Der ruckelt und zuckelt unter gewissen Lastverhältnissen und ist daher bei den Mädelz als L17-Schulkarre eher unbeliebt.
Auf Verdacht bereits getauscht: Kerzen, Lambdasonde, Zyndspule, Verteiler, Hochspannungskabeley gemessen, geputzt.
Brachte alles graduelle Verbesserungen, aber nicht den Durchbruch.
Gestern dann der nächste Versuch... die Karre hat absurderweise noch eine mechanische Zyndverstellung, die auf einen Hallgeber wirkt.
Die Unterdruckverstellung geschieht nach alter VäterInnen Sitte per Membrandose.
Kurz nuckeln zeigt: die Membran ist durch, oje.
Also raus mit dem Graffl. Längeres Gooogeln zeigt, daß dieses billige verbördelte Drecksteil in x Varianten mit unterschiedlichen Teilenummern
hergestellt wurde, wohl, auf daß sich am freien Markt das erfolgreichste durchsetze. Kostet 30-50 Öre, aber kein citroenöses zu finden.
Was hylft? Bevor ich eines bestelle und dann ein ähnlich aussehendes mit anderem Verstellweg, Verstellstangl oder anderer Federkonstante
bekomme, lieber doch mal das originale aufmachen. Geht so easy wie eine Katzenfutterdose, wenn man nur einen Seitenschneider dabei hat.
Fluchwyrdig ist, wie so ein piece de merde kunstvoll saubillig und dabei nicht durch ein anderes ersetzbar gemacht wird.
Nun denn: verbogenes Blechgraffl gestern planiert, entgratet, Membran mit <WERBUNG> "Lugato Bombenfest PU-Hybridkleber" von ölfingers
Brötchengeber </WERBUNG> beschmiert und alsdann zusammengeklebt, ganz ohne Bördeln oder Nieten. Diese PU-Schmiere ist nebenbei erwähnt die Rettung aller
Japanerversager, wo gerne sauteure, schwer zu bekommende Unterdruckmembranen drin stecken.
Heute morgen: PU hält, wie Aufschrift versprach, ist nuckeldicht, verstellt augenscheinlich. Ich geh jetzt mal schnell das Ding einbauen

Mehr später bzw. bei Mißlingen dann in der morgigen Kronen-Zeitung...
koarrrrl
edit 10:46: Gelungen. Unbedingte Vertrautheit mit dem Motor!

