Verstehe, in richtigem Gelände hat ein E-Starter tatsächlich Vorteile. Wünsch ich mir auch in manchen Situationen.
Mit Weichgepäck (Ortlieb) kann ich meine 43f problemlos antreten, aber ich nehm ja auch kaum was mit.
Das Vergaserproblem wirst Du auch bei einem anderen Motor haben.
Thema alternative Vergaser auf XT600 hatten wir hier schonmal:
viewtopic.php?f=3&t=19291&p=496547#p496583und speziell zurückschlagen
viewtopic.php?f=3&t=19291&start=105Kann ich bestätigen. Der rechte Vergaserschieber hing bei mir mal halbgeöffnet fest. Ankicken war nicht möglich, Zurückschlagen. Das ist schon so bei ganz leicht angehobenem Schieber.
Ich würde als Erstes den rechten Vergaser deaktivieren (Schieber komplett runter) und mich mit dem linken von einer sehr mageren Leerlaufeinstellung bei minimal geöffnetem Schieber aus rantasten.
Dann den rechten so einstellen, daß er erst bei etwas Öffnung des linken Vergasers loslegt. Also die Funktion des originalen YDIS-Systems nachbilden, das die Vorteile kleiner und großer Vergaserquerschnitte kombiniert, und Du hast nur EIN Leerlaufsystem.
Besser nach einem brauchbaren Vergaser irgendeiner neueren XT600 suchen, da sollten alle passen.
Hier gibt es wen, der ordentlich überholte 3TB-Vergaser für ordentlich viel Geld anbietet, such mal in kleinanzeigen nach XT600 Vergaser in Pankow (nördliches Berlin).
Ansaugstutzen sind oft unbemerkt undicht, das ist auch schwer zu testen.
Neue Ansaugstutzen sind eigentlich immer bei XT/TT600-Vergaserproblemen eine gute Idee. Tourmax sollen gut sein. EIn paar Jahre halten die dann.
Hintere Ansaugschläuche sitzen richtig? Luftfilter, Lufikasten durchlässig?
Du kannst jede beliebige XT600 oder TT600-Zündung nehmen, Polrad, PickUp(s), CDI und Zündspule müssen halt zueinander passen.
Aber warum willst Du weg von der TCI der TT600R?
Eine Iridium-Kerze mit neuem Stecker (ohne Widerstand) und neuem Zündkabel schadet nicht.
Mit der Iridiumkerze werden Probleme beim Gemisch etwas weniger problematisch.