Wetterfühligkeit Alteisen

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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon SR oldman » Di 04 Aug, 2020 05:59

Meine 4T Erfahrung ....ist schon richtig, bei kühlerer Temperatur rennt die Karre besser und noch besser läufts abends wenn es kurz vorher geregnet hat.
Gruss
Peter

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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon Matthieu » Di 04 Aug, 2020 11:12

Letzten Freitag hatte es bei uns auch 34 Crad.
Da hatte die Horex (Bj 54) auch kurze Aussetzer, kannte ich bisher so noch nicht. Ich hatte es dann auch auf die Wärme geschoben...
Gestern Abend bei strömenden Regen und 22 Crad war alles perfekt, da lief sie richtig klasse (ok, wollte vielleicht auch schnell heim in die trockene Garage).
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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon kranickel » Sa 08 Aug, 2020 12:53

Bei meiner Horex Regina wird der Vergaser im Sommer beim Stauen so warm das der Sprit im Vergaser verdampft. Hilft nur Gas geben. Ansonsten ist sie weg und springt auch nur wieder schwer an. Und ja generell geht jedes meiner Modorräder bei Nasskaltem Wetter besser.

Grüße Michi
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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon K-Mehl-Treiber » Sa 08 Aug, 2020 20:48

Hi,

dabei kann eine bessere Wärmeisolation des Vergasers zum Kopf, oder Zylinder helfen.
Beim Russen halfen zwei, anstatt einer 4mm dicken Dichtungen. Bei der Puch hat einer mit Isolierbeilagen unter den Befestigungsmuttern Besserung erfahren (hab ich aber noch nicht selber probiert).

LG
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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon Rei97 » So 09 Aug, 2020 10:32

Also:
Das Thema erinnert mich an eine Story im Jahr 78.
Es gab einen Regenguss im Wald von Hockenheim und ein armer Tropf mit einer DS7 250 Zweedaggder stand am Seitenstreifen.
Schnell war die Sparbüchse im Kolben gefunden.
Aus seligen DS6 Zeiten hatte ich noch eine passende Schlossschraube im BMW/5 Werkzeugkasten. Schmirgel natürlich auch.
Die Schlossschraube mit der Mutter im Kolben befestigt, den Zylinder an den Reibestellen ausgeschmirgelt und alles wieder zamm.
Die Karre sprang wieder gut mit ein paar Vibs an und bis nach Hause in Bonn hat das gehalten, wie er mir später per Brief mitgeteilt hat.
Handy damals nope.
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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon K-Mehl-Treiber » So 09 Aug, 2020 10:36

Schee, :lol:

Solche Erfahrungen werden mir vermutlich verwehrt bleiben. Immer wenn ich bis jetzt irgendwo dazugekommen bin wurde spätestens nach 10min der ÖAMTC, oder sonstiger Club angerufen.
Auch wenns nur eine verstellte Zündung war....
Ich verstehe viele "Oldtimer-Fahrer" nicht :ugly:

LG
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Re: Wetterfühligkeit Alteisen

Beitragvon Rei97 » So 09 Aug, 2020 10:58

Also:
Bei mir war der Schandwagen bislang 2x nötig.
Ein erstes und ein letztes mal.
Mitten im nowhere auf der schwäbischen Alb rissen mir an meiner R45 bei Tempo 80 gleich beide Ventile rechts ab und dort wollte ich nicht gesucht werden.
Deshalb mit einem Zylinder retour zu einer großen Tanke in Münsingen. Hinten hat es gequalmt und getropft, aber dort fand mich der Schandwagen und es ging heimwärts.
Der Motor war halt dann Schrott aber da ich den Motor gebraucht in Hamburg ohne Vorgeschichte von einem Schlachter für 90€ + Spedi erworben hatte, war der chash verschmerzbar. Damals gab es die Dinger fürn Appel undn Ei. Der Nachfolgemotor wurde aus Hessen gegen ein Getriebe getauscht. Damit bin ich noch 1/2 Jahr rumgekrochen, aber dann lief mir eine R65 mit Getriebeschaden zu und nach einem Tauschgetriebe ging die R45. Sie sah gut aus , hatte aber immer das Stigma eines Eisenhaufens ohne Leistung bei konformen Drehzahlen eh. Inzwischen ging auch die R65 und das Suzilein. Auch die 1U6 wird gehen und mal sehen, ob ich die 2J4 meinem Sohn vermache, wenn er will.
Regards
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