TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

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Beitragvon KNEPTA » Di 05 Feb, 2019 11:59

Ich fang mal an. Wegräumen geht eh nicht, hab gestern beim Schuh anziehen vorm Wegfahren den Ischias beleidigt... :omg:

gatsch.hupfa hat geschrieben:TT, Nacht, Kontrollfahrt, Tauwetter.
Unten an der Schranke ist allen klar, die erste Rechts wird schwierig, dann bis zur nächsten Links eine Qual, danach gehts eh locker dahin.
Aber klar, erstmal wird ohne Ketten probiert.
Der Uwe verbeisst sich in die Auffahrt.
Mit jedem Versuch ein bisserl weiter raufmahlen.
Mir wird schon ganz schwummelig, mag ich doch gefräste Spurrinnen gar nicht.
Die Knepta glüht.
Verglüht.

Uwe, ernst: "Jetzt hob i's hingmocht"

Dann blickt er auf die Uhr: 1 Uhr in der Früh.

Mit einem leichten Grinser sagt er: "Jetzt hob i's an meim Geburtstag hingmocht"


Fast, fast hätt ich es geschafft, 20-30m haben noch gefehlt um das Flachstück nach der ersten Kehre nach der Mautschranke zu erreichen. Weit unter Standgas so mit 800umin hat sich die Knepta im Schneckentempo ohne Kette durch den Matsch gequält. So in 10 m Etappen, bis das Werkl gestanden ist. Dann wieder 5m zurück um schräg zum Berg anzufahren und in der eigenen Spur so viel Schwung aufzunehmen um wieder 10m weiter hoch zu kommen. Irgendwann war es dann aber vorbei. Der Motor hat geglüht, die Vergaser haben gekocht und die Kupplung hat gestunken. Erstmal Schnee draufschaufeln und in einer Nebelwolke auf den Geburtstag angestoßen. Urban hat ein bißerl mit mir geschimpft, so ohne Kette, Ehrgeiz, jugendlicher Leichtsinn usw. und wir haben gewartet. Irgendwann konnte man die Zylinder wieder angreifen ohne daß die Haut der Finger am Zylinder angepickt ist um dann als Aschehäufchen auf den Boden zu fallen. So versuchte ich das Werkl anzukicken um zur Schranke zurückzufahren, um die Kette aufzulegen, um doch noch irgendwie hochzukommen. Die Startversuche quitierte die Knepta zuerst mit totaler Verweigerung und erst nach mehrmaligen Überlaufen lassen der Vergaser kam es zu vereinzelten Zündungen vom linken Zylinder. Rechts kam so gut wie nix und der Motor hat an kaum spürbaren Kompressionsstellen zurückgeschlagen, die ich so weder jemals gespürt noch irgendwie zuordnen konnte.
Wir drehten das Mahnmahl für gescheiterte Befahrungen der Mautstraße um und ich versuchte sie dann im jetzt wirklich extrem aufgewühlten Schneematsch zur Schranke anlaufen zu lassen. Irgendwann sprang der Motor tatsächlich an, lief völlig unmotiviert und erzeugte gar eigenartige Vibrationen und Fehlzündungen. Nach dem Kettenanlegen ließ sich das Glump wieder nicht ankicken und ich mußte sie dann noch den vorher hart erkämpften Weg Richtung Pfahlbaudorf ziemlich lang anrennen lassen bis der Motor tatsächlich irgendwann wieder lief. In einer völlig unbekannten Geräuschkulisse, mit einer Leistungsentfaltung die an den seeligen 650er erinnerte haben wir uns dann, geleitet vom Gatschhupfer im Rückspiegel, die Straße bis zum Zeltplatz im ersten Gang, manchmal sogar kurz im zweiten hochgekämpft. Bevor der Öldruck dann völlig weg war erreichten wir doch tatsächlich den Zeltplatz.
Dort hab ich dann den rauchenden, stinkenden und glühenden Eisenhaufen abgestellt, kurz getrauert die Geburtstagsparty von Doris versäumt zu haben und ein paar Glückwünsche und Beileidskundgebungen entgegen genommen. Mit Urban im Schweinetrog ging es dann noch hoch zur Hütte um in einer kleinen Runde den Abend ausklingen zu lassen...
Dann im Zelt hab ich mich noch ziemlich lang über meine Blödheit geärgert, über die Schäden an der Knepta und über den Plan für den nächsten Tag nachgedacht.

Fortsetzung folgt... eventuell
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon Zimmi » Di 05 Feb, 2019 12:57

Bdd... :omg: Wenn eine Geschichte so anfängt, dann wartet man förmlich mega-gespannt auf die Fortsetzung(en)!
By the way, gute Besserung für den Ischias... :smt023
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon KNEPTA » Di 05 Feb, 2019 13:24

Am späten Vormittag hab ich dann den Fußweg zur Hütte eingeschlagen, einen Kaffee getrunken und beschlossen das TT 2019 mit der Knepta zu beenden. Das Werkl irgendwie ohne Gepäck die 80 km nach Hause zu bringen und mit dem Doblo wieder anzureisen und die letzen Tage als Schmiermax zu verbringen. So wurden die 5l vom Reservekanister in den Tank gefüllt, da ich mangels Start- bzw. Anrollmöglichkeiten am geplanten Heimweg keine Tankstelle anfahren konnte. Mit vereinten Kräften wurde das Werkl umgedreht und ich ließ es die Mautstraße runter anrollen. Eher unwillig sprang der Motor an und ich mußte ihn immer über 3000umin halten, darunter stellte er sofort die Arbeit ein. So ging es im zweiten Gang die Mautstraße runter, vorbei am Schneepflug der Gemeinde, am Keltendorf vorbei und auf einem Zylinder hoch nach Hohentauern. Oben war der Motor wieder heiß und der Öldruck eher im untersten Bereich. Motor mit Schnee kühlen, Kette ablegen und Öl einfüllen, diesmal fast auf Maximum um durch mehr Öl mehr Kühlung zu erreichen, was dann aber auch die Rauchentwicklung fördert, aber das ist eine andere Geschichte, und Helm aufsetzen stand am Programm.
Das anschließende Rollerl runter nach Trieben war ein Spaß, ein, zwei Autos konnte ich überholen und erst an der Triebener Ortstafel hab ich mit stinkenden Bremsen den Motor anrollen lassen um dann Richtung St. Michael abzubiegen. Zwischen 70 und 80km/h mit Gasgriffstellung Vollgas, mitarbeitendem rechten Zylinder und mir unbekannter Geräuschkulisse sind wir dann Richtung Schoberpaß gedonnert. Die bei 3500uin normalerweise anliegenden 4 bar Öldruck wurden nach kurzer Zeit deutlich weniger und ich peilte ein Gefälle an von dem ich das Werkl nach einer Abkühlpause wieder anrollen wollte. Das wurde den Schoberpaß hoch aber zu einem schier unmöglichen Unterfangen, und wenden, das wollte ich unter keinen Umständen, es wird kein erkämpfter Meter aufgegeben. Rückzug ? Niemals! :omg: Irgendwann mit Zündaussetzern, kochenden Vergasern und 2bar Öldruck erreichte ich eine perfekte Stelle für den Wiederstart und blieb stehen um Schnee auf den Motor zu schaufeln. Die vorbeifahrenden Autofahrer machten große Augen ob der Nebelwand, aber Löschhilfe wurde mir keine angeboten. Nachdem ich den Motor ohne die Gefahr von Brandverletzungen wieder angreifen konnte ließ ich per Überlauf kühles Benzin durch die Vergaser laufen und das Werkl wieder anrollen. Nach knapp 15km wiederholte sich das Spiel. Mit Schnee kühlen, anrollen, weiter. Zwischen diesen Abkühlstopps suchte ich nach Erklärungen für das komische Verhalten. Das Heißwerden und die eigenartige Reaktion des Motors auf Ankickversuche. Daß der rechte Zylinder angeschlagen war, das war mir klar, daß die Belastung bei den frühlingshaften Temperaturen, es hatte jetzt 15 Grad Plus bei Sonnenschein, den angeschlagenen Motor hinter den Knieblechen schnell heiß werden ließ auch. Aber trotzdem wunderte ich mich über die eigenartigen Reaktionen, bin ich doch schon öfter, nach diversen Ausfällen des gegenüberliegenden, auf einem Zylinder weitergefahren. Auf der Kammerner Höhe, kurz nach Mautern, also auf meiner klassischen Mitdemmopedindiearbeitfahrstrecke hab ich die Knepta wieder mit Schnee gekühlt und dann den vorderen Deckel vom Motor abgenommen unter dem sich die Zündungsgeberei der Herbrennbox befindet. Der Griff auf die brennheiße Zündungscheibe mit den 2 Gebermagneten zeigte, daß diese bombenfest saß. Der Gummistopfen vom Sichtfenster des Schwungs mit der Zündmarkierung war gleich entnommen und ich drehte den Motor bis das P im Fenster erschien. Der Blick auf die kleine LED am Nehmer zeigte mir, daß da was im Argen war. Nix leuchtete. Erst nachdem ich den Kickstarter weiter nach unten bewegte begann das kleine Licht zu leuchten. :shock: Normalerweise sollte die LED aber da erst erloschen sein. :omg: Die Zündung war extremst verstellt. Um Lichtjahre zu spät...
Nach kühlen der Geberscheibe mit Bremsenreiniger konnte ich die sehr fest sitzende Schraube der Scheibe lösen und die Zündung wieder so einstellen, daß die LED am exakten Zündzeitpunkt ausging. Dann hab ich das Werkl einfach angekickt und der Motor ist stabil im Leerlauf gelaufen und hat auch bereitwilliger Gas angenommen.
Kurz überlegte ich einfach umzudrehen und wieder zurück zum TT zu fahren, die Rauchentwicklung am rechten Zylinder ließ mich aber den Plan verwerfen und ich beschloß weiter Richtung heimatliche Werkstatt zu fahren und am Weg die Tankstelle meines Vertrauens anzupeilen. Und die Knepta wollte heim. Mit knapp 100 ging es dahin. Der Öldruck blieb bei 4bar stehen und ich war bester Dinge. Auch noch als ich kurz vor der Tankstelle den Benzinhahn auf Reserve stellte und beim Stoppen an der Zapfsäule vom Moped stieg. Das änderte sich schlagartig, als der aus der Tankstelle tretende Bierkonsument auf den Zettel an der Zapfsäule deutete und meinte:"Die Tankstelle ist seit Freitag geschlossen. Wird umgebaut auf Automat." :omg:
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon Lindi » Di 05 Feb, 2019 13:39

:popcorn:
Viele Grüße

Dirk
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon lallemang » Di 05 Feb, 2019 14:22

:coffee:












kein Knabberkram da :evil:
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon KNEPTA » Di 05 Feb, 2019 14:36

Kurz hab ich ich drüber nachgedacht die Inhalte beider Benzinkocher in den Tank zu kippen, das aber verworfen und im Kopf die kürzeste Strecke zur nächsten Tankstelle geplant. Am Weg dort hin fiel dann auf einem Bergabstück im vierten Gang Standgas der rechte Zylinder aus und dem folgte nach wenigen Metern der zweite. So rollte ich mit gezogener Kupplung und Zündungsaus doch einige hundert Meter zur nächsten Ausweiche, hinter mir herziehend den Rückstau der Durchzugsstraße. In der Hoffnung daß durch die leichte Steigung der Ausweiche doch noch ein bißerl Sprit in die Vergaser rinnen würde versuchte ich die Knepta noch einmal zu starten. Aber da tat sich plötzlich zündungsmäßig nix mehr :omg: Trotz Schlüsselstellung "Ein" war das gesamte System ausgefallen. In der Hoffnung auf spontane Hilfe der vorbeifahrenden Rückstauler stellte ich den leeren 5l Kanister gut sichtbar hinter der Knepta auf, aber außer gezückte Handys, Gesichtswischereien der knapp hinter mir nachkommenden bis Daumen hoch der später folgenden Autofahrer gab es keine Reaktion. So blieb nur das Telefon herauszufischen, einzuschalten, die reihenweise ankommenden Geburtstagswünsche abzuwarten und die Nummer von Dorli zu wählen. Während ich dann auf den kleinen, roten Flitzer mit den rettenden Spritreserven aus der Werkstatt wartete, konnte ich mit Einsatz vom Spender Multisuperfünf vom Justus, den Stromfluß der Knepta wieder herstellen und zwischendurch zwei Geburtstagsglückwünsche vorbeifahrender Bekannter entgegennehmen. Mit den Worten:"Ois Guate zum Geburtstag!" nahm ich einige Zeit später auch den halbvollen 20l Kanister entgegen und füllte dessen Innhalt in den Tank. Nachdem die Knepta wieder lief wollte ich Dorli und Hannah im Panda unauffällig durch Leoben folgen. Was zuerst auch zufriedenstellend gelang bis, ja bis plötzlich die Unauffälligkeit schlagartig einem Höllenlärm wich. Ich vernahm ein Kratzen und Kreischen gepaart mit einem unglaublichen Donnern. Der Blick nach unten zeigte einen offenen feuerspeienden Krümmer und einen am Asphalt schleifenden Endtopf. Um der drohenden Verhaftung zu entgehen blieb ich stehen und versuchte den Auspufftopf, der genau am Übergang zwischen Krümmer und Topf abgerissen war, zwischen Tag und Nacht kwasi, wieder irgendwie zu verbinden. Mit dem Hammer gelang es mir den Topf so weit auf den Krümmerstummel zu schlagen, daß der Lärm für die Durchfahrt durch die Stadt ein
annehmbares Ausmaß erreichte. Als der Topf kurz vor Niklasdorf wieder vom Krümmer rutschte war mir das schon wurscht und ich rollte im 3.Gang Standgas endlich vor die Werkstatttür.
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon T. » Di 05 Feb, 2019 14:49

Bdd... :shock:
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon KNEPTA » Di 05 Feb, 2019 15:20

Um 14.51 nach der Vollzugsmeldung an den Präsidenten und mit Blick auf den Doblo überlegte ich kurz wie die Geschichte weitergehen sollte und ging erstmal einen Kaffee kochen. Während die Kanne am Herd stand beschloß ich zu versuchen die Knepta wieder zu reanimieren und sollte ich das Ganze bis 18.00 schaffen wieder mit dem Glump zum TT zurückzukehren. Bei 15 Grad Plus und Sonnenschein, bloßfüßig in Nachbaucrocs konnte ich die Kolbenringe vom Prototypenkolben gleich finden, die Krümmerschraube mit dem Meißel sprengen und die Sommerkrümmer lagen auch im Regal. Da ich die Schrauben der oberen Anschlüsse vorm TT offen hatte um die untere vordere Klemmfaust zu erneuern gingen die Schrauben wunderbar leicht auf und so konnte ich ziemlich rasch die Knepa vom Beiwagen weg auf den Koffer lehnen. Der Rest war Routine. Vergaser weg, Ventildeckel runter und Kopf ab. Mit dem Holzklotz ließ sich der zum Glück relativ leicht von den Stehbolzen lösen. Der Zylinder wehrte sich schon mehr und mußte 2 Kühlrippen opfern bevor ich die Laufbuchse beäugen konnte. Unauffällig zeigte sich mir das Bild und mit der Bohrmaschine zog ich ein paarmal die Honsteine durch. Der erste Kolbenring wehrte sich etwas bei der Demontage, dem war die Ringnut zu eng geworden, was durch die Reibespuren am Kolben begründet war aber der zweite und der Ölabstreifer waren schnell herunten. Mit der Feile hab ich dann die Ringnut nachbearbeitet und die gebrauchten Kolbenringe und den Ölabstreifer montiert. Kurz noch die Kupferkopfdichtung aufgeglüht, das Glump zusammengebaut und die Ventileinstellung kontrolliert. Die schwierigste Aufgabe war das Entfernen vom abgerissenen Krümmer aus dem Endtopf und die Montage vom Sommerkrümmer. Die Krümmerschraube wollte und wollte nicht am kaum mehr vorhandenen Gewinde am Kopf anbeißen. Das kostete die meiste Zeit. Zwischendurch gab es noch ein kleines Geburtstagsessen und nach der Kontrolle der Zündung und Kompression, links 9 und rechts 6 bar auch noch eine wiederbelebende Dusche. Kurz vor 18 Uhr stand es fest, ich würde das zweite Mal mit der Knepta anreisen. Über den Plan informierte ich den Präsidenten und ging einen Kaffee kochen.
Der Rest war einfach. Trockene Schuhe und das inzwischen im Heizraum halbwegs wiedererleichtete Gelbe Gewand anziehen und los. In Niklasdorf auf die Autobahn, 100km/h einstellen und nach Trieben donnern. Dort tanken und dann die Rampe hoch. Die Knepta zog wieder wie ein Ochse. Ohne Halt und Kette am Pfahlbaudorf, der Schranke und einem im Augenwinkel gesehenen, grüßenden Justus vorbei hoch zum Zeltplatz. Von dort nach einer kurzen Verschnaufpause die Scheiblalm passiert und vor der Edelrautenhütte die zweite Anfahrt zum TT beendet.

Die folgenden Geschichten über sich um den Kardan gewickelten Schneeketten, lose Hinterachsen, durchgangslose Torpedosicherungen, Riesenschirme und mit Multisuperfünf geflutete scheintote Herbrennboxen.................Nicht erwähnenswerte Kindergeburtstage :omg:

Achso, mein Lektor ist auf Urlaub :wink:
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon lallemang » Di 05 Feb, 2019 15:38

:D :smt023
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon T. » Di 05 Feb, 2019 16:25

Bdd Hoch 2...
Bist schon a Harter Hund.
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon KNEPTA » Di 05 Feb, 2019 16:47

Na, a Trottl :omg:
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon bastardo » Di 05 Feb, 2019 16:48

:smt023 :smt023 :smt023
Christian

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Wenn Du glücklich bist, informiere dein Gesicht!
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon Lederclaus » Di 05 Feb, 2019 18:00

Alter Schwede...
ich bin inzwischen zu alt für son Scheiß :shock:
"...the difference between driving a car and climbing onto a motorcycle is the difference between watching TV & actually living your life " Dave Karlotski
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon gatsch.hupfa » Di 05 Feb, 2019 18:08

A Traum, die Geschichten!
Bin froh hin und wieder dabeigewesen zu sein.
Dagegen is mei XT ja absolut problemlosest gelaufen.
Was mir Mut macht: irgendwie geht es immer weiter - habe einiges lernen können, obwohl zum Uwe, Birol, Claus und Konsorten fehlt noch viel Wissen, Können und Intuition! :smt004
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Re: TT Geschichten. Wenn es wen interessiert...

Beitragvon ETZChris » Di 05 Feb, 2019 19:27

Alter Verwalter :shock: :omg: :smt023
Gruß
Christian

"Das Netz ist die Welt der Misslaunigen, der Voyeure, der Psychopathen, der Verantwortungslosen, der Undisziplinierten." (Jakob Augstein)
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