Heinz Höfer

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Heinz Höfer

Beitragvon Meister Z » Do 14 Jun, 2018 00:17

kennt den jemand?

https://www.youtube.com/watch?v=Adxss8gX0a4

außer das er die Passhülsen bei den Gehäusehälften vergessen hat.
schaut das sehr gut aus...

Gryzi, M.
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Lindi » Do 14 Jun, 2018 05:31

Das Video kannte ich schon. Den Menschen nicht. :smt102
Viele Grüße

Dirk
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon motorang » Do 14 Jun, 2018 06:43

KEIN Dreibuchstabenmann jedenfalls !
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon fleisspelz » Do 14 Jun, 2018 06:59

Da sieht's aus, wie beim Mke. Nur ohne Weisswürscht ...
..........................
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Rei97 » Do 14 Jun, 2018 10:53

Also:
Ja, er ist gut ausgestattet und kennt sein Metier, aber die Verlustscheibe verbaut er neu.
Eigentlich müsste er per Erfahrung den Erfolg des Teiles kennen.
Er ist einer der Wenigen, die noch SR/XT 500 Motore renoviern und davon leben und das ist gar nicht so einfach.
Wer nicht versteht, wovon ich spreche, der mag mal in den Kedokatalog nach Überholung von Motoren schauen.
Irgendwie habens da Rentner einfacher.
Ihr zahlt in die Rentenversicherung und ich schraube :weg:
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon motorang » Do 14 Jun, 2018 11:10

Helmut,
hast Du schon mal abgeschätzt wie viele km die Verlustscheibe keinen Ärger macht?

Gryße!
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Rei97 » Do 14 Jun, 2018 11:31

Also:
Der Ärger kommt aus 2 Richtungen.
1. Das 2 reihige Kugellager ist mit seinem Käfig stark gefährdet, das einreihige aufgrund Abstand eher nicht.
2. Aber durch die zu steife Verbindung (M18x1) und viel zu niedriges Moment (60Nm) ist die Verbindung aufgrund von Mikrorelativbewegung und dadurch Reibverschleiß setzgefährdet. Die Vorspannung fällt ab und die Kupplung kann sich selbständig machen. Ohne die Scheibe entfällt ein Setzspalt und das Moment kann spürbar erhöht werden weil nun die Kontaktpartner Primärwelle und Lager hart sind.

Es gibt noch 3 weitere Verbindungen bei der SR, die dem Maschinenbau Hohn schreien.
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon motorang » Do 14 Jun, 2018 11:38

Ja eh,
aber die Verlustscheibe macht normalerweise erst nach 50tkm oder mehr Ärger, oder wie siehst Du das? Gegenmeinung?

In meinem SR-Gespann war beim ersten Motor (km 68.000) IMHO das Getriebe anscheinend ungeöffnet.
Probleme hat irgendwann ein rausspringender erster Gang verursacht, aber nie das Kupplungslager oder Verlustscheibenreste an anderer Stelle.

Gryße!
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Rei97 » Do 14 Jun, 2018 12:01

Also:
Der Schaden ist zwar nicht bei mehr als 10% und hängt natürlich von einigen Parametern ab, aber ich fotofiere gerne mal meine Sammlung an Verlustscheiben und dann wird schon klar, dass es ein Fehlkonstrukt ist. Sollte sich dabei die Mutter noch nicht verabschiedet haben liegt das meist an der Federscheibe. Leider hat auch die manchmal die Mutter noch nicht frei zu geben, aber Weg bei der Kupplung kosten. Der Druckpunkt wandert immer mehr nach vorne und die Handkraft wird immer höher, zumal oft ein neuer Kupplungszug ein Segen wäre.
Ganz schlecht ist, die Kupplung zu demontieren und nicht nach der Verlustscheibe zu schauen. Die könnte nämlich exzentrisch verrutschen und die Kupplung später zum Taumeln bringen.
Das gibt dann wunderbare Vibs.
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon hiha » Do 14 Jun, 2018 12:15

Ich find die Verlustscheibe aus Erfahrung heraus auch überflüssig. Auf alle Fälle jedoch ist sie viel zu groß. Sie darf nicht auftellern dürfen, dann ist das Ganze weniger schlimm.

Gruß
Hans
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Straßenschrauber » Do 14 Jun, 2018 12:40

Wenn die Herren Eggsbehrden bittschön mal die anderen maschinenbaulichen Fehltritte erwähnen würden?
~-o|-
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon motorang » Do 14 Jun, 2018 12:44

Das eine ist sicher die Lagerung der Nockenwellenachsen ... das andere wahrscheinlich die Schwingenlagerung (bzw Zuganker).
Mir fiele dann noch die Ruckdämpfung des Kettenrades ein, da hat Yamaha ja auch dazugelernt.

Gryße!
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon hiha » Do 14 Jun, 2018 13:20

Steuerkettenradbefestigung. Kann ohne Loctite auch nicht halten, trotz Feingewinde.

H.
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Rei97 » Do 14 Jun, 2018 13:30

Also:
Bei der Verschraubung des Nockenradels ist mit nur ein zu niedriges Anziehmoment (50Nm) von Schraubern als Schaden bekannt. Man muss da nicht kleben 70Nm langen, um Verlust zu vermeiden.
Bei der gesamten Schwingenlagerung liegst Du goldrichtig Andreas. Die ist Murx.
Das Ritzel der Primärverzahnung ist auch so ein Kandidat. Kleben ist nicht nötig, aber 100-120Nm sollten es schon sein. (Ich mach das nach Erfahrung mit dem Schlagschrauber, aber wer das nicht drauf hat, sollte die Verzahnung blockiern und mit dem Dremo...
Das Ritzel samt Mutter und Blechle sind ein gerne genommener Fehler. Ich plädiere für eine Lösung ohne Blechle mit den M6ern im Ritzel.
Damit ist der Mutternverlust durch Montagefehler vermeidbar, ein Setzspalt eliminiert und ein höheres Anzugsmoment der Ritzelmutter ohne das Butterblech bis zu 150Nm möglich.
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Zuletzt geändert von Rei97 am Do 14 Jun, 2018 13:39, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Heinz Höfer

Beitragvon Rei97 » Do 14 Jun, 2018 13:38

hiha hat geschrieben:Steuerkettenradbefestigung. Kann ohne Loctite auch nicht halten, trotz Feingewinde.

H.

Also:
Das ist Japan Regelgewinde und die Schraube kann locker 70Nm.
Da hat sich noch nie eine ohne Kleber verabschiedet.
Kleben ist nur ein Schutz vor Verlust.
Leider ist aber eine zu niedrige Vorspannkraft ihr Gegner und Bewegung des Ritzels zur Nocke möglich.
Das führt dann zum gerne genommenen Ausleiern der Stiftpassung.
Ich glaube, dass Yam an allen genannten Verbindungen weit mehr Moment aufbrachte als in Bucheli & Co steht, aber bei der Schwingenlagerung und der Verlustscheibe sind sie selbst daneben gelegen.
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