Jakobs ETZ 125

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Jakobs ETZ 125

Beitragvon Rostreiter » Fr 02 Apr, 2021 14:31

Wir werden eine neue KW einbauen. Vom GüSi, als Nachbau für 99 €, scheint mir günstig. Die teurere Originalwelle nehmen wir nicht, da ich die Möglichkeit des Wiedereinlaufens des Lagersitzes befürchte.

Gründe für eine neue Welle:

1. Der Sitz des Lagers ist deutlich eingelaufen, beidseits deutlich spürbare Wülste, zur Hälfte ist der Lagersitz blankpoliert.
Das Lager rutscht nur so drüber, also auch über die Wülste. Beim Einkleben, falls das bei so viel Spiel (die Welle mißt im D 19,95 mm bei 20 mm Lagerdurchmesser) überhaupt möglich ist. Weiter die Frage nach der Zentrierung der Welle? Bei Null Spiel hätten wir es mit kleben versucht.

2. Das Seitenspieles des Pleuels beträgt statt der erlaubten 0,08 mm derer 0,4 mm.

3. Nach Wildschreis Fühlmethode: Wenn die KW so platziert wird, daß das Pleuellager exakt am höchsten Punkt ist, darf das senkrecht aufgerichtete Pleuel nicht stehen bleiben. Tuts aber leider, sogar recht stramm.

Prüfen des Getriebes:
Die erste Sichtprüfung ermutigt. Allerdings gibt es da heftig viel zu prüfen und das an gefühlt noch mehr Stellen, also erst mal wieder Wildschrei und Originalrep.-Anleitung studieren! Wir wollen ja nicht nur schrauben, wir wollen auch lernen!

Jakob sagt, wir sollten schneller lernen! Ihm juckts in der Gashand!

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Re: Jakobs ETZ 125

Beitragvon motorang » Sa 03 Apr, 2021 06:37

Wenn das Getriebe gut gelaufen ist, einfach wieder mit den gleichen Distanzen zusammenbauen.
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Re: Jakobs ETZ 125

Beitragvon Rostreiter » Sa 03 Apr, 2021 07:27

Im Grunde hast da recht. Allerdings schauen wir nun schon ins Innere, deshalb versuchen wir auch ein paar Sachen zu verstehen und luren jetzt auch ums Eck! Die Gänge ließen sich sauber schalten und so soll es auch bleiben. Wenn also das Getriebe gut lief, es sich jedoch herausstellen sollte, daß die Maßtoleranzen nahe der Verschleißgrenzen sind, werden wir schon etwas optimieren. Es soll ja Ruhe im Schacht herrschen, neue Projekte warten :-).

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