Lenker verformen

Hier geht es um Motoren, Maschinen, Fahrzeuge

Beitragvon Dreckbratze » Di 21 Apr, 2009 20:02

der nva-lenker an thönys mz wurde offensichtlich ohne rücksicht darauf gebogen, dass der ohne füllung an der biegung platter wird--original.
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Beitragvon KNEPTA » Di 21 Apr, 2009 22:19

Kann mich an diverse verbogene Lenker an einem Rennwochenende am Hungaroring erinnern, die alle wieder kalt zurechtgebogen und mit denen auch noch einige Rennkilometer (und bei manchen auch noch viele mehr.....) abgespult wurden. Da war ein Junak-Lenker dabei, ein Puch-Lenker wurde 2 mal in Form gebracht......

In eine Fertigbetonwand gesteckt und 2Mann drauflosgebogen. Herrlich......
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Beitragvon kahlgryndiger » Di 21 Apr, 2009 22:44

KNEPTA hat geschrieben: In eine Fertigbetonwand gesteckt und 2Mann drauflosgebogen. Herrlich......

Ich glaub genau das wollte der Justus jetzt lesen :-D
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Beitragvon fleisspelz » Di 21 Apr, 2009 22:47

Wo bekomm ich jetzt eine Fertigbetonwand her? Bild :-D
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Beitragvon lallemang » Di 21 Apr, 2009 22:50

Bild 22mm oder Halbzolllenker ???
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Beitragvon kahlgryndiger » Di 21 Apr, 2009 22:53

lallemang hat geschrieben: Halbzolllenker ???

Wär mir zu dünn :roll:
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Beitragvon fleisspelz » Di 21 Apr, 2009 22:53

Die neue 102cm lange 22mm Flyerbar auf dem Getüm will optimiert sein :-)
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Beitragvon lallemang » Di 21 Apr, 2009 22:55

Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:
lallemang hat geschrieben: Halbzolllenker ???

Wär mir zu dünn :roll:


:oops: :ugly: :smt102


102'er erlaubt ja sanfte Biegeradien. ;-)
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Beitragvon Roll » Di 21 Apr, 2009 23:35

Lenker nachträglich selber verbiegen halte ich für ungefähr so sinnvoll wie ein Superbikerennen ohne Helm zu bestreiten.
Sie wollten mich schon gefügig machen mit Fellatio und Absinth, aber ich sagte nein.
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Beitragvon dirk » Di 21 Apr, 2009 23:45

lallemang hat geschrieben:
Andreas a.d.k.G. hat geschrieben:
lallemang hat geschrieben: Halbzolllenker ???

Wär mir zu dünn :roll:


:oops: :ugly: :smt102


102'er erlaubt ja sanfte Biegeradien. ;-)


Für nen knapp 13 mm Lenker gibt es halt keine Heizgriffe....
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Beitragvon fleisspelz » Mi 22 Apr, 2009 09:08

Roll hat geschrieben:Lenker nachträglich selber verbiegen halte ich für ungefähr so sinnvoll wie ein Superbikerennen ohne Helm zu bestreiten.

Kannst du mir das mal begründen?
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Beitragvon Roll » Mi 22 Apr, 2009 11:09

- Weil ich selbst schon gerichtete zweiteilig in der Hand hatte (Alu), die furchtbare Schmerzen infolge des Bruchs und der anschließenden Verunfallung hervorriefen-

- Weil ich auch verchromte Exemplare schon gesehen habe, die warm (mit und ohne Sandfüllung) gerichtet oder angepaßt wurden, mit obigem Ergebnis.

- Weil eben das Gefüge innerhalb des Materials verändert wird und evtl. Sollbruchstellen geschaffen werden dadurch.

Bei der Herstellung finden zwar ähnliche Techniken zur Formgebung Verwendung, allerdings wird hier oftmals die Tauglichkeit geprüft mit Mitteln, die dem gemeinen Heimschrauber nicht zur Verfügung stehen.

Ich bin da evtl. etwas übervorsichtig, mag sein. Ich mach ja auch gern mal Blödsinn, den ich im Nachhinein als fahrlässig oder leichtfertig betrachte. Spaß macht er mir dennoch.
Wenn Du ne "Segelstange" mit Sandfüllung gut erwärmt ein paar Grad anpaßt, ist das natürlich eine andere Sache, als einen geschweißten M-Lenker neben der Schweißnaht biegen zu wollen.

Aus persönlicher schmerzhafter Erfahrung ist der Lenker für mich eben ein relevantes Teil. Das ist aber eben nur meine persönliche Ansicht der Sache.
Wenn meine Beläge runter sind hinten und die Kette ausgelutscht wie momentan, ist das sicher auch nicht sicher :-D
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Beitragvon fleisspelz » Mi 22 Apr, 2009 11:23

Ja weisste Roll, ich hab ja auch schon ein paar Donnerstage Erfahrung mit dem Basteln auf unterschiedlichsten Niveaustufen. Natürlich würde ich daher an einem Aluminiumlenker nicht rumbiegen, und würde ihn auch nach einem Sturz austauschen, selbst wenn er nur minimal krumm ist. Auf dem Bertel habe ich dagegen z.B. einen Stahllenker, der seit 1985, als ich ihn dezent schief erworben habe, kalt gerichtet ist und vertraue ihm absolut. Ich habe auch glaube ich jede denkbare Fahrsituation durch zwischenzeitlich....
Ich halte das Anpassen eines Lenkers an die Physiognomie eines Fahrers für sicherheitsfördernd. Deshalb suche ich jetzt keine plakativen Statements für die Verkehrserziehung, sondern Knowhow. Nach 100km schmerzende Handgelenke zu haben wegen eines suboptimalen Winkels zwischen Handgelenk und Lenkerende ist doch nicht der Fahrsicherheit zuträglich.
Die Idee einen Lenker heiss, also rotglühend, zu verformen kann ich nicht nachvollziehen, weil der Stahl an der geglühten Stelle ja weich wird. das würde ich für eher gefährlich halten. Die Frage, die ich mir stelle ist, ob es sinnvoll ist, während des vorsichtigen Verformens den Lenker zu erwärmen. Ich spreche jetzt von ca. 200 Grad oder so.
Die Idee mit dem Biegeradius fand ich bislang am hilfreichsten.
Vielleicht zuerst die Fertigbetonwand etwas bemeisseln... :-D
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Beitragvon Roll » Mi 22 Apr, 2009 11:30

Welche Temperatur da jetzt anzuraten wäre?
Ich finde seit Jahren mein Tabellenbuch Metall nicht mehr.
Da ließen sich Näherungswerte finden, vielleicht hast Du ja eins rumliegen...
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Beitragvon junakreiter » Mi 22 Apr, 2009 11:36

ich kann mir nicht vorstellen, daß so ein Rohr völlig unvermittelt
abreißt. Beim Gespann würde es außerdem schon beim Rangieren
brechen.
Ich würds auch kalt biegen.

lg,
Alex.
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