Der Hängematten Fred

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Der Hängematten Fred

Beitragvon kahlgryndiger » Mo 18 Jun, 2018 09:42

Aus gegebenem Anlass aus einem anderen Fred:

kahlgryndiger hat geschrieben:Hängematte wäre noch was für die Urlaubsreise. Kann da jemand was empfehlen?


lallemang hat geschrieben:Ich hab'ne "Ticket to the Moon" single ~300x155cm grob 35€


Gibt es weitere Tipps? Empfehlungen? Solokrad geeignet?
Würde mich sehr interessieren das Thema :-D
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon T. » Mo 18 Jun, 2018 09:48

Ich hab in sämtliche Fahrzeuge die Ultraleichthängematten von den üblichen Discountern dabei. ca. 10-14 Euro
Gutes Packmass
Gepimpt mit den orangen Spanngurten von Graf Spree.
Hab ich eh immer dabei...

Bisher keine Ausfälle und schnell aufgebaut.
Das glatte Nylon mag halt net jeder...
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon kahlgryndiger » Mo 18 Jun, 2018 09:55

Atmungsaktives Material wäre gut. Baumwolle oder so.
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon hiha » Mo 18 Jun, 2018 09:56

Firma amazonas.eu hat Leichtängematten. Ich hab eine Familienmatte, da dürfen 200kg drin liegen, das kleine Packerl wiegt 0,8kg.
https://www.amazonas.eu/de/silk-traveller-xxl.html
Am Sölk hab ich sie ins Haus gehängt, die Isomatte reingelegt, und drin genächtigt. Nach ersten Adaptionsproblemen schlummerte ich wie ein Engelein.
Auch zu zweit recht lauschig, wenn man es mag, so dicht aufeinander herum zu kugeln. Zwei nicht allzugroße Kinder kann man sich dann auch noch mit rein nehmen.
Die Firma hat alle möglichen Dinger im Programm, inclusive Überdach-isomatten-moskitonetzintegrierte Hängematte mit Tarp.
Auch Baumwolle gibts da, die sind halt groß und schwer, im Vergleich. Aber Spinnakertuch atmet auch sehr gut, es ist nur kalt am Rücken, wenns windig oder kühl ist.

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon kahlgryndiger » Mo 18 Jun, 2018 09:59

Spinnakertuch wäre dann im Sommer kwasi ideal ...
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon lallemang » Mo 18 Jun, 2018 10:19

Ich hab absolut keine Atemnot in der Kunstseide und das Packma§ war mit ein Grund für die Begierde.
Baumwolle ist wärmer, aber auch nur gradso. Bei Wind und Frische ist man halt in der Luft.
Die 3x1.55m "Single" bringt bei fast gleichem Packma§ deutich mehr Liegemöglichkeiten.
Irgendwann leist ich mir auch mal 'ne "Double" :D
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon motorang » Mo 18 Jun, 2018 10:51

hiha hat geschrieben:Firma amazonas.eu hat Leichtängematten. Ich hab eine Familienmatte, da dürfen 200kg drin liegen, das kleine Packerl wiegt 0,8kg.
https://www.amazonas.eu/de/silk-traveller-xxl.html
Am Sölk hab ich sie ins Haus gehängt, die Isomatte reingelegt, und drin genächtigt. Nach ersten Adaptionsproblemen schlummerte ich wie ein Engelein.
Auch zu zweit recht lauschig, wenn man es mag, so dicht aufeinander herum zu kugeln. Zwei nicht allzugroße Kinder kann man sich dann auch noch mit rein nehmen.
Die Firma hat alle möglichen Dinger im Programm, inclusive Überdach-isomatten-moskitonetzintegrierte Hängematte mit Tarp.
Auch Baumwolle gibts da, die sind halt groß und schwer, im Vergleich. Aber Spinnakertuch atmet auch sehr gut, es ist nur kalt am Rücken, wenns windig oder kühl ist.

Hans


Je größer desto angenehmer zu liegen.
Ich hab die kleine Amazonas Silk Traveller (35 Euro, unter 400g, kann 150 kg) die geht zum Radeln und Kradieren gut.
Daheim hab ich was Baumwollenes, darin lieg ich deutlich lieber. Die hängt aber auch in meinem Zimmer, unter dem Deckenventilator, und ich verbringe heiße Sommernächte gern da.

Die Synthetik-Hängematten sind nicht so schlecht, etwas schwitziger halt als die Seide und ein wenig schwerer.

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon motorang » Mo 18 Jun, 2018 11:05

Vielleicht noch ein paar Hinweise zur Hängemattenschlaferei. Liegen geht ja bald mal ...

Wie der Hans schon gemerkt hat wird es von unterhalb schnell kühl. Im Sommer erwünscht, ansonsten sollte eine Matte mit in die Hängematte. Drinliegen sollt man diagonal, damit die Wirbelsäule halbwegs gerade ist. Da geht sogar bauchschlafen, jedenfalls aber seitenliegen. Deswegen gelten auch "Hängematten" mit Holzstangen am Ende nicht.
Das Diagonal liegen geht umso besser je größer die Matte ist.

"Amazonas" ist eine Marke, kann ich empfehlen, ich hab den Eigentümer (ein Münchener) mal auf einem Campingplatz kennengelernt. Das waren mit die ersten die Hängematten direkt aus Südamerika importiert haben.

Paul hat früher im Urlaub fast nur in der HM geschlafen. Von daher weiß ich dass eine HM mit Moskitonetz zwar beim Einschlafen hilft, nicht aber gegen die Stiche. Die Biester saugen durchs Tuch ... das Moskitonetz hilft aber gegen Gesumme in Kopfnähe. Wenn man da Ruhe haben will braucht man eine kastenförmige 2x2x2m Moskitonetzanlage (kann man kaufen, zum Doppelbett reinstellen) und dann in zwei diagonal liegenden oberen Ecken ein Löchlein schnitzen zum Durchfädeln der Gurte/Seile. Das taugt aber nur wenn man ein paar Tage am gleichen Ort bleibt ...

Es gibt übrigens auch Hängematten mit doppeltem Boden, wo man eine Matte reinschieben kann.

Wer sich zum Thema "hammock camping" unterhalten und weiterbilden lassen möchte, dem empfehle ich den Youtube-Kanal von Sean "Shug" Emery (Shugemery).
Einstieg: https://www.youtube.com/watch?v=d7NZVqpBUV0

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon kahlgryndiger » Mo 18 Jun, 2018 11:35

Ich glaube die in des Hasns Link tut mir gefallen :smt023
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon fleisspelz » Mo 18 Jun, 2018 11:42

Bild
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Ich hab auch so eine aus Fallschirmseide, die ein angenähtes Transportbeutelchen mitbringt:
PURE HANG Premium Hängematte Outdoor XXL
Mehrpersonen bis 300 KG Traglast
285cm x 185cm
Ultra-Leichte & Wetterfeste Fallschirm-Seide
inkl. 2 x Aluminium Karabinern für ca. 35 Euro aus irgendeinem Internet Outdoorladen

Das Ding wiegt fast nichts, geht zusammengeknüllt in jedes - auch Solomotorradgepäck - locker mit rein und bietet mit der Expad-Isomatte drinnen einen angenehmen Schlafkomfort
..........................
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon Puki » Mo 18 Jun, 2018 11:44

Servus,

ich hab seit einigen Jahren eine DD Hammock.

Vorteile: Fach für Isomatte( auch mit Exped Synmat gehts gut) , integriertes Moskitonetz- durch Aufspannen mit zwei Alustäben gibts auch keine Stiche.
Leicht und klein

Nachteile: braucht extra Dach drüber, bei mir eine 2x3m Plane mit Seil und zwei Abspannungen, gibt auch Varianten mit integriertem Dach und Gurt zum Aufspannen
mehr als 2 Bier und dann in die Hängematte rein ist nicht ganz einfach :floet:

Gruss, Simon

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon ETZChris » Mo 18 Jun, 2018 12:10

Leicht OT:
motorang hat geschrieben:"Amazonas" ist eine Marke, kann ich empfehlen, ich hab den Eigentümer (ein Münchener) mal auf einem Campingplatz kennengelernt. Das waren mit die ersten die Hängematten direkt aus Südamerika importiert haben.


Können wir auch empfehlen. Aber Erfahrung nur durch die Babyhängematte https://www.amazonas.eu/de/baby-haengem ... atura.html + Gestell https://www.amazonas.eu/de/gestelle-bab ... -baby.html ;)
Arthur als Frühchen sollte sowas haben.
Sehr sehr gute, wertige Verarbeitung.
Wir haben sie bisher leider nicht wieder verkauft bekommen, die Leute wollen sie scheinbar geschenkt haben :smt013

Wenn wer Papa oder Opa wird... ;)

OT OFF!
Gruß
Christian

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon hiha » Mo 18 Jun, 2018 12:18

Ahh, wie befürchtet entwickelt sich der Pfred höööchst interessant. Bitte weitermachen :D

Tipp am Rande: Die Matte sollte man ziemlich stark durchhängen lassen, um die Anknüpfpunkte und Seile nicht zu überlasten, und um schön diagonal liegen zu können.
In der Praxis bedeutet das, dass wenn die Bäume zu weit auseinander stehen, man ziemlich weit hinaufklettern muss, und man entsprechend lange Gurte/Seile braucht.

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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon T. » Mo 18 Jun, 2018 12:34

Deshalb arbeite ich mit Spanngurten.
Kannst einfacher anpassen...
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Re: Der Hängematten Fred

Beitragvon motorang » Mo 18 Jun, 2018 15:09

Es gibt Länder da sind Hängemattenseile ohnehin verboten. So ein Seil kann Bäume mit dünner Rinde nachhaltig schädigen.
In USA ist je nach Gegend und Nationalpark nur ein Hängen per Gurt erlaubt, und da schwanken die Vorschriften zwischen 1 und 1,5 Zoll (25 und 38 mm Breite).

Von daher, auch weil mans als AiAler ja ohnehin dabeihat, sollte am Baum mit Spanngurt gearbeitet werden. Die Verbindung zur Hängematte hingegen ist auch mit einem Reepschnürl statthaft.
Ich verwende übrigens als Verbindung zwischen Hängematte und Seil gerne Alukarabiner, dann kann man beispielsweise bei Abwesenheit oder Regen schnell mit zwei Griffen die Hängematte abnehmen, die mühsam eingstellte Verseilerei aber an Ort und Stelle belassen. Und man kann die Seil/Gurt/Karabinerkombi schnell zwischen unterschiedlichen Hängematten wechseln.

Die Amazonas-Hängematten kommen mit Hinweisen zur empfohlenen Aufhängung (Winkel, Abstände).

Im Prinzip ist es aber recht einfach.

Abstand der beiden Aufhängungspunkte / 2 = Höhe der Aufhängungspunkte. Ergibt grob einen etwa anzustrebenden Seilwinkel von 30°zur Horizontalen.
Dabei geht das Gewicht des Hängemattenbenützers 1:1 in die Seilbelastung ein.
Einfach gesprochen: Wenn Du 100 kg wiegst, muss das Seil oder der Gurt 100 kg aushalten, ohne sich allzu sehr zu dehnen. Normalerweise nimmt man da als Faustregel 20% der Bruchlast her.
Im 100-kg-Beispiel wären das also 500 kg = 5 kN (Kilonewton) Bruchlast. Das sollte ein Seil oder Gurt können, zumal ein Knoten (je nach Typ) ja auch nochmal eine Schwächung von bis zu 50% darstellt.

8mm-Seile (geflochten) aus Polyester oder Polypropylen sind da auf der sicheren Seite.
Bei 6 mm kann es knapp werden, muss man ausprobieren bzw. die Bruchlast erfragen. Bei einem vernünftigen Seil ist das angegeben. Kriegt man im Kletterzubehör, weil auch dort werden nicht nur die elastischen Kletterseile verkauft, sondern auch die starren Reepschnüre, beispielsweise für Schlingen, Abspannungen und dergleichen.

Bei Spanngurten ist normalerweise die tatsächlich erlaubte Last angegeben und nicht die Bruchlast (LC = Lashing Capacity).

Gryße!
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