Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Das Herbsttreffen mit AiA und Freunden in Nordbayern

Moderator: fleisspelz

Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Arne » Mo 08 Okt, 2018 09:09

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Ein schönes Treffen,
mein Dank an die Organisatoren und die Teilnehmer :smt023
may the bridges i burn light the way
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Arne
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon gatsch.hupfa » Mo 08 Okt, 2018 10:14

Jo, ein Superwochenend!

Die zweite, aber mächte Fahrt mit dem Lucas.
Am Donnerstag zum Kowinaz ins Mühlviertel. Der untergehenden Sonne entgegen. In der Dunkelheit durchs eiskalte Mühlviertel, dicke Handschuhe ausgepackt, was die Bedienng von Blinker und Fernlicht verunmöglicht hat, die Steuerung ist auf Taster ausgelegt und ich hatte eng aneinanderliegende Kippschalter, also immer ein + wieder zurückschalten, bei Fernlicht hab ich zusätzlich geblinkt, beim Abstellen des Blinkers wieder das Abblendlicht erwischt ... :omg:
Freitag mitn Kowinaz durch den Böhmerwald gen Westen, jeder der da noch nicht war sollte dahin. Lipnostausee, bunte Wälder, einsame Strasserln.
Dann vollkommen verkoffert, wir Helden hatten kein Navi, früher hats ja auch keines gehabt, also quasi nach über einem halben Tag Fahrerei kaum nennenswert weitergekommen,in Deggendorf auf die Autobahn, der untergehenden Sonne entgegen. Um halb 12 beim Treffen aufgeschlagen, Gesichter, Umarmungen, Storys.
Wiedermal als letzte in die Schlafsäcke gekommen. Der Lucas macht einen auf der Langstrecke fertig. Dafür schon früh in meiner Dreiradlerkarriere erlebt, wie weit die Augen rauskommen, wenn bei einer zumachenden Kurve der Beiwagen steigt und Gegenverkehr herrscht.

Samstag eine göttliche Fügung. Ausfahrt. Alle bereit, ich auch, allerdings hat Jemand im höheren Auftrag meinen linken Benzingahn geschlossen, nach kurzer Warmlaufphase also nur ein Zylinder unter Dampf. Am hinnichen Kerzenstecker herumgenestelt, ohne Erfolg. Bis ich die heilige Vorsehung entdeckt hatte waren alle weg, am Horizont kaum mehr erkennbar. Warum der T. beim Wegfahren auf mich gewartet hat, hat wohl was mit Konfuzius zu tun, er jedenfalls hinter mir her. Nachdem die Gruppe endgültig verloren war fährt er an einer Ampel neben mich und mein: "Du hast ja gar so überhaupt keine Ahnung wo`s langgeht", also erhalte ich eine Privatführung über die schönsten Strasserln in der Umgebung. Wow. Bei der Henneburg die Truppe wiedergefunden, aber schon bei der Abfaht von der Burg wird mir wiedermal bewusst, dass ich kein Konvoifahrer bin. Nachdem T., der Kowinaz und I eh einen Hunger hatten flugs eine Wirtschaft aufgesucht, gespachtelt und danach die hinreissende Rückfahrt. Herreissend war sie auch, weil T., ohne von meinen unglaublichen Federwegen zu wissen (rechts null, hinten 15 Millimeter, vorne normal) durchaus auch rumpelige Landstrassen tiefster Ordnung angepeilt hat. Aber das Fahren war zum ersten mal eine Gaudi. Am Abend die beste Pizza meines Lebens gegessen. Und Pinot Gigio, nicht zu wenig.

Für die Heimfahrt am Sonntag hatte sich der Wüst Uwe angeboten, uns die ersten Kilometer vorauszufahren, damit wir nicht nur Autobahn erleiden müssen. Das hat ihm offenbar so einen Spass gemacht, dass er uns bis Nürnberg gebracht hat. :smt049 Auch über Schotterpisten. Und Böschungen. Gespanne haben wir auch zwischendurch getausch, bin somit zum ersten Mal auf einer anderen Maschin gesessen (abgesehen von einer kurzen Fahrt mit einem Vorkiegsgespann), was für ein Sofa im Vergleich, keine Ahnung wie die heisst, gelbe Schuhschachtel mit -wig- im Namen. Der Uwe war danach etwas wortkarg. Nachdenklich. Dann hat er den Container mit Tipps für den Lucas ordentlich weitergefüllt. Bei Passau kurzer Schauer. Große Freude über einen Autobahnabschnitt mit Plattentektonik, die den Lucas äusserst anregt. Um 11 zuhaus.

Fazit Lucas: kurzes Kurvenwetzen ja, alles über 2 Stunden nein, technisch Handlungsbedarf. Will ihn jetzt nicht wieder gleich loswerden.
Fazit Treffen: Große Freude, große Freunde, Schafhof gefällt mir fast besser als die Burg
Bussi an alle Organisatoren.
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon KNEPTA » Mo 08 Okt, 2018 12:17

Daheim. Taub. Müd. Bericht folgt.
Vollgasfest is er der Roller. Teillast erfordert Nachjustierung. Aber das Ansauggeräusch ist a Graus.
Danke dem Treffen Team und allen anderen für die Auszeichnung, soll ich auch vom Roller ausrichten. War a Traum und i werd des nie vergessen... :omg:
Uwe
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon T. » Mo 08 Okt, 2018 14:25

...wenn wieder was hörst und die tauben Finger genesen sind... :fiessgrinz:
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Hubert » Mo 08 Okt, 2018 14:42

Auch ich bin Samstag Abend mir der MZ wieder gut in Dortmund angekommen. 6 Std am Stück nur einmal kurz getankt. Das Sauerland war absolut frei, kein Verkehr, und eine Kurve nach der anderen. Traumhafte Rückfahrt. Es hat mir nach 3 Jahren wieder super bei euch gefallen, die Abend waren kurzweilig, die Nächte kurz. Bin nächstes Jahr bestimmt wieder dabei. Hubert
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Kai » Mo 08 Okt, 2018 18:56

Auch ich habe den Weg wieder zurück gefunden. Bei bestem Wetter eine kurvenreiche und autobahnfreie Fahrt gehabt. Es war wieder ein wunderbares Treffen und hat viel Spaß gemacht mit euch. Der Schafhof ist ein würdiger Ersatz-Treffenplatz und die Organisation war wieder super. Ein riesen Dankeschön dafür. Nächstes Jahr komme ich gerne wieder.
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Dreckbratze » Mo 08 Okt, 2018 19:10

arne, wunderbare bilder! :smt023
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon T. » Mo 08 Okt, 2018 20:52

1+!!! :smt023
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Mo 08 Okt, 2018 21:02

Aber sowas von! :smt023
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon Roll » Di 09 Okt, 2018 19:56

gatsch.hupfa hat geschrieben:Jo, ein Superwochenend!

Die zweite, aber mächte Fahrt mit dem Lucas.
Am Donnerstag zum Kowinaz ins Mühlviertel. Der untergehenden Sonne entgegen. In der Dunkelheit durchs eiskalte Mühlviertel, dicke Handschuhe ausgepackt, was die Bedienng von Blinker und Fernlicht verunmöglicht hat, die Steuerung ist auf Taster ausgelegt und ich hatte eng aneinanderliegende Kippschalter, also immer ein + wieder zurückschalten, bei Fernlicht hab ich zusätzlich geblinkt, beim Abstellen des Blinkers wieder das Abblendlicht erwischt ... :omg:
Freitag mitn Kowinaz durch den Böhmerwald gen Westen, jeder der da noch nicht war sollte dahin. Lipnostausee, bunte Wälder, einsame Strasserln.
Dann vollkommen verkoffert, wir Helden hatten kein Navi, früher hats ja auch keines gehabt, also quasi nach über einem halben Tag Fahrerei kaum nennenswert weitergekommen,in Deggendorf auf die Autobahn, der untergehenden Sonne entgegen. Um halb 12 beim Treffen aufgeschlagen, Gesichter, Umarmungen, Storys.
Wiedermal als letzte in die Schlafsäcke gekommen. Der Lucas macht einen auf der Langstrecke fertig. Dafür schon früh in meiner Dreiradlerkarriere erlebt, wie weit die Augen rauskommen, wenn bei einer zumachenden Kurve der Beiwagen steigt und Gegenverkehr herrscht.

Samstag eine göttliche Fügung. Ausfahrt. Alle bereit, ich auch, allerdings hat Jemand im höheren Auftrag meinen linken Benzingahn geschlossen, nach kurzer Warmlaufphase also nur ein Zylinder unter Dampf. Am hinnichen Kerzenstecker herumgenestelt, ohne Erfolg. Bis ich die heilige Vorsehung entdeckt hatte waren alle weg, am Horizont kaum mehr erkennbar. Warum der T. beim Wegfahren auf mich gewartet hat, hat wohl was mit Konfuzius zu tun, er jedenfalls hinter mir her. Nachdem die Gruppe endgültig verloren war fährt er an einer Ampel neben mich und mein: "Du hast ja gar so überhaupt keine Ahnung wo`s langgeht", also erhalte ich eine Privatführung über die schönsten Strasserln in der Umgebung. Wow. Bei der Henneburg die Truppe wiedergefunden, aber schon bei der Abfaht von der Burg wird mir wiedermal bewusst, dass ich kein Konvoifahrer bin. Nachdem T., der Kowinaz und I eh einen Hunger hatten flugs eine Wirtschaft aufgesucht, gespachtelt und danach die hinreissende Rückfahrt. Herreissend war sie auch, weil T., ohne von meinen unglaublichen Federwegen zu wissen (rechts null, hinten 15 Millimeter, vorne normal) durchaus auch rumpelige Landstrassen tiefster Ordnung angepeilt hat. Aber das Fahren war zum ersten mal eine Gaudi. Am Abend die beste Pizza meines Lebens gegessen. Und Pinot Gigio, nicht zu wenig.

Für die Heimfahrt am Sonntag hatte sich der Wüst Uwe angeboten, uns die ersten Kilometer vorauszufahren, damit wir nicht nur Autobahn erleiden müssen. Das hat ihm offenbar so einen Spass gemacht, dass er uns bis Nürnberg gebracht hat. :smt049 Auch über Schotterpisten. Und Böschungen. Gespanne haben wir auch zwischendurch getausch, bin somit zum ersten Mal auf einer anderen Maschin gesessen (abgesehen von einer kurzen Fahrt mit einem Vorkiegsgespann), was für ein Sofa im Vergleich, keine Ahnung wie die heisst, gelbe Schuhschachtel mit -wig- im Namen. Der Uwe war danach etwas wortkarg. Nachdenklich. Dann hat er den Container mit Tipps für den Lucas ordentlich weitergefüllt. Bei Passau kurzer Schauer. Große Freude über einen Autobahnabschnitt mit Plattentektonik, die den Lucas äusserst anregt. Um 11 zuhaus.

Fazit Lucas: kurzes Kurvenwetzen ja, alles über 2 Stunden nein, technisch Handlungsbedarf. Will ihn jetzt nicht wieder gleich loswerden.
Fazit Treffen: Große Freude, große Freunde, Schafhof gefällt mir fast besser als die Burg
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Eine wunderbare Beschreibung, die wirklich voll nach mehr schreit. Danke.
Sie wollten mich schon gefügig machen mit Fellatio und Absinth, aber ich sagte nein.
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Re: Alteisentreffen Henneburg 2018 auf dem Schafhof

Beitragvon T. » Di 09 Okt, 2018 21:24

Ich hätte auch noch quer durch den Wald Rumpeln können... ;-)

Wenn Wer was gemeint hätte, wäre meine Ausrede gewesen das mich 2 gefährlich aussehende Almrocker verfolgen... :weg:
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