Immer wieder kommt mir das alte fluchwyrdige Problem unter. Citroen, Sharan, KTM, jetzt Enfield:
Winterfahrerei mit Salzsiff, und die Schwimmsattel-Bremszangenkolben bleiben stecken bzw. gehen schwerer als gut tut.
Bremsklötze dauernd unter Rest-Belastung, Vorderrad schwergängig, Leistung effektiv weniger, Verbrauch höher, etc.
Und das geschieht weltweit x-tausendfach. Möcht nicht wissen, wieviel Liter Benzin täglich für streifende Scheibenbremsen verheizt werden.
Ein Tritt von außen gegen den Bremssattel hilft natürlich bis zur nächsten Bremsung. Kolbenrückholung mit Gewalt.
Jaja, klar hab ich den Dreck schon zerlegt, die Führungsstifte für den Schwimmsattel sind es garantiert nicht. Fast neu.
Einer der beiden Kolben klemmt, trotz äußerlicher Abputzung und jungfräulicher Verchromung. Muß wohl Salzsiff-Alu-Chemiedreck in der Bohrung sein.
Gibts Ideen, wie man das ohne gänzliches Herausdrücken der Bremszangenkolben heilen kann?
Das Ding zu entlyften ist nämlich sehr unerfreulich, und Dichtmanschetten sind schnell beleidigt.
koarrl, langsam wieder ein Freund der Trommelbremsen

