4, kostet ca. 40€, und passt hoffentlich in die Batteriebox.
https://www.jubatec.net/lifepo4-akku-12 ... _4651_2101
Alternativ: CS in 2,5 AH, 70€, geht sogar als Starterbatterie mit 150A :shock:
https://cs-batteries.de/Lithium-LiFePo4 ... 3IEALw_wcB
oder mit 1,1 Ah, 40€, keine Startbatterie, aber dafür halt sehr klein. Zu klein.
https://cs-batteries.de/Lithium-LiFePO4 ... genstecker
Und beide sind 75mm lang, passen gerade nicht in meine Box.

Dazu eine wichtige Frage an den Straßenschrauber: sind die angegebenen 70mm genau die Höhe am Foto?

Variante 2:
Bleibatterien im Format YB3L-A oder -B sind von den Abmessungen fast gleich groß wie meine Batteriebox, da kann ich mir eine Aufhängung basteln, die kaum aufträgt.
Die haben 3Ah, und es gibt sie auch in AGM, z.B. von Kedo Artikel 41673 für 25€.
Die hab ich auch in meiner 12V umgebauten Xt500, funzt einwandfrei.
Alternativ die ATU 1,6 Ah, 42€, in Li-Ion, die ja eigentlich LiFePO laut lallemang sind.
Hat auch YB3L-A Format, schaut ordentlich Rüttelfest aus und bringt vohl auch einen kleinen Estarter zum rotieren, dafür eher weniger Kapazität:
motorang hat geschrieben:Erfahrungen hat hier beispielsweise der Mambu im XT-Forum.

Li-Ion Alternativen, weniger Ladezyklen, weniger kältefest, und weniger Sicher als LiFePo (angelesenes Wissen ...):
ATU Landport 1,6 Ah

Kedo Artikel 41159: Lithium-Ionen Batterie HJTX5L-FP 12V 19 Wh 19 Wh ist bei 12V etwa 1,5 Ah ...

Die vom Kedo ist zu dick.

Die Li-Ion/LiFePO4 haben so um die 0,4 Kg, die Bleiernen so um die 1,1 Kg, auch kein Drama
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Straßenschrauber » Do 27 Feb, 2020 11:47

Wenn eine YB3L reinpaßt, dann bestimmt auch die LiFePo4 auf dem Photo.
Ich kann erst Mitte nächster Woche nachmessen.
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon lallemang » Do 27 Feb, 2020 13:06

gatsch.hupfa hat geschrieben:Alternativ die ATU 1,6 Ah, 42€, in Li-Ion, die ja eigentlich LiFePO laut lallemang sind.


Landport sagt das: https://www.landportbv.com/en/products/accu-lfp5/ :wink:
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon gatsch.hupfa » Fr 28 Feb, 2020 09:29

Straßenschrauber hat geschrieben:Wenn eine YB3L reinpaßt, dann bestimmt auch die LiFePo4 auf dem Photo.
Ich kann erst Mitte nächster Woche nachmessen.


Nein, gemeint ist:
Entweder passt das JuBaTec LiFePO4 Akku 12V 3Ah Teil in die bestehende Batteriebox ( innen 6V Format Y6N2-A, 70mm breit) hinein, oder ich muss eine neue Box/Aufhängung für das YB3L Format basteln.
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Aynchel » Di 03 Mär, 2020 17:05

gatsch.hupfa hat geschrieben::floet:

Jetzt isses bei mir soweit, kleiner 12V Akku in die TT600

ICH HÄTTE HIER GERNE ERFAHRUNGSWERTE............ ...


moin Thomas

bei meiner Solo Emme mit einer Vape Lima tut seit 2 Jahren ein 2,8 Ah Accu seinen Dienst
die Anschlüsse sind verlötet
absolut unauffällig, hab seit dem Einbau nichts mehr dran gemacht

Bild
https://i.postimg.cc/RvrwsghX/2019-08-0 ... lter-5.jpg
Aynchel aus Meddersheim


ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Dreckbratze » Di 03 Mär, 2020 17:09

was ist den das fürn lampion an deinem ansaugstutzen?
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Aynchel » Di 03 Mär, 2020 19:01

ne Malossi Boostbottel
sorgt für ruhigen Motorlauf unten rum und dämpft das Nachschlagen im Schiebebetrieb
ich bin zufrieden damit

https://www.scooter-prosports.com/art-8 ... csi-viton-

mehr davon

https://mz-forum.com/viewtopic.php?f=7& ... &start=550
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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 07 Mär, 2020 18:25

Maße der JubaTec LiFePO4: Ich komm gerade zu nix.
Die auf dem Akku aufgedruckten Maße kommen dem Augenschein nach hin.
Sonst frag halt bei JubaTec, die haben einen Kundendienst.

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Re: optimaler Akku für Motorrad ohne E-Starter

Beitragvon Straßenschrauber » Mi 15 Apr, 2020 13:35

Jubatec schreibt gerade auf meine Kritik (nicht motorradgeeignet, weil nicht wasserdicht und nicht solide verpackt):
Wir sind dabei eine feste Hülle für diesen Akku zu entwickeln und den Akku dann entsprechend mit oder ohne Hardcase anzubieten.
Sobald dieses verfügbar ist melden wir uns gern bei Ihnen.
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