Letztes Wochenende hatte Isa, die Witwe des Gründers des XT-Forums, ein paar Freunde zu einem letzten Treffen in die Fränkische Schweiz geladen.
Also bin ich am Freitag mit der Honda CB500 über Garmisch, Ettal und Altenstadt weiter nach Landsberg nach Rain/D. gefahren. Dort Pause mit Caffè. Dann die B2 weiter über Schwabach und um Nürnberg herum auf die Bahn. Wieder auf die B2 Richtung Gräfenberg und über Gössweinstein und Alladorf nach Tannfeld, wo ich nach 420 km ankam.

- Überall stehen schöne Motorräder herum
Nette Gespräche mit alten Freunden am Feuer bei gutem fränkischen Bier und ebensolchen Würsten runden einen schönen Tag ab und doch ein wenig müde bin ich früh in den Schlafsack.
Am Samstag ging es früh um 0800 Uhr los Richtung Sanspareil. Diese wunderbare kleine barocke Welt-Inszenierung mit Morgenländischem Haus, Burg Zwernitz und Freiland-Inszenierungen wollte ich mir schon lange man ansehen. Gesagt -getan und ich war der erste auf dem Parkplatz. Als ich eine gute Stunde später wieder zur Honda kam, war der Parkplatz dann voll.

- Burg Zwernitz

- Das "Morgenländische Haus"

- ... aus anderer Perspektive

- Blick in den verschlossenen Innenhof
Weitere 100 km habe ich mich ziellos durch die Fränkische Schweiz treiben lassen. Schön dort, aber Anfang Mai auch ziemlich voll.

- Burg Rabeneck
Besonders auf der Wiesent trieben unzählige Paddelboote, besetzt mit lärmenden Menschen im wallenden Gewändern aus Seide und Damast aus dem Hause KIK und mit Körpervolumina, die spontan das Verhältnis von Masse und Wasserverdrängung im Kopf aufwallen ließ.
Diese Figuren sind wahrscheinlich der Meinung, dass sie sich naturverträglich verhalten, dabei ist das genau die Brutzeit für viele Wasservögel. Früher hat man sowas im Fach Heimatkunde noch gelernt ... Dann nochmals nach Gräfenberg, wo es einen guten Caffè und ein Pfefferminzeis gab.

- Auf dem Stadtplatz von Gräfenberg

- So muss das !
Es folgten ein weiterer schöner Treffen-Nachmittag und am kommenden Morgen habe ich mich bei noch zapfigen Temperaturen gegen 0800 Uhr wieder auf den Heimweg gemacht. Im großen und ganzen ging es auf gleichem Weg zurück, nur im Allgäu bin ich noch ein wenig herumgebummelt, so dass ich erst um 1500 Uhr wieder in der heimischen Garage aufschlug. Dort hatte es zwischenzeitlich 28°C ...
988 km, Ölverbrauch nicht messbar, Spritverbrauch bei 4,5 l/100km. Die CB ist ein wirklich gutes, verlässliches und rassige Werk'l.