Eigenbau Reifenaufdrücker

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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Richy » Sa 28 Aug, 2021 19:32

Hätte ich statt dem letzten Reifenaufziehen hier das Werkzeug in den USA geordert, hätte ich sogar noch Geld übrig gehabt. :ugly:
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 28 Aug, 2021 19:34

Tatsache? Abziehen und aufziehen eines Schlauchreifen mit Wuchten und Altreifenentsorgung gab's hier zuletzt für 15.-, inzwischen wird es vielleicht 20.- sein.
Teurer und viel teurer geht hier natürlich auch.

Also wenn so ein Werkzeug zu mir käme - das wäre mir was wert.
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Gustav » Sa 28 Aug, 2021 19:38

Freue mich dann doch wieder auf die von dir an mich abgetreten Teile.
So kann man Leuten Freude bereiten ohne einen Pfenning zu bezahlen.

Gustav :smt023
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 28 Aug, 2021 19:38

Gern geschehen!

Bin gespannt, ob hier wer an die Qualität des oldman'schen Aufdrückers rankommt.
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Richy » Sa 28 Aug, 2021 21:46

Straßenschrauber hat geschrieben:Tatsache? Abziehen und aufziehen eines Schlauchreifen mit Wuchten und Altreifenentsorgung gab's hier zuletzt für 15.-, inzwischen wird es vielleicht 20.- sein.

Na siehste, da hast du nach 5 Reifen das Werkzeug schon bezahlt. :floet:

Ich selbst hab letztes Jahr rund 150€ für das Aufziehen der mitgebrachten Reifen auf die mitgebrachten Felgen der GS bezahlt. Zwei Felgen, nicht 10. :omg:
Ich weiß, selber schuld, man hätte ja vorher fragen können. :gnack:
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Straßenschrauber » So 29 Aug, 2021 10:53

Richy hat geschrieben:Na siehste, da hast du nach 5 Reifen das Werkzeug schon bezahlt.
Na ja, dazu bräuchte ich noch Montiereisen, Felgenschoner, einen Wuchtbock und Gewichte.
Wuchtbock könnte ich improvisieren (Schraubstock z.B.).

Ich hätte schon gerne einen Reifenaufdrücker :smt023
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Richy » So 29 Aug, 2021 12:17

Felgenschoner habe ich, die sind aber imho unbrauchbar, weil sie viel zu dick auftragen.
Gute Montiereisen sind Gold wert. Wuchten kann man bei unseren Geschwindigkeiten oft vernachlässigen, bzw. so ganz grob bekommt man das auch so hin.
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Straßenschrauber » So 29 Aug, 2021 12:18

Ein unwuchtig laufendes Vorderrad merke ich.
Ich hatte mal einen grob unwuchtigen RoadAttack vorne, das war schon bei 50 km/h unangenehm nicht mehr fahrbar.
Der wurde reklamiert und getauscht, aber nicht gewuchtet. War auch zu spüren, dann kamen 12,5g drauf.
Statisch wuchten auf dem Bock kann sehr genau werden.

Ich hoffe mal, daß es hier bald Fotos der selbstgebauten Aufdrücker zu sehen gibt.
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Gustav » So 29 Aug, 2021 12:38

Ich muß mal was gestehen.
Möchte diesen Klapperatismus für die Mitreise und niemals brauchen müssen. Fahre immer mit Reserveschlauch und Schlauchlosreifenflickzeug -auch bei Schlauchlosreifen auf der Kuh. Werde mir zur Aufdrückeinrichtung noch eine schraubzwingenähnliche Abdrückvorrichtung bauen. Meine Reifenmontierhebel von Horex sind mir einfach zu schade. Ich mach es halt so wie der Kahl vom M. - Gürtel und Hosenträger. Das Geld spielt bei diesem Geldverbrennungshobby Motorrad (viele Kocher, viele Topsset`s, 2 Schlafsäcke, 4 Zelte!, Klappgrill, Grillplatte, ) keine Rolle. Das wichtigste im Leben ist doch die Zeit. Möchte noch einmal mit dem Gespann nach Lappland - da dauert es ja bestimmt länger mit der goldenen Abschleppkarte. Bitte keine Gesabbel über Schlauch in Schlauchlos. :smt023
Die De- / montage auf dem Gespann sollte so ablaufen. Einsteckrohr des Reifenabziehhebel in den heute üblichen Sonnenschirmhalter am Seitenwagen. Reifenabziehhebel war früher ein ballige Rolle an der Spitze eines U-Profilhebel, der auf das Einsteckrohr gelegt wird und im Kreis bewegt wird. -so wie heute noch in Hinterrussland. Aufdrückvorrichtung zur Montage ebenfalls in den Sonnenschirmhalter. Das spart immer noch Gewicht zum Reserverad.

Gruß Gustav
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Gustav » So 29 Aug, 2021 12:40

Bei der heutigen Reifenmontage wird doch oft auf den Roten Punkt geschis... . Das könne schon ein paar Gramm sein.

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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Gustav » So 29 Aug, 2021 12:45

Als Felgenschoner funzen die abgeschnittenen Gummistiefelschäfte gut. Kann man auch als Einlage bei großen Durchschlägen benutzen. Wuchten nach Wiedereinbau ohne Kette am Motorrad mit dem immerdabei Lötzinn von der Rolle.

Gruß Gustav
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Richy » So 29 Aug, 2021 15:02

Gustav hat geschrieben:Möchte noch einmal mit dem Gespann nach Lappland - da dauert es ja bestimmt länger mit der goldenen Abschleppkarte.

Eigene Erfahrung: geht schneller als so manches Mal in Mitteleuropa. :ugly:
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Gustav » So 29 Aug, 2021 15:32

Danke für den Tip.
Aber in der Knüste zählt erstmal das was du am Mann trägst oder mitschleppst.
Freu mich auf die Anfertigung. Das Netz ist voll mit diesen Hilfsmitteln.
Wenn doch nur der aufblasbare Kommpressor schon im Handel wäre. :omg:

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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon fleisspelz » So 29 Aug, 2021 16:27

Gustav hat geschrieben:Bei der heutigen Reifenmontage wird doch oft auf den Roten Punkt geschis... . Das könne schon ein paar Gramm sein.

Gustav

Zum roten Punkt auf der Reifenflanke gibt es unterschiedliche Erklärungen:

reifendirekt.de hat geschrieben:Beim Reifenkauf kann es passieren, dass einem gelbe und rote Punkte auf Reifen auffallen. Grundsätzlich sind Markierungen auf den Reifen ein Hinweis darauf, was der Reifen für Eigenschaften mitbringt. Gelbe und rote Punkte auf Reifen gehören jedoch nicht zu diesen Markierungen. Sie haben weder einen Hintergrund in Bezug auf die Qualität, noch auf die Ausstattungsmerkmale der Reifen. Gelbe und rote Punkte werden häufig eingesetzt, um die Reifen besser zuordnen zu können. So haben viele Hersteller unterschiedliche Fabriken, in denen ihre Reifen angefertigt werden. Für den Hersteller sind diese Markierungen eine Hilfe dabei, wenn es darum geht, den Vertriebsweg der Reifen im Auge zu behalten oder zu schauen, wo sie ihren Ursprung haben. Interessant wird das beispielsweise dann, wenn zu einem Reifenmodell möglicherweise mehrere Beschwerden kommen. Weiß der Hersteller nicht, in welcher Fabrik das Modell seinen Ursprung hat, lässt sich nur schwer die Ursache herausfinden. Gelbe und rote Punkte auf Reifen helfen jedoch dabei, genau das herauszufinden und so auf die Beschwerden reagieren zu können. Aber auch aus anderen Gründen kann es für den Hersteller interessant sein zu wissen, welchen Vertriebsweg seine Reifen nehmen. Für den Käufer selbst sind die farbigen Punkte daher eher nicht von Bedeutung, können jedoch optisch störend wirken.


reifensuchmaschine.de hat geschrieben:Kennzeichnet ein roter Punkt auf einem Autoreifen einen Mangel, eine Frage die oft von besorgten Autolenkern gestellt wird. Die eindeutige Antwort hierzu lautet Nein. Ein roter Punkt ist ein besonderer Service vom Reifenhersteller, der neu produzierte Reifen direkt einem Auswuchttest unterzieht und den leichtesten Punkt des Pneus mit einem roten Punkt markiert.

Der rote Punkt auf der Reifenflanke wird gerne auch als Match-Punkt bezeichnet, beim Matchen wir der Reifen auf der Felge verdreht um den Schwerpunkt des Reifens und der Felge gegenüberzustellen, hierdurch wird erreicht, dass weniger Auswuchtgewicht benötigt wird und optimal gegen Vibrationsprobleme vorgesorgt wird. Leider ist das Matchen sehr aufwendig und wird meist nur im Motorsport gemacht.


oponeo.de hat geschrieben:Um die Sache noch undurchsichtiger zu machen, findet sich manchmal auch ein roter Punkt auf Reifen. Auch ein gelber Punkt auf Reifen ist nicht ungewöhnlich. Auch hierbei handelt es sich um Herstellerinterne Markierungen, die für den Verbraucher keine Relevanz haben. Gelbe und rote Punkte auf Reifen können – je nach Hersteller – zum Beispiel Aufschluss über die maximale Schwenkung der Radialkraft geben. Dies wird bei Bridgestone-Reifen mit einem roten Punkt vermerkt. Farbige Punkte auf Reifen können auch auf die Position des Ventils hinweisen.

In manchen Fällen finden Sie auch einen weißen Punkt mit schwarzer Mitte auf Ihrem Reifen. Das kann auf die Durchführung einer Qualitätsprüfung hinweisen. Dennoch bedeutet das nicht, dass das Fehlen einer Markierung ein Manko darstellt! Auch sind die Angaben wie bereits erwähnt nicht herstellerübergreifend. Sogar unter Reifenmodellen können die Striche oder Punkte andere Dinge bedeuten.


Ich habe mir angewöhnt, den roten Punkt ans Ventil zu drehen, aber ich bin nicht überzeugt, dass das immer was bringt. Schaden wird es sicher nicht ...
..........................
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Re: Eigenbau Reifenaufdrücker

Beitragvon Dreckbratze » So 29 Aug, 2021 17:12

ich dachte, das wäre der schwerste Punkt und sollte demzufolge an die dem Ventil gegenüber sitzende Seite?!
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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