Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

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Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon motorang » So 06 Jan, 2019 14:01

Hi,
Saito by Louis kauf ich nicht mehr, da gab/gibt es mir zu viele Probleme.
Nachdem mir im Winterbetrieb die Bleigelbatterien von Motobatt (AGM) und Ective (GEL) jeweils nach 2 Jahren verreckt sind und Uwe ähnliche Erfahrungen gemacht hat, geh ich wieder zur klassischen Technik.
Erfahrungen hinsichtlich Vibrationsfestigkeit (Einzylinder) und Langlebigkeit?
E-Starter hab ich keinen aber einige winterbedingte Zusatzverbraucher. Kaltstartstrom ist relativ wurscht.
Sollte aber eine Fahrzeugbatterie mit Schraubanschlüssen sein.

YB12AL-A2 (die Größe von meiner Tenere) = 12 Ah, Plus rechts

Varta? > https://www.varta-automotive.com/de-at/ ... 09-014-008
Delo? > https://www.louis.at/artikel/variante/d ... h/10036300
Yuasa? > http://kedo.de/products/41472.html
Banner Bike Bull? > https://www.batteriepool.com/Starterbat ... 94336.html
Exide?
Von Hawker war der Dreckbratze neulich unbeeindruckt, seit die 100 Euro mehr nicht wert, right?

Gryße!
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon nattes » So 06 Jan, 2019 14:33

Die Varta Motorradbatterien von Johnson Controls kommen aus einem Werk in China, in dem auch No Name Produkte für diverse andere Billiganbieter gefertigt werden.
Ich habe da sehr schlechte Erfahrungen gemacht.
Mit der Deutschen Varta, haben die seit 20 Jahren nur noch den Namen gemeinsam.
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Nanno » So 06 Jan, 2019 14:35

Ich hab die 14AH Delo im Gespann drin und kann nix schlechtes sagen. Auch jetzt als Laterndlparker bei rund um 0 grad ziehts den Starter schön durch. Vorher war eine Banner drin, die war ein Sch**ss.
Frei ist, wer frei denkt.

Blog:http://greasygreg.blogspot.com/
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Therion » So 06 Jan, 2019 14:48

Varta und Banner hielten in Vesnas Triumph und verschiedenen Mopeds von mir mit Glück zwei Jahre , meistens weniger.
Momentan fahr ich in den meisten Solos Nitro (vom Birner) oder Yuasa.
Kann mangels Langzeiterfahrung noch keine Empfehlung abgeben.
Hail Satin !
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon fleisspelz » So 06 Jan, 2019 14:58

Ich habe eine Odyssey PC925 AGM Reinblei Batterie in der Zweiventil BMW verwendet und war davon sehr angetan. Die Batterie ist aus dem Mai 2017 und steht hier noch als Backup rum. Sie war regelmäßig in einem Erhaltungsladegerät angeschlossen. Wenn Du magst, kannst Du die für kleines Geld haben. Alternativ habe ich noch eine Odyssey PC 535, die bislang nie verbaut wurde.

Bild

Kapazität: 26Ah
Maße (L x B x H) 187 x 179 x 128mm
Gewicht ca. 11800g
Anschluss M6


Bild

Kapazität: 14 Ah
Maße (L x B x H) 168 x 98 x 157 mm
Gewicht ca. 5400g
Anschluss M6
..........................
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Rei97 » So 06 Jan, 2019 15:51

Also:
AGM (Kung long hab ich seit 3 Jahren in der R65 mit Bosch Anlasser.)
Ich hab ihn bislang einmal über den Winter laden müssen, aber er schlafft nicht ab und startet den Akkümörder zuverlässig.
Trgards
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon GrafSpee » So 06 Jan, 2019 15:56

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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon motorang » So 06 Jan, 2019 17:37

Also:
Angabe und Begründung nicht verstanden?

Kein Elektrostarter. Kein Auto.
Kein AGM, kein GEL.

Jens, die Winnerbatterien haben in Flüssigsäure leider nur 9 Ah und damit auch die falsche Baugröße.

Justus, ich schau mal ob ich die kleinere der beiden unterbringen täte. Die große sicher nicht.
PNst Du mir bitte Deine Preisvorstellung mit Versand VOR dem TT? Ich würd die gerne noch vorher einbauen, nicht erst vor Ort ...

Danke!

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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon motorang » So 06 Jan, 2019 18:59

Hm
Hawker ist ja auch AGM ...
Aber halt doch nochmal andere Konstruktion, intern.
Ich glaub ich probier das mal aus.

Schätze mal der Betrieb in so einem Kickstarter-Einzylinder mit relativ geringer Laderei plus Betrieb bei Kälte setzt jedem Akku zu.

Die AGM-Akkus leben in der sommers gefahrenen Tenere dreimal so lange.
Die muss halt auch mal umfallen dürfen ohne dass da gleich Säure ausrinnt, deswegen keine klassische Säurebatterie in der Enduro.

Die Motobatt-AGM hat drei oder vier Jahre in der Tenere unauffällig gearbeitet. Dann war schnell Ersatz fürs Gespann gefragt, Motobatt rübergebaut, ein Tauerntreffen, kaputt.

Fürs Tauerntreffengespann brauch ich entweder eine sehr hochwertige Lösung die mal 3-4 Jahre hält, oder eine sehr billige (=Bleisäureakku).

Jens, hast Du die Winner in AGM oder Bleigel, und hast Du die am Wintergespann?

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PS OT: ich hab eine rote Optima 55Ah AGM Spiralzellbatterie seit 2012 oder so im Auto, Diesel, startet immer noch problemlos nach 7 Jahren, top Sache aber leider keine Motorradbaugrößen ...
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon GrafSpee » So 06 Jan, 2019 19:15

motorang hat geschrieben:Jens, hast Du die Winner in AGM oder Bleigel, und hast Du die am Wintergespann?

Gryße!
Andreas, der motorang.


Hallo Andreas,
ich hab die in AGM in der LC4. Hält deutlich besser als die Bosch Akkus vorher, hat auch höheren Startstrom und zieht den E Starter an der LC4 auch durch (ich starte trotzdem meistens mit dem Kicker).
Kostet dabei die Hälfte vom Bosch.
Ob die auch für dich taugen kann ich nicht sagen, für mich taugen sie.
Btw, einfach eine 36AH Autobatterie in den Beiwagen, zusätzlich, geht nicht? Sozusagen als Hilfsakku.

MfG Jens
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Dreckbratze » So 06 Jan, 2019 19:23

andreas, ich habe von der hawker eine menge gehalten, die erste hielt etwa 15 jahre ohne irgendwelche pflege und hatte eine kaum merkliche selbstentladung bei hoher startkapazität und baute sehr kompakt. es genügte eine 16ah, auch im winter (original =32ah). aufgrund dieser guten erfahrung haben wir später für thönys guzzi auch eine gekauft, zumal der preisunterschied zu einem herkömmlichen bleisäureakku gerade noch 20€ betrug, anfangs waren die hawker doppelt so teuer wie eine normale. diese hielt nur ein knappes jahr. woran das lag? ich bin mir nicht sicher, aber möglicherweise lässt der verbaute regler höhere ladeströme als gesund war, zu.
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon motorang » So 06 Jan, 2019 22:36

GrafSpee hat geschrieben:
motorang hat geschrieben:Jens, hast Du die Winner in AGM oder Bleigel, und hast Du die am Wintergespann?

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Hallo Andreas,
ich hab die in AGM in der LC4. Hält deutlich besser als die Bosch Akkus vorher, hat auch höheren Startstrom und zieht den E Starter an der LC4 auch durch (ich starte trotzdem meistens mit dem Kicker).
Kostet dabei die Hälfte vom Bosch.
Ob die auch für dich taugen kann ich nicht sagen, für mich taugen sie.
Btw, einfach eine 36AH Autobatterie in den Beiwagen, zusätzlich, geht nicht? Sozusagen als Hilfsakku.

MfG Jens


Danke!
Bin von Autobatterien weggekommen. Irgendwann ziehen die mehr Strom als sie speichern, und die Lichtmaschin ist eh schon mager.

@Dreckbratze: OK mal schauen wie das tut. Angeblich ist die Hawker ja zigmal rüttelfester und langlebiger ...

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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Aynchel » Mo 07 Jan, 2019 07:41

GrafSpee hat geschrieben:.......Btw, einfach eine 36AH Autobatterie in den Beiwagen, zusätzlich, geht nicht? Sozusagen als Hilfsakku.

MfG Jens


hallo Jens
wenn man 2 Accus parallel schaltet sollten die gleichwertig sein
sprich, die gleiche Kapazität, Ladekennlinie Erhaltungszustand usw
sonst zieht der schwächere Accu immer den stärkeren runter
im Extremfall könnte bei einem Plattenschluss der hohe Starterstrom des Auto Accu den Moped Accu zum Platzen bringen
hab ich mal live gesehen, als einer mit nem LKW Accu eine 500er Virago Chopperchen Starthilfe geben wollte :ugly:

ich hab seit Jahren Bären Accus in allen möglichen Fahrzeugen
halt weil mein Zubehörfritze aus dem Nachbarort die auf Lager hat
Haltbarkeit normalerweise um die 10 Jahre

http://www.baeren.at/de/produkte/pkw/

Moped Accus haben die auch

http://www.baeren.at/de/produkte/motorrad/
Aynchel aus Meddersheim


ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Zimmi » Mo 07 Jan, 2019 09:43

@Andreas: Hast Du keine Möglichkeit, den Akku auch "im" Lastenbeiwagen unterzubringen? Da wären die Motorvibrationen nicht mehr so nah und zerstörerisch... Ich weiß, ist verkabelungstechnisch ein Mehraufwand, aber bringt vielleicht was.

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Re: Empfohlene Bleisäure-Nassbatterie (Gespann)?

Beitragvon Therion » Mo 07 Jan, 2019 10:04

Interesant, dachte Bären Batterien wären vor ein paar Jahren​ pleite gegangen.
Waren früher ja quasi Monopolisten in Österreich.
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