Belstaff oder Barbour

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Belstaff oder Barbour

Beitragvon Nanno » Di 11 Mär, 2008 10:44

Also ich hab fuer mich seit gestern die Frage entschieden:

eindeutig Barbour international.

Die massiven Reissverschluesse, die Art und weise wie und wo die Taschen angelegt sind und endlich mal eine Jacke mit serienmaessig ausreichend langem Halsverschluss (man kann auch mit Pali-Tuch drunter fahren ohne sich selber zu strangulieren)

Das Teddy-Futter ist super, allerdings gefaellt mir die Loesung mit den Druckknoepfen nicht so gut, da waere mir ein Reissverschluss zum einzippen wie bei der Trialmaster Pro lieber.

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Beitragvon Blechroller » Di 11 Mär, 2008 11:04

Belstaff in neu kannst eh in die Tonne treten. Ist ein Modelabel für zahnwaltende Hoarlifahrer und solche, die das mal werden wollen müssen geworden.
Bei Druckknöpfen ist die Qulität noch mehr als bei Reißverschlüssen das A und O.

BTW: Reißverschlüsse sollten von YKK sein, leider gibt es Fakes, bei denen nur der Zipper von der Fa. ist. YKK verkauft nämlich den Zipper einzeln.

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Beitragvon motorang » Di 11 Mär, 2008 11:08

Ich dachte einer von den beiden ist eh schon vom Markt verschwunden?

Woher beziehst Du Barbour?

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Beitragvon dirk » Di 11 Mär, 2008 11:33

motorang hat geschrieben:Ich dachte einer von den beiden ist eh schon vom Markt verschwunden?

Woher beziehst Du Barbour?

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Beide sind nicht verschwunden, Barbour hat sogar noch, oder wieder, die International Jacke. Allerdings nicht auf deren deutschen Seite.

http://www.barbour.co.uk/index.cfm?fuseaction=products.view&ProductID=11289&PCategoryID=23&RangeID=1

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Beitragvon Nanno » Di 11 Mär, 2008 11:35

motorang hat geschrieben:Ich dachte einer von den beiden ist eh schon vom Markt verschwunden?
Woher beziehst Du Barbour?


Ja Belstaff stellt keine Wachsjacken mehr her, die Barbour hab ich ganz profan aus der Bucht gefischt. Geben tuts die Jacken aber immer noch beim freundlichen Jagd- bzw. Reitwarenhaendler.

Da ich vermutlich ziemlich genau heute in einem Monat in London bin, werd ich dort mal versuchen was aufzutreiben, weil bei uns kostet eine neue Barbour International UVP 378 (Euro) und dort UVP 224 (Pfund, welches bei ca. 1,3 steht).

Auf der anderen Seite (weil die Barbour Inter halt bei den Reichen und Schoenen ned so hip ist), gibts teilw. kaum getragene Exemplare in der Bucht um 1 euro inkl. dem Teddy-Innenfutter.

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Beitragvon Christoph » Di 11 Mär, 2008 11:45

Bei Barbour kann ich das Modell Moorland wärmstens empfehlen. Die hat zwar keine Brusttaschen aufgenäht, das Jackenmaterial ist dafür generell dicker. Die Jacke überlebt und pberlebt und überlebt... Meine ist jetzt gut 18 Jahre alt (hat jetzt aber ein paar Löcher)

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Beitragvon ragman » Di 11 Mär, 2008 12:09

Bin vor kurzem mal bei Enfield-Sacher über das hier gestolpert - keine Ahnung ob das was taugt.

http://www.enfield-motors.de/2006/k002u001s001.htm
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Beitragvon Thoeny » Di 11 Mär, 2008 12:12

Belstaff hat schon noch Wachsjacken im Programm, aber so dünn, dass man fast durchschauen kann, aber dafür für rund 500 Euronen. gesehen auf der Messe in Sinsheim. Sunstaff (oder so ähnlich) schien mir da eine halbwegs haltbare Alternative zu sein.
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Beitragvon motorang » Di 25 Mär, 2008 08:04

Noch einer:

http://www.sr500.de/wbb3/thread.php?threadid=25641

Wachscotton

Als Klassikliebhaber gehört für mich eine Wachscottonjacke zur Ausrüstung, wie Räder zum Motorrad. Belstaff und Barbour liegen aber seit Jahren im Preis-Leistungsverhältnis jenseits von gut und böse.

Auf der Suche nach adäquatem Ersatz bin ich vorigen Herbst fündig geworden:
http://www.sunstuff.de/sunstuff_index.htm
Besonders die "Sixdays" ist im klassischen Stil.

Die Jacke sitzt ähnlich gut, wie meine Barbour. Mit der Belstaff danach war ich in diesem Punkt eher unzufrieden. Die Verarbeitung ist mit den teuren Vorbildern durchaus vergleichbar. Der Kragen und die Bündchen sind von innen mit weichem Leder abgesetzt! Das Außenmaterial fühlt sich im Gegensatz zu Barbour und Belstaff absolut trocken an. Ob sich das ändert wenn ich den gleich mitbestellten Sprühwachs das erste mal auftrage, wird sich herausstellen.

Die Taschenklappen haben alle zusätzlich zu den Druckknöpfen einen Klettverschluß. Scheinbar muß das heutzutage an jede Keideröffnung. Ich habe die Klettverschlüsse jedenfalls gleich abgeschnitten.

Mit winterlicher Kleidung unter der Wachscotton wird es ein wenig eng an den Schultern. Aber dafür sitzt die Jacke ohne dicken Pullover bestens. Als Hilfe bei kühlem Wetter kann auch ein Futter eingeknöpft werden. Da das Futter meiner Barbour auch nach 20 Jahren noch wie neu ist, werde ich ein paar Knöpfe annähen und habe so einen guten Schutz bei kühler Witterung. Aber wann gibts so ein Wetter schon mal in Deutschland?

Klingt zwar unglaubwürdig, aber trotzdem ich Ganzjahresfahrer bin, habe ich die Regendichtigkeit noch nicht wirklich ausprobieren können. Irgendwie sind die Regenwolken immer vor mir geflüchtet. Im Grunde ist es mir aber eher wurscht ob die Jacke auch nach stundenlanger Regenfahrt noch dicht ist. Ich bin froh endlich wieder Besitzer einer Wachscottonjacke zu sein.

Abgesehen vom noch ausstehenden Regentest kann ich die Jacke nur empfehlen.


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Beitragvon Christoph » Di 25 Mär, 2008 08:33

Sprühwachs :shock: das wird nix. Für Wachscotton nimmt man Heißwachs und trägt das mit dem Schwamm auf. Der Stoff muß richtig im Wachs dersaufen. Nur so ist richtiger Nässeschutz gegeben.

Christopher
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Beitragvon motorang » Di 25 Mär, 2008 09:35

Christoph hat geschrieben:Sprühwachs :shock: das wird nix. Für Wachscotton nimmt man Heißwachs und trägt das mit dem Schwamm auf. Der Stoff muß richtig im Wachs dersaufen. Nur so ist richtiger Nässeschutz gegeben.

Christopher


Ausprobiert?

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Beitragvon Christoph » Di 25 Mär, 2008 09:51

Jau. Sprühwachs haftet oberflächlich auf dem Stoff, während Heißwachs satt aufgetragen wird und in diesen richtig einzieht. So viel kann man garnicht sprühen, daß das einer einmaligen Schmieraktion gleichkommt.

Ist beim Skiwachsen das gleiche. Das Sprühflascherl ist praktisch und eine Beruhigung für das Gewissen, nach einer Abfahrt aber völlig weggerubbelt. Ein mit dem Bügeleisen (Nostalgiker nehmen ein Spirituseisen :-D ) aufgetragenes Wachs dringt in die tiefsten Poren des Belags ein und hält ein durchaus zwei Tage durch.
Christoph
 

Beitragvon oldie » Di 25 Mär, 2008 10:33

Ich hab' mit Sprühwachs gute Erfahrungen gemacht. Wichtig ist eine gute Erwärmung der Jacke vor/bei dem Auftragen, dann zieht das Wachs auch ein.

Gruß

Alexander
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Beitragvon Falcone » Di 25 Mär, 2008 10:57

Ich wusste gar nicht, dass es dafür Sprühwachs gibt.

Da ich schon seit Äonen Belstaff fahre, kann ich sagen, dass sich das Auftragen von Wachs bei mir folgendermaßen bewährt hat: Jacke eine Stunde in die Sonne hängen, sie muss richtig schön warm sein (Heizung geht natürlich auch). Dann das angewärmte Wachs mit dem Lappen gleichmäßig einreiben. Es darf keine nennenswerte Wachsschicht auf dem Stoff stehen bleiben, denn die sorgt dann bei Kälte dafür, dass der Stoff nicht elastisch bleibt und bricht. Viel hilft hier also nicht viel. Wichtig ist, das Wachs vor allem an den Nähten gut einzuarbeiten.
Eine durchaus sinnliche Beschäftigung ... :grin:

Grüße
falcone
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Beitragvon Dreckbratze » Di 25 Mär, 2008 17:11

letzte woche die belstaff mit neuem reissverschluss wiedergekriegt, jetz habe ich beim fahren auch wieder sowas wie nen hals. mit der ersatzkunststoffrüstung haben die ohren auf den schulterteilen aufgelegen, weil das dreckding immer nach oben rutscht.
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