Instandsetzung XT600 43f

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 06:15

Straßenschrauber hat geschrieben:Den Ventilstopfen kommst du aber nur mit dem Gabelschlüssel bei.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon motorang » Sa 19 Jun, 2021 06:17

Ah falsches Mopped, ich seh schon. hat keinen Sechskant. Falsch erinnert, sorry.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 06:19

Da kommen Sechskantstopfen drauf, wenn ich mal welche bekomme.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 06:20

motorang hat geschrieben:Ah falsches Mopped
Ich will wieder meine SR500 zurückhaben 8)
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon motorang » Sa 19 Jun, 2021 06:21

Ich hab die 3AJ-Stopfen erinnert (und ich vermute stark auch eingebaut ...):

Gabelstopfen_3AJ.jpg
Gabelstopfen_3AJ.jpg (35.98 KiB) 1082-mal betrachtet


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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 06:22

Andreas, danke für's Kümmern!
3AJ-Stopfen wären auch eine Option.

Bei der 43f sind die Ventile schräg angeordnet.
Leicht zu benutzen, blöd, wenn die Stopfen runter sollen.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon motorang » Sa 19 Jun, 2021 06:24

3AJ-23111-00
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 06:25

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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon motorang » Sa 19 Jun, 2021 06:27

Vielleicht hat der Motoritz welche?

Gabelstopfen_3AJ_pic.jpg
Gabelstopfen_3AJ_pic.jpg (20.52 KiB) 1081-mal betrachtet


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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 19 Jun, 2021 07:38

Endlich hab ich einen brauchbaren Deko-Hebel gefunden.
Aus dem Rennrad-Zubehör, leider etwas zu groß für 22mm-Lenker.

Ich greif jedesmal, wenn ich den Deko brauche, nach unten, dahin, wo bei der SR der Dekohebel ist.
Aber wenn der Hebel unten montiert ist, wird der Bowdenzugweg zu kurz.
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XT600-Deko_manuell.JPG (220.07 KiB) 1075-mal betrachtet
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Fr 09 Jul, 2021 14:09

Straßenschrauber hat geschrieben:Bis ich wieder Vertrauen in den Motor habe, wird es sicher dauern :ugly:
Jetzt, nach einigen tkm, hab ich das Vertrauen.
Beim ersten Ölwechsel 200 km nach Zusammenbau waren einige kleine Späne am Magneten in der Ölwanne.
Beim 2. und gestern beim 3. Öl- und Filterwechsel war nur ein hauchdünner schmieriger Abrieb-Film am Ablaßschrauben-Magnet.
Der Motor läuft ruhig, dreht willig hoch, und wird noch lange halten.

Danke an Alle, Ihr habt mir gut geholfen!
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Mo 02 Aug, 2021 17:06

Die Rundfahrt Frankreich-Österreich-Slowakei-Tschechien-Polen hab ich vorzeitig beendet, mit der langsam sterbenden CDI hat es keinen Spaß mehr gemacht.
Aber sie hat mich brav nach Hause gebracht, im unteren und mittleren Drehzahlbereich gab es halt nach ein bis 2 Stunden Zündaussetzer.
Bei Spritzkühlung (Regen) sogar ohne Symptome.

Jetzt hat die XT eine digitale Kennfeldzündung, mit meiner bewährten ignitech DCCDIP2 und einem Unterdrucksensor am linken Ansaugstutzen.
Da ich eine Lima von der frühen SRX600 mit ungewöhnlichen Kabelfarben und unbekannter Vorgeschichte fahre, war es etwas tricky, die Box richtig anzuschließen.
Einstellung Polarität: Auto.

Leerlauf ist schonmal sehr gleichmäßig.
Eine kleine Erprobungsfahrt steht an, bin gespannt.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Mo 02 Aug, 2021 21:40

Nach einer halben Stunde alles wie gehabt, Geruckel, Aussetzer, nach unverbranntem Sprit stinkendes Abgas.
Unlustig.
Morgen wechsle ich die Zündspule, das war's dann, hoffentlich.

Die CDI hab ich wohl zu Unrecht verdächtigt.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Do 05 Aug, 2021 10:02

Die Zündkerze hatte den falschen Wärmewert (DPR8EVX Platinkerze), bei den Temperaturen in diesem Sommer hat sich das bemerkbar gemacht.
Für die alten Motoren ist Wärmewert 7 vorgesehen ...

Wie peinlich! :oops:

Nachher hol ich mir eine DPR7EIX-9 Iridiumkerze (7 = Wärmewert, 9 = Elektrodenabstand) und mach eine längere Erprobungsfahrt.
Die ignitech und die neue Zündspule bleiben aber drin.
Elektrodenabstand 0,9 wär für meine originale CDI vielleicht zuviel, da hatte ich immer das Gefühl, daß sie etwas weniger gut anspringt.
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Re: Instandsetzung XT600 43f

Beitragvon Straßenschrauber » Fr 20 Aug, 2021 21:53

Ich hab mich dann doch wieder zu einer Vergaserinspektion entschlossen.
Ausbau geht inzwischen in 10 Minuten. Einbau :omg:

Was war?
Aircutmembran verrutscht, in der Folge ständig viel zu fettes Gemisch im Primärvergaser, und Nebenluft im Sekundärvergaser über den Unterdruckschlauch zum Aircut.
Details: viewtopic.php?f=3&t=19315

Die Aircutmembran ist jetzt überarbeitet (ventilseitiger Blechflansch abgeschliffen) und mit Dichtmasse eingesetzt.
An der Stelle sollte das gutgehen, da kommt normalerweise kein Benzin hin.
Die Nadel im Primärvergaser hatte ich schon ca. 3/4 Raste tiefer gehängt, bevor ich die Sache mit dem Aircut bemerkte, hab ich so gelassen.
In den Wartungsdaten zu den XT600-Modellen ist für die ungedrosselte 43f "4. Raste von oben" für beide Nadeln angegeben, so hatte ich das bisher auch immer.
Öffnungspunkt Sekundärvergaser auf 5 mm eingestellt, war auf 7 mm.

Der O-Ring im linken Ansaugstutzen (von TourMax, vor einem Jahr neu reingekommen) war gebrochen (!).
Beide Ansaugstutzen hab ich jetzt mit Dichtmasse angeschraubt.
Bei vorhergegangenen Aktionen hab ich Schwimmer, Schwimmernadelventil und die Leerlaufgemischschraube ersetzt.
Außerdem kam mal wegen Umbau auf Knopf-Choke ein neuer Benzinhahn rein, der erstens leichtgängig ist und zweitens ausreichend Sprit durchläßt.

Ergebnis:
Anspringen beim 1. Kick, Ankicken mit warmem Motor kein Problem.
Die Schieberanschlagschraube mußte ich mit der neuen Nadelposition etliche Umdrehungen weiter reinschrauben.
Fahrleistungen sind ok, spricht gut an, läuft völlig gleichmäßig, kein Konstantfahrgeruckele.
Kann sein, daß sie mit dem viel zu fetten Gemisch etwas besser beschleunigt hat.
Heute hab ich eine gemütliche Tour aufs Land unternommen, Verbrauch 4,1 Liter auf 100 km, bei gleichmäßiger Fahrweise, meist zwischen 80 und 100.
Davor waren das bei gleicher Fahrweise mindestens 4,5 l, eher 4,8 bis 5, es roch immer irgendwie nach Sprit, und beim Beschleunigen kam schwarzer Rauch aus dem Auspuff.
Bei etwas schärferer Fahrweise hat sie sich auch gern mal 5,5 l genommen.

Jetzt ist der Verbrauch der Fahrleistung und dem Gewicht von Maschine und Fahrer angemessen,
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