Anratung H4 LED

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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Laternenschrauber » Sa 19 Dez, 2020 22:45

Also besser mit trüber Funzel fahren und die Fahrbahn erahnen. Hauptsache die H4 hält möglichst lange. Verstehe.
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Herbert H » Sa 19 Dez, 2020 22:59

Ein Deutscher PKW Hersteller hat nach Reklamation wegen der Lebensdauer der Scheinwerfer Lampen Widerstands- Kabel vorgeschaltet.
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Laternenschrauber » So 20 Dez, 2020 10:38

Erstens fände ich es gut, nicht einfach einen Screenshot als Bild einzufügen, sondern einen solchen Artikel zu verlinken. Dann kann man alles lesen und hat gleichzeitig auch die Quelle.

Zweitens geht es hier nicht um einen PKW und auch keinen Hersteller von solchen, der Widerstände in die Leitung baut. Da sollte es ja auch einen Artikel drüber geben. Oder hast Du das mal irgendwo gehört?

Es geht hier um eine 30 Jahre alte DR mit sehr grenzwertigem Scheinwerferlicht. Und das liegt wiederum daran, dass einiges an Spannung auf dem Weg von der Batterie über dünne Drähtchen und kleine Schaltkontakte der Lenkerarmatur verloren gehen.

Ich möchte mit diesen Maßnahmen also lediglich erreichen, dass annähernd die Bordspannung am Leuchtmittel ankommt, nicht mehr und nicht weniger.
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Herbert H » So 20 Dez, 2020 17:03

Aus rechtlichen Gründen nicht möglich. Habe selbst die Umbauarbeiten durchgeführt!! Wichtig ist ja nur, daß du die Spannung bei Drehzahl an den Lampen nicht 13,2 Volt übersteigt.
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Aynchel » So 20 Dez, 2020 17:28

moin auch

die Relais Schaltung ist wirklich kein Hexenwerk
ich verwende das Panasonic CP112, weil klein vergossen und rüttelfest
eine zusätzliche Lastsicherung hinter der Batterie als Einspeisung
und eine neue Masse vom Rahmen sorgen für einen spürbaren Gewinn an der Lampe
ausserdem werden die schwachen Kontakte von Zündschloss usw entlastet

https://www.voelkner.de/products/37866/ ... hsler.html

eine Sanierung des Reflektors ist eine Überlegung wert
das kostet weniger als man denkt

https://www.reflektorklinik.de/

dazu noch eine ++ Lampe, wie zB diese hier,
wobei man allerding s wissen muß das man die hohe Lichtausbeute mit einer kurzen Lebensdauer erkauft

https://www.ebay.de/itm/Philips-RacingV ... Sw8NtfnHyR
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ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Laternenschrauber » So 20 Dez, 2020 17:32

Herbert H hat geschrieben:Wichtig ist ja nur, daß du die Spannung bei Drehzahl an den Lampen nicht 13,2 Volt übersteigt.


:smt023 Genau da will ich hin. Wenn ich demnächst dazu komme, werde ich mal beim Fahren die Spannungen messen. Bisher habe ich das
nur mit der Batteriespannung gemacht.

@ Aynchel, interessanter Link. Hast Du da schon einmal was machen lassen?
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Aynchel » So 20 Dez, 2020 17:36

Laternenschrauber hat geschrieben:.........@ Aynchel, interessanter Link. Hast Du da schon einmal was machen lassen?


nein
das hatte ich mal erwogen bevor ich die beiden Gespanne mit LED Scheinwerfer aufgerüstet habe

mir sind aber DR BIG bekannt die mit sanierten Reflektoren lauf
die Leute sind zufrieden

http://www.dr-big.de/forum/viewtopic.ph ... or#p360230
Aynchel aus Meddersheim


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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Laternenschrauber » So 20 Dez, 2020 17:43

Aynchel hat geschrieben:
Laternenschrauber hat geschrieben:.........@ Aynchel, interessanter Link. Hast Du da schon einmal was machen lassen?


nein
das hatte ich mal erwogen bevor ich die beiden Gespanne mit LED Scheinwerfer aufgerüstet habe

mir sind aber DR BIG bekannt die mit sanierten Reflektoren lauf
die Leute sind zufrieden

http://www.dr-big.de/forum/viewtopic.ph ... or#p360230


Danke, hört sich gut an. Werde jetzt als nächstes noch diese Nightracer (https://www.osram.de/ecat/NIGHT%20RACER ... 1_1171910/) bestellen und einbauen und natürlich nochmal die Spannung im Fahrbetrieb messen.

Gruß Stefan
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Aynchel » So 20 Dez, 2020 17:56

an der DR BIG hab ich die Relais Schaltung verbaut
da ihre Lima immer ein bisschen schwach auf der Brust hab ich as zweite Abblendlich per Schalter stillgelegt um Leistung einzusparen
als dann mal wieder eine länger Nachtfahrt anstand war ich erstaunt wie sehr die hauptsächlich genutzte Lampe nachgelassen hat
von da bin ich mit der Empfehlung mit der ++ Lampe mittlerweile etwas vorsichtiger

rechts H4, links H5 nur Abblendlicht

Bild
https://i.postimg.cc/dqyzTsLn/Aynchel-Helm-Bier.jpg

die Mücken vom Schweinwerfer putzen könnte den Wirkungsgrad auch verbessern :weg:
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Laternenschrauber » So 20 Dez, 2020 18:04

Sieht gut aus die Big und der Helm gefällt mir ;-) .

Aynchel hat geschrieben:die Mücken vom Schweinwerfer putzen könnte den Wirkungsgrad auch verbessern


Bei mir nicht so relevant, da ich die meisten Insekten auffem Rücklicht habe :rofl: .

Aynchel hat geschrieben:von da bin ich mit der Empfehlung mit der ++ Lampe mittlerweile etwas vorsichtiger


Meinst Du damit die verlinkte? Markus scheint wohl recht zufrieden damit. Kanns ja mal probieren.

Gruß Stefan
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Herbert H » Mi 23 Dez, 2020 12:57

Nicht vom Hören- Sagen.
Dateianhänge
IMG_20201223_125428_1.jpg
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Fritz194 » So 03 Jan, 2021 23:16

Hallo !

Hatte/Habe in der Z650 eine der ersten H4-Leds die damals aus China kamen - in einem sehr günstigen Reflektor - die LED-Leuchtfläche besteht aus 4 Flächen á 200mm2 - und ist natürlich im vgl zur Halogenbirne überhaupt nicht punktförmig...
Von der Ausleuchtung her überhaupt nicht fleckig - auch die Reichweite stimmt - nur gibts halt keine scharfe Abblendkante - weshalb ich sie für §57a immer vorher ausbaue.
Grund für den Versuch war der Stadtbetrieb mit viel Blinken (auch schon oft nach LED getauscht aber das ist eine andere Geschichte) sowie Gammelelektrik... nachdem ich beim Gleichrichter wieder alles neu vernietet hatte war das Problem nicht mehr so groß. Kann mir vorstellen dass mittelgroße Leuchtflächen wegen Blendung problematisch sind... Was mir sehr gefallen hat (und auch der Grund ist warum ich sie hin und wieder noch verwende) - der sehr große Streulichtanteil auf kurze Distanz - endlich mal schön ausgeleuchtete Überkopfwegweiser auf der Autobahn... Abgeblendet hatte ich aber nie ein Problem bzw. die Situation dass mich einer per Lichthupe zum abblenden auffordert.
Hatte auch alle anderen Lampen auf LED Birnen umgerüstet - aber mit sehr gedämpftem Erfolg - meistens doch etwas schwächer als das Original - Problem mit Farbe und Filtern - oder Funktion bei niedrigen Temperaturen oder niedriger Spannung...Fazit - mit guten Glühwendeln ist man meist besser unterwegs...
Lediglich fürs Standlicht (Vorne+hinten) bin ich noch immer auf der Suche nach einer guten LED Lösung...
Das kann ja bei Pannen oder Zelt-Aufbau, etc sehr nützlich sein....
Dabei gehts mir speziell um Vorne... die meisten LEDs in der Fassung Ba9 ? haben nur einen Vorwiderstand und sind nicht sonderlich hell -
Aber vielleicht sollte ich mir das eh selber basteln....
Auch was die mechanische Robustheit betrifft war ich von den LEDs eher enttäuscht.
Da Aufblendlicht-Wendel und Abblendlicht-Wendel innerhalb von 30 Minuten hintereinander kaputt gehen können (mir mal passiert) - kann ich nur anraten Ersatz mitzuführen...
... wobei natürlich auch extreme Ausnahmen der Regel bestätigen....

lg.

Fritz
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Herbert H » Di 05 Jan, 2021 10:31

Was mit so einer normalen Glühlampe möglich ist, siehst wenn mit einer zx6 fährst. Die LED Lampen sich halt nicht erlaubt. Scheinwerfer ist mit Leuchtmittel typisiert!!! Die Lampe befindet sich nicht im Brennpunkt. Das Streulicht blendet.Bei meiner KTM 690 ist das Licht eine Katastrophe!!! Aber eine 12Volt Lampe mit 13,8Volt betrieben? Und dann plötzlich gar kein Licht.Du schließt ja auch deine sonstigen Elektrischen Geräte an Überspannung an.
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon schnupfhuhn » Di 05 Jan, 2021 11:06

Zweitens geht es hier nicht um einen PKW und auch keinen Hersteller von solchen, der Widerstände in die Leitung baut. Da sollte es ja auch einen Artikel drüber geben. Oder hast Du das mal irgendwo gehört?


Ah, der Opela Astra mit der Valeo Lichtmaschine die nix getaugt hat.

Aber eine 12Volt Lampe mit 13,8Volt betrieben? Und dann plötzlich gar kein Licht.Du schließt ja auch deine sonstigen Elektrischen Geräte an Überspannung an.


Doch, machst Du im Auto und Motorrad dauernd weil das Netz da wenn die Lima lädt mit 14,4V läuft. 12V hast Du nur im reinen Batteriebetrieb.

Die andiskutierte Relaislösung bringt einen schon wesentlich weiter, im Schalter am Griff und im Schloss bleibt leider einiges hängen. Und eine direkte Masseverbindung von Batterie zu Relais zu Scheinwerfer mit ordentlich Querschnitt bringt auch was. Die alte am Rahmen darf man zwischendurch ruhig auch einmal neu machen und vom Oxyd frei kratzen, selbst wenn der Scheinwerfer die dann nicht mehr nutzt.
:-) Putzt die Rahmen und stellt sie bereit! :-)
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Re: Anratung H4 LED

Beitragvon Herbert H » Di 05 Jan, 2021 11:27

PKW mit Motorrad verglichen macht schon Sinn. Das Große Lampen sterben begann als Relais eingesetzt wurden. Nun sind ganz dünne Leitungen zu den Lampen verlegt. Beim Einschalten hat die Lampe einen sehr geringen Widerstand. Daduch ist ein hoher Spannung Abfall an durch das Kabel.Beim Erwärmen der Lampe steigt der Widerstand, und die Lampe bekommt die richtige Spannung.
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