Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 09:36

Da ich elektrisch nicht sehr bewandert bin, hofffe ich, bzw. bin ich mir sicher, dass hier das nötige Wissen vorhanden ist. :wink:

Ich habe das verlängerte Wochenende genutzt, mal die alten Eisen, die rumstehen (seit ca. 8 Jahren nicht gelaufen) zu reanimieren.
Eigentlich alle relativ schnell angesprungen, aber nur weil alle mittels Kickstarter zum Leben erweckt werden. Batterien waren alle tot.

Nun zu meiner Frage:

Gibt es eine Akku-Technologie, die für Oldtimer mit mechanischen Ladereglern zurechtkommen.
LIFEPO4 wäre warscheinlich anzustreben, da sie sich fast nicht selbst entladen. Ich frage mich aber, ob die mit den alten Ladereglern überhaupt geladen werden können, da die Nennspannung der Einzelzellen bei 3,3 Volt und die Ladespannung bei 3,6 Volt liegt, somit im Paket 7,2 Volt Ladespannung benötigen würden. Ein Ladegerät zum Balancen hätte ich, könnte ich somit ab und zu mal machen, um zwischen den Zellen keine zu große Spannungsdifferenz zu erhalten.

Oder sollte ich einfach auf NiCd oder NiMh Zellen aus dem Modellbau gehen? Ich habe ja keine hohen Entladeströme, da es keinen elektrischen Starter gibt.
Bei diesen beiden Akkus wären genau die 6 Volt umsetzbar, also warscheinlich mit dem Regler besser zu laden.

Abschließend noch die Grundsatzfrage, gibt es bei den oben genannten Kombinationen ein Problem mit Überladung, oder erledigt das der Regler?

Es geht um folgende Fahrzeuge:

- Puch SV125
- DKW RT250H
- Puch M50Jet

Grüße aus OÖ wünscht Stefan
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Arne » Mo 07 Jun, 2021 09:51

die Gelfliesakkus für alles keinen E-Starter hat, der Akku in der MZ ist von 2010, die steht ewig wird nicht geladen und springt dann einfach an.
Ein alter Regler kann weder Gelflies noch Lipo.
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Aynchel » Mo 07 Jun, 2021 09:58

moin auch
da Du mit dem Accu keinen E Starter betreiben willst brauchst Du auch keinen Starter Accu
ein einfacher geschlossener Blei- Geelaccu, wie er in Alarmanlagen usw verbaut, reicht
diese Accus haben den Vorteil, daß sie Einbaulage unabhängig sind, sich kaum entladen und recht robust sind
die Kunst ist einen zu finden dessen Abmessungen für Deinen Zweck passen

https://www.conrad.de/de/search.html?se ... cu%206v%20

ich verwende so einen in meiner MZ

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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 10:19

Arne hat geschrieben:die Gelfliesakkus für alles keinen E-Starter hat, der Akku in der MZ ist von 2010, die steht ewig wird nicht geladen und springt dann einfach an.
Ein alter Regler kann weder Gelflies noch Lipo.


Heißt das, dass man den Akku immer wieder mal extern laden muss, wenn der Laderegler das nicht kann?
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 10:21

Aynchel hat geschrieben:moin auch
da Du mit dem Accu keinen E Starter betreiben willst brauchst Du auch keinen Starter Accu
ein einfacher geschlossener Blei- Geelaccu, wie er in Alarmanlagen usw verbaut, reicht
diese Accus haben den Vorteil, daß sie Einbaulage unabhängig sind, sich kaum entladen und recht robust sind
die Kunst ist einen zu finden dessen Abmessungen für Deinen Zweck passen

https://www.conrad.de/de/search.html?se ... cu%206v%20

ich verwende so einen in meiner MZ

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Genau das war mein Gedanke, dass ja ein "normaler" Akku ausreichend sein soll. Frag mich nur welche Bauart vom vorhanden Laderegler geladen wird.

Bei den Abmessungen bin ich ziemlich flexibel, habe vor von der Kapazität auf eine nicht zu große Bauform zu gehen und dann lieber im Batteriefach mit einem Adapter zu arbeiten.
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Arne » Mo 07 Jun, 2021 10:42

lichti1012 hat geschrieben:
Arne hat geschrieben:die Gelfliesakkus für alles keinen E-Starter hat, der Akku in der MZ ist von 2010, die steht ewig wird nicht geladen und springt dann einfach an.
Ein alter Regler kann weder Gelflies noch Lipo.


Heißt das, dass man den Akku immer wieder mal extern laden muss, wenn der Laderegler das nicht kann?

Nein das heißt das deine uralt Todschlagregler die Akku wenn ohne viel Last betrieben einfach todkocht .
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 11:16

OK, das heißt für mich als erstes mal den mechanischen Laderegler durch einen Elektronischen zu ersetzen?

Gibt es hier Empfehlungen?
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 11:48

die Befragung von Dr. Gugl hat mich nun ziemlich oft auf den Regler von VAPE gebracht:

https://www.vape.eu/de/regler-r81

hat jemand Erfahrung damit?

Aynchel, bei dir habe ich in einem anderen Thread gelesen dass du einen in Verwendung hast, ist aber die 12V- Version, oder?
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Aynchel » Mo 07 Jun, 2021 13:02

hallo Michael

jep, ich setze gernd die Vape ein
denn ich hatte mich lange genug mit der 6v MZ Geschichte meiner Ts1 herum geärgert
Bei meiner Etz ist eine komplette Vape drin
aber die bieten auch Zündungen Regler usw einzeln an
ob sie für Deine Mopeds was passendes haben weiß ich nicht

Tante Edith meint ich solle erwähnen das auch Vape kaputt gehen
letztes Jahr ist mir im Urlaub der Lima Regler verreckt
Die Lima Leistung reichte da gerade noch fürs Navi, mit Licht ging das Navi bald aus
Neuer Regler rein und gut wars
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Mo 07 Jun, 2021 14:16

:check:

Danke für die raschen Infos, ich habe mir nun mal ein Stk von dem Regler bestellt und werde es bei der SV mal testen.

Dann eventuell bei allen umrüsten.

Sag Tante Edit noch, dass ich Stefan heiße :rofl:

Am Abend messe ich noch, welche Batterie am besten passt und dann berichte ich nach erfolgtem Einbau.

Danke euch allen.

lg Stefan
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Dreckbratze » Mo 07 Jun, 2021 15:14

ich hab ne kleine Panasonic mit eben den Eckdaten, die Aynchel genannt hat. Bei längerer Standzeit zieh ich einfach das Massekabel ab wg. evtl. Kriechströme. Die hatte auch 3 Jahren Stehen noch die volle Kapazität.
Zuletzt geändert von Dreckbratze am Mo 07 Jun, 2021 20:39, insgesamt 1-mal geändert.
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon KNEPTA » Mo 07 Jun, 2021 20:04

Bleigelbilligsdorfer im Puchroller. In der Enfield Säurebatterie. Da kommen aber auch immer über 8 Volt an.
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
Bdd. Ein Tag wie eine Woche.
Nix is gölber wie Gölb wie Gröllgölb sölber
Membää der KOG, Sektionsdirektor Alpen, Berge und Zeuch
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon lichti1012 » Di 08 Jun, 2021 07:26

Nun ist auch die Batterie bei Pollin bestellt, wirklich guter Preis bei den Blei-Vlies-Batterien.

Hoffentlich ist die Leistung so gut wie der Preis.

Danke nochmal an Alle für die Tipps!

lg Stefan
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon Aynchel » Di 08 Jun, 2021 10:26

der oben gezeigte Accu in der Emme hat 3,2 Ah und das reicht um mal eine Minute mit Bremslicht und Blinker an der Kreuzung zu stehen ohne das der Scheinwerfer mitblinkt
mehr braucht es nicht
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Re: Welche Akku-Bauart für Oldtimer 6V

Beitragvon BMW maniac » Di 08 Jun, 2021 12:12

z.B.
https://www.ebay.de/sch/i.html?_nkw=6V+5Ah+AGM&_sacat=0&LH_TitleDesc=0&_odkw=6V+5Ah&_osacat=0&_sop=15

In meiner R25 ist der Regler von Andreas Osterhaus verbaut, macht einen sehr guten eindruck!
https://www.andreas-osterhaus.de/STARTSEITE/

So sieht's bei mir aus:
IMG_20210524_153731.jpg
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Mir kann man alles verkaufen, Hauptsache es ist schwarz,
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