Restaurierung Ural Schwinggabel

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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Fr 12 Feb, 2021 19:54

Die Schwinggabel ist bis auch das Gummilager eigentlich fertig für das Entrosten und lackieren.

Es ist ja eine Ural Schwinge, aber da ich nur die Dnepr Bremsankerplatte für deren Schwinge habe, musste ich diese in die Schwinge einpassen.
Gefehlt hat die Buchse auf der die Bremsankerplatte auf der Achse gelagert ist.
Ich hab die zweiteilig gefertigt, sitzt passt und hat Luft :smt023
Die Momentabstützung scheint nicht verändert werden zu müssen die passt :smt023
Wenn die Dnepr Gabelbrücke auch noch passt, bin ich eigentlich soweit fertig.
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Sa 13 Feb, 2021 17:49

Wieder einmal zu naiv :omg: :lol:
Gabelbrücken passen :check:
Aber die obere Mutter die das Lager führen soll, passt auf der einen Seite fürs Lager, die obere Gabelbrücke hat gut Spiel :omg:
Das die Dnepr von der die Gabelbrücke ist, jemals die Telegabel anständig geführt hat, halte ich für ein Gerücht.
Das muss ganz schön gewackelt haben.

Also wenn ich die verwende, dann muss ich das richten, also diese spezielle Mutter maßfertigen.
Grundsätzlich kein Problem, einen passenden Gewindeschneider müsste ich auftreiben, das würde die Sache vereinfachen.

Wenn ich mich nicht irre ist es M28x1,5

Dann noch zwei Stoßdämpfer überholen.
Alles machbar aber man braucht schon einen langen Atem dafür :omg:
lg
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon T. » Sa 13 Feb, 2021 22:43

Is ein Martyrium... ähm ....Marathon :fiessgrinz:
Kein Sprint, also net aufgeben!

...wir wissen, machst des nur mit einem.... :post1:
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » So 14 Feb, 2021 20:44

Morgen werde ich versuchen das Innengewinde zu drehen.
Der HiHa hat mir das WIE in Innsbruck aufm Workshop erklärt.
Aber von den Worten zum Ergebnis ist es meist ein langer Weg :omg:
Ein "passendes" Drehmesser hab ich beinahe, es ist vor 25 Jahren mit der Drehbank mit verkauft worden.
Es ist original noch nie verwendend. Es muss erst geschliffen werden, und das ist mir noch nie gelungen :oops:
Ich freu mich schon auf die Herausforderung, schaun wir mal wie das ausgeht.

Den Bund auf der Lagerseite hab ich genau auf 34,00 mm gedreht.
Da sollte sich das Lager aufpressen, schrumpfen lassen. SSW 0055 51x34x12
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Mo 15 Feb, 2021 19:02

Das Innengewinde ist gedreht :-D
Hat gedauert bis ich den Drehmeißel richtig geschliffen habe, hat funktioniert, das ist aber nichts für ungeduldige :omg:
Eine harte Prüfung für mich :oops:
Ich muss noch messen, aber es könnte sich noch ein Rohling für schlechte Zeiten ausgehen :smt023
Dann noch den Sechskant Fräsen und dabei keinen Blödsinn machen, und fertig

Mutter_Gabelbrücke.jpg
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Di 16 Feb, 2021 17:09

Die Mutter ist fertig, ned perfekt, aber es wird's tun.
Mutter.JPG
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon superknuffi » Di 16 Feb, 2021 22:23

Wenn Du noch was brauchst, ich hab mich grad heut Abend durch mein Konvolut gearbeitet.
So Russenschraubzeugs, auch massenweise Feingewinde hab ich auch noch.
Musst halt sagen.
Stefan
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Fr 19 Feb, 2021 18:13

superknuffi hat geschrieben:Wenn Du noch was brauchst, ich hab mich grad heut Abend durch mein Konvolut gearbeitet.
So Russenschraubzeugs, auch massenweise Feingewinde hab ich auch noch.
Musst halt sagen.
Stefan


Danke fürs Angebot, aber Schicken zahlt sich ned aus :roll:

:roll:
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Fr 19 Feb, 2021 18:22

Heute hab ich mich aufgerafft, und die Lagerbuchse am Holm vermessen.

Was soll ich sagen :omg: von 29,12 bis 29,38 und Riefen die einige 1/10 tief sind.
Also ned rund oder Zylindrisch.
Da kann ich außer dem originalem Gummilager nichts montieren, und das ist auch kein Kinderspiel.

Also hab ich einen Holm auf der Fräse aufgespannt und mit dem Ausdrehkopf auf 30mm Durchmesser gebracht, na ja es sind 30,04 geworden :oops:
Morgen gehe ich den Andren an, heute mag i nimmer.

Selbst das Aufspindeln, hat nicht alle Riefen verschwinden lassen :omg:

Egal jetzt is die Buchse rund und zylindrisch :-D

Dann hoffe ich mal, das ich morgen keinen Hund reinhau :oops:
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Sa 20 Feb, 2021 16:38

:-D
Alles gut :smt023
Holm_2.jpg

Holm_1.jpg


Aus den Erfahrungen von gestern aufbauend, hab ich bis 29,96mm aufgespindelt und den Rest gehont.
Jetzt bin ich auf 30,02 wenn die Buchse abgekühlt ist, bin ich sicher auf 30,00 :-D

passt :smt023

Montag werde ich die Gummimetalllager bestellen..
Die original Schrauben haben einen Schaft von 12,50mm und auf der außenligenden Lasch eine entsprechende Bohrung, die innere Lasche hat eine 12mm Bohrung.
Deshalb werde ich eine entsprechende Beilagscheiben fertigen und anschweißen, ned das die Achse schief steht.
Eigentlich wollte ich ein starres Gleitlager herstellen, aber die Toleranzen, und der Lederclaus haben mich davon überzeugt, da etwas Flexibilität einzubauen.
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Mo 22 Feb, 2021 11:46

Genau wie ich mir dachte, nach dem Auskühlen steht 30,00 am Messschieber :-D

Gummimetalllager bestellt, die Lieferung dauert aber :roll
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Di 02 Mär, 2021 18:51

Ich bin grad beim Überholen der Federbeine.

Die werden mit 105cm³ Öl gefüllt.
Welche Viskosität hat sich den als sinnvoll erwiesen?

Erfahrungen ?
lg
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon KNEPTA » Di 02 Mär, 2021 19:04

10W40. Weil sonst nix da war und es drinnen bleibt... :wink:
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
Bdd. Ein Tag wie eine Woche.
Nix is gölber wie Gölb wie Gröllgölb sölber
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon andi » Di 02 Mär, 2021 19:28

KNEPTA hat geschrieben:10W40. Weil sonst nix da war und es drinnen bleibt... :wink:


Das Ansprechverhalten ist OK damit ?
Ich möchte nicht das dass Vorderrad damit zu stempeln beginnt.

Ich muss auch noch nachmessen, die Ural Dämpfer sind 32cm lang, ich hab ja keine Ahnung woher mein Schrott ist :omg:
Es gibt anscheinend bei Dnepr auch welche mit 35cm.

lg
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Re: Restaurierung Ural Schwinggabel

Beitragvon Aynchel » Di 02 Mär, 2021 19:35

Dämpfer werden normal mit 5 bis 15 er Öl gefüllt
und so warm, daß das 40er im 10W40 zum wirken kommt wird es in dem Dämpfer schon nicht werden
einziges Problem könnte die Schaumbildung des Motoröl werden

ich würde 10er Gabelöl rein tun
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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