Winterflucht - TET E, P

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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon nattes » Mo 13 Jan, 2020 18:25

Ich hab ja nicht wirklich Erfahrung mit sowas, liebäugel aber immer noch mit einer Himalayan. :-)

Und jetzt brauche ich noch ein paar Gründe um eine evt. Anschaffung vor meinem Vernunft-Ich zu rechtfertigen. :oops:
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon ETZChris » Mo 13 Jan, 2020 19:33

Dafür brauchst du Gründe? Reicht "Habenwollen" nicht? ;)
Gruß
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Dreckbratze » Mo 13 Jan, 2020 19:49

rahmen belastungsfeldversuch zum wohle des kaufwilligen volkes?
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon nattes » Mo 13 Jan, 2020 22:14

Ich lass den Andres ja erst noch etwas testen. :floet:

Bis jetzt sind die Rahmenbrüche wohl nur in Indien aufgetreten. Da mach ich mir nicht so richtig Sorgen.

Habenwollen reicht nicht mehr. Ich werde jetzt wohl langsam erwachsen. :-D

Habenwollen dauert jetzt etwas länger. :omg:
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Maybach » Di 14 Jan, 2020 07:35

Habenwollen dauert jetzt etwas länger.


Ah, ein Genießer! Recht hast ...
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Myke » Di 14 Jan, 2020 08:08

auch ich bin ein geniesser der finanziellen abhängigkeit ... :omg:

aber kleinweise häuft man trotzdem an. :-D
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Marti.rides » Mi 15 Jan, 2020 23:42

Hat ein bisserl gedauert - hab die M.A.R.T.I. Skala nochmal durchgesehen und übersetzt.
Entstanden ist sie als Hilfestellung fuer meine Reise-Funki-Gespräche mit dem Mario (der hat die Skala auch benannt :)
Anfangs scheint sie mit den Denzel-Alpenstraßen-Skala übereinzustimmen. https://de.wikipedia.org/wiki/Denzel-Alpenstra%C3%9Fen-Skala

Wenn ihr die Skala hilfreich findet, dann bitte um Anmerkungen zur Verbesserung und weitere Beschreibungen, damit sie nicht nur auf den Einschätzungen einer Person basiert.

Die Grenze zwischen "Straßenstil funktioniert noch" und "Offroad-Stil benötigt" liegt so um [3].
Dabei sind die beiden Begriffe in meinem Hirn so definiert: .
Straßenstil: verlasse mich auf Grip und brauche Grip in den Kurven. (Fühlt sich für mich an wie: Bike gehört zur Strasse und Biker sitzt drauf.)
Offroad-Stil:kein Grip nötig (Für mich: Bike gehört zum Fahrer, Untergrund nicht so wichtig. Erinnert mich an Schi-Fahren).


M.A.R.T.I. - Scale
Motorcycle Adventure Rider Trail Indicator

[1] Sehr einfach. Keinerlei Offroad Erfahrung benötigt. Auch geeignet für Motorrad-Fahranfänger und jede Art von Motorrad. Guter Grip, z.B. kompakter Schotter oder festgefahrene Erde. Nur sanfte Steigungen und sanfte Kurven. Keine beängstigenden Stellen.

[2] Einfach. Geeignet für Motorradfahrer mit Erfahrung. Nicht geeignet für sehr niedrige Motorräder, Designer-Bikes, etc. Große Adventure Motorräder mit vollem Gepäckaufbau und Beifahrer haben leicht Platz. Guter Grip auf zumindest einem Teil des Tracks - allerdings ist Ausweichen von Schlaglöchern, etc. nötig und die Fahrbahn nicht eben. Wasserlacken (nicht tief). Falls die Fahrbahn hängt, gibt es einen kleinen Rand, den man nutzen kann.

[3] Spaß. Ziemlich uneben, felsig, ausgewaschen, Stufen, wenig loser Schotter, wenig Sand, Wasserdurchfahrten ohne starke Strömung und mit guter Sicht (Größenordnung bis ca. 25 cm tief). Hängende Fahrbahn hat ev. keinen Rand mehr. Beängstigende Stellen (Schlucht, sehr schmal, .. ) sind fahrtechnisch nicht schwierig. Motorrad mit guter Bodenfreiheit nötig. Enduro empfohlen. Großes Adventure Motorrad hat Platz.

[4] Herausfordernd. Für erfahrene Offroad-Fahrer. Loser, tiefer Schotter und Steine, sehr steile und sehr enge Kurven. Beängstigende Stellen wie Schluchten, Abgründe, schmale Planken bei Brücken, … Enduro mit Motorschutz empfohlen. Umfallen/Stürze nicht selten.

[5] Schwierig. Für sehr erfahrene Offroad-Fahrer. Sehr große Felsen, enge Fahrspuren, tiefe Wasser-Querungen, sehr steile und sehr enge Kurven im tiefen Schotter, tiefer Sand mit sich windenden Truck-Spuren, tiefe Auswaschungen. Nicht zum empfehlen für große Adventure Bikes. Umfallen/Stürze nicht selten.

[6] Sehr schwierig. Z.B. extrem steile Stellen unter schwierigen Bedingungen. Umfallen häufig. Beispiel: TransEuroTrail Kroatien, 'Parts Hill' nahe Modric.
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Re: Winterflucht - TET E, Pß

Beitragvon Marti.rides » Do 16 Jan, 2020 00:41

nattes hat geschrieben:Da freu ich mich schon auf die Fotos. :smt023

Wieviel Erfahrung und was für ein Motorrad ist nötig um diese Tour zu machen? Das könnte mich wirklich reizen.

Gruß Norbert


Hi Norbert,
als Motorrad-Typ würde ich empfehlen: Dual-Sport, nicht zu viel Gepäck, Motorschutz. z.B. TT600 oder ähnliches .. so unter/um die 150 kg. Funktioniet auch gut Offroad und macht auf der Bundesstraße auch noch Spaß. Benzin-Reichweite 200km ist in Spanien ausreichend. Reifen in Richtung TKC80, Pirelli M21, .. Heidenau K60 hatten wir früher und damit plagt man sich schon sehr viel mehr. Das Ganze mit ordentlichen Adventure-Stiefeln und Ellbogenschonern - die Ellenbogen werden bei mir gerne blau. :wink:
Persönlich habe ich gerne leichte Motorräder, bei denen ich auf beiden Seiten gleichzeitig zumindest einigermaßen auf den Boden komme und die so gebaut sind, dass man in den Kurven nach vorne rutschen kann (das erleichtert enge Kurven sehr).

Wie viel Erfahrung man braucht, das kommt auf die Teil-Strecke an. Der Trip ist wunderschön und mit ein bisserl Info von der TET Facebook Gruppe (und wir können auch gerne mal darüber reden) kann man das gut auf die eigenen Fahrkenntnisse anpassen. Ein sehr großer Teil ist relativ einfach und wenn das Motorrad gut handhabbar ist und nicht zu schwer, kommt man auch bei mittelschweren Stellen gut durch.

An einigen Stellen wird es schwierig - soweit ich mich erinnere, sollte man diese Stellen allerdings umfahren können oder mit vertretbarem Aufwand umkehren können.
Ich hab gerade die M.A.R.T.I. Skala gepostet, als Referenz für das Folgende:
Auf unserem Abschnitt (Barcelona - Gibraltar) war 2-3x eine [6] die wir auch gefahren sind. Lange Strecken des Trips waren um Schwierigkeit [2] bis [3].
2 Tage hatten viele [4][5] Stellen - die sind mir in Erinnerung geblieben, weil sie mir besonders Spaß gemacht haben - vor 2 Jahren hätte ich hier Alternativrouten gewählt.

Zusammenfassend kann ich den Trip nur empfehlen!
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Wauschi » Do 16 Jan, 2020 06:11

Danke für die M.A.R.T.I Scale.
Beispiel: TransEuroTrail Kroatien, 'Parts Hill' nahe Modric
Ich dachte Parts Hill ist eine 5er...

Wäre interessant wie sich die Skala entwickelt wenn du sie auf Wikipedia kopierst und jeder diese erweitern bzw editieren kann.

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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon motorang » Do 16 Jan, 2020 07:45

Und hier zum Vergleich die persönliche motorang-Skala von da:

Bild

Ich beschließe, die Pisten für uns intern nach den ÖSV Schipistenfarben einzuteilen, von blau (leicht, familienfreundlich) über rot (mittelschwer aber noch gut fahrbar wenn mans kann) bis schwarz (schwer bis gefährlich).


BLAUE PISTE:

M.A.R.T.I. - Scale
Motorcycle Adventure Rider Trail Indicator

[1] Sehr einfach.
Keinerlei Offroad Erfahrung benötigt. Auch geeignet für Motorrad-Fahranfänger und jede Art von Motorrad. Guter Grip, z.B. kompakter Schotter oder festgefahrene Erde. Nur sanfte Steigungen und sanfte Kurven. Keine beängstigenden Stellen.

[2] Einfach.
Geeignet für Motorradfahrer mit Erfahrung. Nicht geeignet für sehr niedrige Motorräder, Designer-Bikes, etc. Große Adventure Motorräder mit vollem Gepäckaufbau und Beifahrer haben leicht Platz. Guter Grip auf zumindest einem Teil des Tracks - allerdings ist Ausweichen von Schlaglöchern, etc. nötig und die Fahrbahn nicht eben. Wasserlacken (nicht tief). Falls die Fahrbahn hängt, gibt es einen kleinen Rand, den man nutzen kann.


ROTE PISTE:

M.A.R.T.I. - Scale
[3] Spaß.
Ziemlich uneben, felsig, ausgewaschen, Stufen, wenig loser Schotter, wenig Sand, Wasserdurchfahrten ohne starke Strömung und mit guter Sicht (Größenordnung bis ca. 25 cm tief). Hängende Fahrbahn hat ev. keinen Rand mehr. Beängstigende Stellen (Schlucht, sehr schmal, .. ) sind fahrtechnisch nicht schwierig. Motorrad mit guter Bodenfreiheit nötig. Enduro empfohlen. Großes Adventure Motorrad hat Platz.

[4] Herausfordernd.
Für erfahrene Offroad-Fahrer. Loser, tiefer Schotter und Steine, sehr steile und sehr enge Kurven. Beängstigende Stellen wie Schluchten, Abgründe, schmale Planken bei Brücken, … Enduro mit Motorschutz empfohlen. Umfallen/Stürze nicht selten.


SCHWARZE PISTE:

M.A.R.T.I. - Scale
[5] Schwierig.
Für sehr erfahrene Offroad-Fahrer. Sehr große Felsen, enge Fahrspuren, tiefe Wasser-Querungen, sehr steile und sehr enge Kurven im tiefen Schotter, tiefer Sand mit sich windenden Truck-Spuren, tiefe Auswaschungen. Nicht zum empfehlen für große Adventure Bikes. Umfallen/Stürze nicht selten.

[6] Sehr schwierig.
Z.B. extrem steile Stellen unter schwierigen Bedingungen. Umfallen häufig. Beispiel: TransEuroTrail Kroatien, 'Parts Hill' nahe Modric.


@Wauschi: Parts Hill ist zumindest für mich definitiv a schwarze Piste. Nach Marti vielleicht eine 5 bergab und eine 6 bergauf?
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon Marti.rides » Do 16 Jan, 2020 21:46

Coole Idee, das mit den Pistenfarben. Und stabiler. Und selbsterklärend.

Wofür ich bisher noch keine Lösung gefunden hab, ist, dass die Strecken sich ja auch ändern. Ich könnte schwören, Parts Hill war beim ersten Mal Fahren schwieriger - Im Frühjahr waren definitiv mehr große Brocken auf der Fahrbahn als später im Jahr.

Für meine Kommunikation mit dem Mario nehme ich die feinere Einstufung. Eine 5 kann ich (derzeit) lange Zeit fahren. Eine 6 halte ich nur kurz durch, Wahrscheinlichkeit von Steckenbleiben und Umfallen vervielfacht sich. Und wenn ich wirklich nicht weiterkomme, nehm ich auch schon Mal meinen Joker (den Wauschi) in Anspruch - besser a bissi weicheiern als mir weh tun (ich glaube, das heißt, ich werde alt).
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Re: Winterflucht - TET E, P

Beitragvon motorang » Fr 17 Jan, 2020 08:17

Wir differenzieren da auch. Also genauer:
Marti 1 = hellblau
Marti 2 = dunkelblau
Marti 3 = hellrot
Marti 4 = dunkelrot
Marti 5 = schwarz
marti 6 = tiefschwarz

Ich finde ja die Erklärungen im oben gezeigten Schild super eingängig wenn man die Farben nicht kennt:

1 = Familie
2 = Flow (ja!)
3 = Downhill (bzw auch mal Uphill oder Buckelpiste)
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