Werkstattpresse

Hier geht es um AiA-taugliche Motoren, Maschinen, Fahrzeuge. Wyrdiges Zeug kwasi :D

Re: Werkstattpresse

Beitragvon Christoph » Mi 27 Okt, 2021 17:15

High,
Schläuche auf einem Rohr halten besser und dichten besser, wenn das Rohr einen Wulst hat. Erster Test mit 15x1,5mm Stahlrohr:
Bild
Noch nicht ganz perfekt, aber ich denke schon mal ausreichend
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon lallemang » Mi 27 Okt, 2021 19:37

Sieht doch sehr nett aus. :smt023
Oder hast Du beim Photographieren geschummelt? :D
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon KNEPTA » Mi 27 Okt, 2021 19:46

Ha, wenn der Christoph die neuen Kneptakrümmer gepresst hätt würden die Krümmermuttern nicht über den Wulst drüberrutschen... :omg:
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon Christoph » Mi 27 Okt, 2021 20:43

High,
die umlaufende Druckstelle will ich noch durch ausrunden des Werkzeuges vermeiden und wenn man genau hinkuckt kann man auf dem Photo erkennen, dass der Bördel etwas schief erscheint ...
und hier das Werkzeug:
Bild
funktioniert halt ähnlich wie beim Bremsleitungen bördeln.
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon mike58 » Do 28 Okt, 2021 09:43

super Danke,
Für viele Gedankenanstöße. Bei der Muse werd ich jetztdoch mal mein Arbeitstier überarbeiten, frei nach dem Motto unsere Werkstatt soll schönr werden, Danke noch mal.
Lieben Gruß
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon schnupfhuhn » Do 28 Okt, 2021 10:39

Hallo Christoph,
ich versteh das Werkzeug nicht. Sägt man ein Rohr auf Länge,steckt es in die Aufnahme und dann kommt der Dorn rein, man presst dann die Platte mit dem Dorn und das bördelt das Rohr in die Fase? Oder wie geht das?

Gruß,
Andreas
:-) Putzt die Rahmen und stellt sie bereit! :-)
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon Christoph » Do 28 Okt, 2021 13:16

High,
so in etwa.
Man spannt das Rohr mit etwas èberstand ein und stellt den unteren Anschlag ein
Bild
Anschliessend steckt man das Oberwerkzeug mit dem Dorn auf und zieht die Spannschrauben gut fest. Der Dorn verhindert gleichzeitig das sich das Rohr beim Anspannen allzusehr verformt. Der Dorn steckt lose im Oberwerkzeug, so dass Klemmung im Rohr den Pressvorgang nicht behindert.
Da "falten" leichter geht als stauchen, innen der Dorn im Weg ist bleibt dem Rohr nichts über als sich nach aussen zu falten, die Fasen unterstützen die Ausformung
Nach dem Pressen:
Bild
Nach der Bördelung nimmt man das Rohr aus dem Unterwerkzeug und schlägt den Dorn raus:
Bild
Wie gesagt, das ganze funktioniert vom Prinzip her wie beim Bremsleitungsbürdeln:
Bild
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon schnupfhuhn » Do 28 Okt, 2021 13:21

OK, richtig gedacht. Das sind aber dann nur 2 Fasen am Werkzeug, keine echte Rundung, oder?
:-) Putzt die Rahmen und stellt sie bereit! :-)
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Do 28 Okt, 2021 17:35

Klasse!
Und schon wieder was gelernt.
Christoph, die unermüdliche Quelle des Wissens und Schaffens :pray:
„Wir wären nicht jene Typen, welche wir heute sind, wenn wir auf alle gehört hätten, die sich um uns gesorgt haben.“
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Re: Werkstattpresse

Beitragvon Christoph » Do 28 Okt, 2021 21:23

schnupfhuhn hat geschrieben:OK, richtig gedacht. Das sind aber dann nur 2 Fasen am Werkzeug, keine echte Rundung, oder?

High,
ja das sind nur Fasen- sind halt schneller und einfacher hergestellt. Wenn man hat, mit einem ausreichend grossen Kegelsenker oder mit einem auf den gewünschten Winkel angeschliffenen Bohrer. Wie stark die Fasen als Fläche am Bördel erscheinen hängt letztlich von der Wandstärke des Rohrs, dem Stauchweg und dem Rohrüberstand ab (bevor sich die Bördelung an die Fase anlegt bildet sich ja eine Rundung aus) Wenn man will, kann man mit der gewünschten Form noch jede Menge experimentiern, dann wäre es wohl auch sinnvoll die Werkzeuge zu härten und keinen Feld , Wald und Wiesen-Stahl zu verwenden (das Material ist von nem Pflug Grindel, also schon ein bischen was besseres) aber für meine Zwecke ist das so schon mehr als ausreichend.
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