die Gryndung der AiA begab sich ja zu Fronleichnam 2005.
Uwe, Koarrl und ich sind zum neunten Geburtstag eine Runde Mopped gefahren. Planungen für eine größere Runde haben sich leider aus technischen und familiären Gründen zerschlagen, also wurde eine Tagestour mit 1-2 Übernachtungen begangen. Hierzu traf der Herr Koarrl aus dem fernen P.dorf bei Wien abendlich freytags bei mir ein. Es wurde gejausnet, Bier getrunken und weises Zeug besprochen während die Enfield Elektra noch knisternd abkühlte. Zu feiern war eine kwasi regenfreie Anreise des Koarrl, wiewohl es am Weg genauso sehr nass hätt werden können, hätt er einem Navi oder schlicht einer anderen Route folgend ein Nebental gewählt, jawoll. Wenn Engel reisen ...

Koarrl wollte wie immer in meiner Werkstatt übernachten, der alte Asket.
Nächstvormittags fuhren wir vignettenfrei und großteils am Murradweg nach Niklasdorf. Vignetten sind nix für Spartaner, der Spartaner fährt die kleine Nebenstraße, und wenn er (zeitmäßig) dabei draufgeht, jawoll! Nachdem ich die Strecke auswendig kenn schätze ich sie auf 1:30 - und drei Minuten vor dem vereinbarten Termin rollen wir auf Uwes Grundstück - wobei Koarrl erstmalig! Er fyhlt sich gleich wohl.

Uwe hingegen hat was falsches gegessen und ist nicht ganz fit, will aber trotzdem fahren. Mittags geht es weiter, übers Hiaslegg und weiter über die Eisenstraße nach Eisenerz.

Am Erzberg treffen wir eine lustig schraubende Puchrunde aus der Südsteiermark, die sich wohl am Heimweg befindet. Es werden gegenseitig Fotos gemacht und Expertisen abgegeben. So erfahren wir dass Enfield ja auch gute Gewehre baute, und ein paar Kriegsgeschichten dazu.



Meine blaue passt da nicht so recht dazu:




Nach einer kurzen Einkehr im Eisenerzer empfehlenswerten Cafe Pixmitt'n


geht es zu einem Ort den einige hier nur winters kennen:





Nach einem fotolosen Abstecher auf die Edelraute finden wir uns im Bergbau ein, der Gryndungsstätte. Die Tagespicknicker sind weg, die Nachtpicknicker dürfen kommen.
Wer das übrigens nachmachen möchte der sollte sich entweder vor 17 Uhr einfinden (da ist der Kiosk noch besetzt) oder noch in Hohentauern beim Schizentrum Moscher vorsprechen und von Erich Moscher die Erlaubnis dazu für kleines Geld erhalten.
Zeltbauung, Umziehung, Lagerfeuerung.







Am nächsten Morgen noch ein spartanisches Frühstück. Wir wünschen ihnen jedenfalls dass die Spartaner auch Kaffee, Brot und Käse bekamen.






Die vermeintliche Bärenlosung entpuppt sich als Kaffeesatz. Besser so, sonst hätte uns der Bär nämlich in die Mokkakanne geschissen

Und dann löst sich unser kleines Pow-Wow schon wieder auf. Koarrl fährt in Richtung Hauptstadt, und ich bringe den gesundeten Uwe nach Hause und bin zum Brunch wieder daheim. Allerdings unspartanisch über die Autostrada ...
Ich LIEBE kleine Ausfahrten. Wiederholung droht, nächstjährig.
Gryße!
Andreas, der motorang

