Kettenöler für Winterbetrieb?

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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Christoph » Do 18 Okt, 2018 07:52

High Andi,
lass mal, nimm Du sie.
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Arne » Do 18 Okt, 2018 08:06

selbst Motorrad erkannte schon 1975 die Lösung :weg:
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon motorang » Do 18 Okt, 2018 08:25

Echt? Da war meine SR noch gar nicht am Markt ... wie können die eine Lösung für mein Problem haben? Siehe Eingangsposting ...

Der Becker Fettkasten war übrigens der untaugliche Versuch, das DOCH auf andere Motorräder zu übertragen.
Aber ohne komplette Neukonstruktion des Hecks geht das nicht, zumindest nicht im Gespann, meiner Meinung nach.

Hab schon überlegt, wegen der Kettenschläuche ein ETZ-Hinterrad zu verwenden, samt geteilter Achse und der erforderlichen 428er Kette (für die es an der SR500 sogar passende Ritzel gäbe). Leider traue ich der Lösung von der Stabilität nicht, an meiner SR hält ein Speichenrad nicht sehr lange, und die paar PS mehr dürften die Ruckdämpfung schnell an den Rand der Leistungsfähigkeit bringen ... abgesehen von 18 Zoll und 4.00er Reifen statt 16-3,50.
Alternative 2 wäre ein Antrieb von der MZ Saxon, die haben eine dickere Kette, aber die Teile haben Exotenstatus, es gibt Kettenschläuche nur als Nachfertigung etc etc

Aber das ist alles wirtschaftlich uninteressant, für den Umbau kann ich viele Ketten kaufen.

Also: Kettenöler.

Gryße!
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Arne » Do 18 Okt, 2018 09:05

is mir schon klar, aber der Satz in dem Motorradbericht is halt so toll.
Der Beckerfettkasten scheint nach der Aussage eines Besitzers eher was hartgesottene zu sein die alle Nachteile in Kauf nehmen.
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Richy » Do 18 Okt, 2018 09:47

Die Lösung des Umbaus auf Kettenschläuche hat noch einen anderen Nachteil: bei der erhöhten Leistung (in meinem Fall 30ps) bekommt die Kette die Verlustleistung nicht mehr los und wird viel zu heiß, dadurch läuft das fett/Öl davon.
Nachbauschläuche gibt es allerdings in guter Qualität, die Speichen am MZ-Rad halten der Leistung ebenfalls locker stand.
Wegen den Nachteilen habe ich bei der Rotax die Schläuche nun entfernt...
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon sejerlänner jong » Do 18 Okt, 2018 10:02

Dies schrieb Andreas

Ach ja, ich weiß um die Existenz von Kettenschläuchen, angeblich wartungsfreien O/X-Ringketten, Kardanantrieben, Riemenantrieben, Kettenfettkästen und Direktantrieben a la Roller.
Um die geht es hier nicht.


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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Wauschi » Do 18 Okt, 2018 11:32

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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Straßenschrauber » Do 18 Okt, 2018 19:49

Der Cobrra ölt natürlich auch nach.
Bei so einem System läuft solange Öl nach, wie Druck auf dem Behälter ist, bei anderen Systemen läuft das Öl nach, das die Kapillarkraft nicht im Schlauch halten kann.

Zum loobman gibt's die Anleitung, wie das zu vermeiden ist: Auf den letzten Zentimetern des Ölschlauchs vorm Ritzel wird der Schlauch in einem kleinen Bogen nach oben verlegt.
Am obersten Punkt kommt ein kleines Loch in den Schlauch, ca. 1-2mm.
Dann kann nichts nachölen, weil nach Abstellen des Zulaufs nur das Öl aus den letzten 2cm Schlauch nach dem Loch ablaufen kann, das geht schnell.

Tropfen kann und wird es bei allen Systemen, wenn zuviel Öl auf die Kette appliziert wurde.
Bei Kurzstrecke wird das immer problematisch, nach meiner Erfahrung tropft beim loobman nach spätestens 10km Fahrt nichts mehr.
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Do 18 Okt, 2018 19:55

Nemo:
Zurückdrehen = Unterdruck = kein nachölen!
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Straßenschrauber » Do 18 Okt, 2018 20:04

Aus dem verlinkten Kradblatt-Artikel:
Kleine Ölflecken auf dem Boden deuten jedoch darauf hin, dass der NEMO 2 anscheinend auch ohne Aufforderung ab und zu einige Tropfen Öl verliert
Na gut, vielleicht einfach zuviel geölt ...
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon GrafSpee » Do 18 Okt, 2018 21:11

Ölempfehlung meinerseits:
Ein Hypoidgetriebeöl nehmen.
Eher dickflüssig, verträgt extreme Scherkräfte, greift Dichtungen und Gummi nicht an, an der LC4 bewährt mit dem McCoi.

MfG Jens
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon nattes » Do 18 Okt, 2018 21:19

So wird das auch empfohlen. Ab und an tropft mal ein Tröpfchen nach. Aber nur im Sommer.
Etwas wirklich 100% iges hab ich aber auch noch nicht gefunden.
Eine Kette, die auch im Winter gefahren wird hält eben nicht so lange wie eine Sommerkette.
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Aynchel » Mo 22 Okt, 2018 08:26

Arne hat geschrieben:selbst Motorrad erkannte schon 1975 die Lösung :weg:
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wobei ein Kettenkasten auch zur Vernachlässigung animiert
wo ich diese Kette vorgefunden habe darf ich nicht laut sagen :fiessgrinz:

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Aynchel aus Meddersheim


ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon hiha » Mo 22 Okt, 2018 09:07

Uiii, "staubtrocken" wäre eine glatte Untertreibung :floet:
Hans
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Re: Kettenöler für Winterbetrieb?

Beitragvon Richy » Mo 22 Okt, 2018 09:20

Ja, das hab ich in meiner renntax auch schonmal vorgefunden.
Konnt ja keiner ahnen, dass nach 5000km ohne Schmierung die Kette schon hinüber ist.
Das war dann auch schon kein "Türkensäbel" mehr, sondern man konnt die Kette einmal im Kreis legen...
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