Leichter campen für TET und umzu

Camping, Kocherei, Fotografieren, Navigation etc.

Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon motorang » So 24 Feb, 2019 13:43

Das Zeug kann man nach der Nahrungsaufnahme gleich direkt wieder reinspeiben ins Sackerl ... leave no trace!
Da sind mir andere dehydrierte Nahrungsmittel wie Nudeln, Dauerwurst (aka Notwurst) und notfalls Instantkaffee erklärbarer.
Es gibt überall Blumen für den, der sie sehen will.
(Henri Matisse)
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Dreckbratze » So 24 Feb, 2019 13:56

:lol: geht mir auch so. dieses zeug vom radler sah aus wie der schlabberschleim aus "matrix".
die optimale kurvenlinie ist aussen-innen-aussen und nicht oben-unten-platt...
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon lallemang » So 24 Feb, 2019 14:43

Und teuer sind die Kinderportionen auch :?
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Puki » So 24 Feb, 2019 14:49

Servus,

Andreas, versteh dich schon, in Rumänien und auf anderen Schotterlastigen Touren ist fürs übernachten ein Schlafsack, seit 2 Jahren eine Exped-Matte, eine 2x3m Plane, eine Hängematte dabei, sonst je eine Reserve- Hose, Leiberl, Unterwäsche. Regengewand, etwas Werkzeug, Karten, Fotoapparat. Das hat alles in den 2 Ortlieb-Taschen Platz. (Die ich übrigens gebraucht, aber neuwertig für 80€ gekauft hab) Früher hab ich das in 2 20Liter Louis Packtaschen verstaut, die ich links u rechts auf den Seitenträger montiert hatte.

Bei meiner ersten Motorradreise hatte ich allerdings 3 Givi-Plastikkoffer vollgepackt, unter anderem mit 12 Stück sowas:

http://www.inzersdorfer.at/featured_ite ... edelsuppe/

:smt009 für jeden Tag eine :omg: , allein vom Gewicht her der Wahnsinn, aber ich war mir nicht sicher ob ich in Italien was essbares anfinde :smt005

Seitdem hab ich mich ganz gut entwickelt, aber es gibt immer noch Potential um einzusparen....Das seh ich bei anderen immer wieder

Kochzeug ist bei mir allerdings kein Thema, Kaffee brauch ich nicht unbedingt, und am Abend gibts entweder ein Feuer oder es wird kalt gejausnet.

Gruß, Simon
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Puki » So 24 Feb, 2019 15:42

Servus,

bei meiner ersten motorisierten Reise sah das noch so aus:

R50.jpg


auch nicht ganz leichtgewichtig, vor allem das Zelt war riesig und schwer, und eine ganze Mappe mit Kartenmaterial war auch dabei :roll:

Gruß, Simon
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon KNEPTA » So 24 Feb, 2019 16:49

Was hast du in Bruck gemacht ? :-D
Russe und Salz, dann zerfallt´s !
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Bdd. Ein Tag wie eine Woche.
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Zimmi » Mo 25 Feb, 2019 08:08

Puki hat geschrieben:
R50.jpg

Slightly OT: Was nicht alles R50 heißt. :fiessgrinz: Wenn ich erwähne, dass ich mal 'ne(n) R50 hatte, denken die meisten an BMW und nicht an Zündapp. Und ich hätte jetzt z.B. nie an Puch gedacht...
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Puki » Mo 25 Feb, 2019 09:38

Servus,

@Knepta: Foto gemacht und weitergefahren :smt004 , über Mizizell nach Wien :fiessgrinz:

@Zimmi: in diesem Fall R50V (Viergang 8) )

Gruß, Simon
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon hiha » Mo 25 Feb, 2019 09:45

Boah, eine Puch R50. Hab ich in D. noch überhauptz noch garnie gesehen. Da stecken noch Konstruktionsdetails vom alten Apfelbeck drin.
Kuhles Trumm,
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon heiligekuh79 » Mo 25 Feb, 2019 22:43

Diese teure Outdoor-Nahrung finde ich nicht nur scheußlich, sondern auch völlig überflüssig.
Zu unserer Notration gehören ein paar Brühwürfel. Die sind klein, billig, überall zu bekommen und so eine Mahlzeit hat die Größe einer Streichholz-Schachtel.
Ich finde, das ist ein guter Kompromiss zwischen Notwendigkeit, Gepäck sparen und Luxus.Wenn man viel geschwitzt hat, ergänzt man so Flüssigkeit und Salz und wenn der Tag kalt und nass war, tut eine warme Suppe vor dem Schlafengehen gut. Meist haben wir noch ein paar Nudeln dabei. Damit lässt sich schnell ein gutes Abendessen zaubern. Man muss diese Dinge auch nicht in größeren Mengen bevorraten und wochenlang mitschleppen, sondern kann sie fast überall für kleines Geld kaufen.
Außerdem findet man unterwegs leckere Sachen. Brennnesseln, Löwenzahn, Maiskolben, Brombeeren...
Auf der Sitzbank habe ich meist ein Schaffell. Ich hole mir Auto-Sitzfelle vom Schrott. Die kosten bei unserem Schrottler 1 Euro. In der Waschmaschine mit dem Woll-Waschprogramm werden sie wie neu. Die Sitzfläche wird ausgeschnitten und diese Felle sind kurzhaariger, als ein normales Schaffell, packen also geringer und erhöhen die Sitzbank nur wenig. Befestigt ist es mit 2 Spanngummis. Bei Regen einfach runter nehmen und ab in die Gepäckrolle. Abends wärmt es mir den Rücken im Helinox Chair One, wärmt zusätzlich zur Therm-A-Rest- Matte und wenn es beim Fahren mal richtig kalt wird, stecke ich es vorne in die Motorrad-Jacke. Mollig warm, spart mindestens ein warmes Kleidungsstück!
Ein Schlauch-Tuch wärmt beim Fahren den Hals, dient als Stirnband, Mütze, hält bei Wind die Haare aus dem Gesicht und wenn mich auf einem Campingplatz eine Laterne blendet, ziehe ich es über die Augen und kann damit gut schlafen.
Eine 50 ml Flasche Fairy Ultra Konzentrat ( ca 7 cm hoch und 3,5 cm Durchmesser) und ein halbes Scheuer-Vlies in einer kleinen Plastik-Tüte mit Druck-Verschluss reichen zum Spülen völlig aus.
Eines unserer nützlichsten Utensilien ist eine große Edelstahl- Schüssel. Sie wiegt ca. 250 gr und kann Folgendes: Salatschüssel, Wäsche waschen, Spül-Schüssel, alle Kleinteile beim Schrauben aufnehmen, notfalls auch Ölwechsel, Vergaser reinigen, Luftfilter waschen und beim Einkaufen kann man sperrige Sachen, wie z.B. Brot oder Obst darunter befestigen. Sie hat am Rand 2 Löcher, so daß man sie mit einem Spanngurt auf der Gepäckrolle befestigen kann. Edelstahl nimmt keinen Geruch oder Geschmack an und ist leicht zu reinigen. Eine Ortlieb-Faltschüssel würde ich eher nicht mit Benzin oder Öl füllen und danach meinen Salat daraus essen- und die muss ich im Gepäck unterbringen.
Früher hatte ich einen Proxxon Knarrenkasten und einen Satz Ring-Maul-Schlüssel + Radmuttern-Schlüssel, Wasserpumpenzange und Kombizange dabei. Inzwischen reichen 2 Knipex- Zangenschlüssel, 125 und 180 aus.
Ein absolutes Muß sind für mich gute Spanngurte. NIE, NIEMALS NICHT die Baumarkt-Gurte! Nur beste Industrie-Qualität oder die guten Gurte mit Bison- Schnallen. Damit kann man nicht nur das Gepäck sicher verzurren, sondern auch die Hängematte (Luxus) aufhängen, ein Motorrad aufhängen oder auf der Fähre sichern und zur Not ein Fahrzeug bergen oder abschleppen.
Wasser: wird unterwegs am Nötigsten gebraucht. Wir befördern es am Besten in den handelsüblichen Plastik-Flaschen. Die sind stabil, fast unzerstörbar, gratis, lassen sich komprimieren und wieder befüllen. Im Falle eines Sturzes verliert man vielleicht 1,5 l, aber nicht die ganze Menge, wie es mit einem Kanister der Fall wäre. Dazu habe ich ein Stück Plastik-Schlauch mit Tülle. Die Tülle lässt sich über jeden Wasserhahn stülpen und man kann Flaschen an jedem Handwaschbecken damit füllen und hat seine Dusche ( Luxus) immer dabei. Duschen ist Luxus, aber manchmal auch ein Muß. Kommt drauf an, wie und wie lange man unterwegs ist und ob es geeignete Infrastruktur in Form von Campingplätzen gibt. Falls nicht, ist die Not-Dusche mit Plastik- Schlauch erste Wahl.
Der absolute Luxus ist ein zusätzlicher 4 l- Ortlieb- Wassersack. Packt sehr kein und sichert einen ausreichenden Vorrat, sofern man ihn braucht.
Was man wirklich braucht und was man als Luxus gerne hätte, ist sehr individuell und von der Art, Dauer und dem Zweck der Reise abhängig und nicht zuletzt vom Budget und vom Motorrad.
Eine EC-Karte wiegt nicht viel und wer jeden Abend, nach anspruchsvoller Schotter-Tour,mit seiner potenten Maschine im gebuchten Hotel eincheckt, braucht nicht viel Gepäck.
Wer aber wochenlang mit altem Eisen reist, dort übernachtet, wo es gerade dunkel wird oder am Schönsten ist und der kein Asket ist, der muss anders denken und die Balance zwischen Notwendigkeit und Luxus für sich persönlich finden.
Ich traf mal eine Frau, die mit minimalem Gepäck unterwegs war, im Tankrucksack aber eine gute Flasche Wein und ein Kristall-Weinglas beförderte. Ihr wäre es niemals in den Sinn gekommen, Wein aus der Flasche oder einem Kaffee-Becher zu trinken. Das finde ich o.k. Jeder muss Prioritäten setzen :grin:

Gruß

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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon kahlgryndiger » Di 26 Feb, 2019 05:29

Ich sag ja, hier kann man noch was lernen aus dem Erfahrungsschatz anderer :smt023
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon motorang » Di 26 Feb, 2019 07:08

:smt049
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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon T. » Di 26 Feb, 2019 08:28

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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Maybach » Di 26 Feb, 2019 09:15

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Re: Leichter campen für TET und umzu

Beitragvon Uwe Steinbrecher » Di 26 Feb, 2019 11:31

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