fleisspelz hat geschrieben:Wartemal, so einfach sollst Du Dir das nicht machen.
Drittens verwechselst Du ständig Judikative mit Justizapparat.
Sicher? Justizapparat ist Judikative und unterstellt ein Teil der Exekutive. um den Verhau geht es hier.
Legislative und Verwaltung (Exekutive) gehören nicht dazu.
fleisspelz hat geschrieben:Ich habe mal gelernt, dass sich der Justizapparat in Legislative, Exekutive und Judikative teilt. Von den dreien, und insoweit gebe ich Dir sogar teilweise recht, arbeitet nach meiner Erfahrung die Judikative noch am engagiertesten. Wenngleich ich Richter kenne, die jeden Tag um 12 Uhr Feierabend haben...
Ein Richter hat keine festen Arbeitszeiten. Er kann auch zu Hause werkeln. Es gibt da solche und solche, was die wirklich arbeiten, sieht man nicht.
fleisspelz hat geschrieben:In der Legislative will sich keiner die Quote versauen. Unbequeme Gesetze und Verordnungen werden eben einfach nicht behandelt.
Hier verwechselst du was. Bestehende Gesetzte nicht zu beachten ist eine Sache der Exekutive, nicht der Legislative. Notwendige Gesetze und Verordnungen nicht zu erlassen ist Sache der Legialative. Legislative ist Politik. Über Politik zu diskutieren ist in meinen Augen seit Jahren unspannend.
fleisspelz hat geschrieben:Beispiel: In unserer Stadt sträubt sich der Magistrat, einen Sperrbezirk einzurichten, weil ja ein paar potentielle Wähler immer ausserhalb wohnen würden. Leidtragend sind Familien, die keine Chance haben, Zwangsprostitution und Menschenhandel aus der Nachbarwohnung zu vertreiben. Hilfe gab es keine. Nicht von der Legislative, nicht von der Judikative, nicht von der Exekutive.
Politik. Nichts anderes. Keine Sache der Judikative und Exekutive (wie auch). Bullshit der Politik, aber so was noch diskutieren? Verlorene Zeit!
fleisspelz hat geschrieben:Bei der Exekutive masst sich manch einer die juristische Bewertung an, nur um keine Anzeige entgegennehmen zu müssen. "Was wollen sie denn, das ist doch keine Bedrohung, wenn der sagt, er lauert ihrer Freundin auf dem Heimweg auf." O-Ton Polizeiinspektion Aschaffenburg. Wenn Du magst, dann liefere ich Dir bei einer Flasche Rotwein einen Sack voll weiteren Beispielen.
Da mag ich nicht widersprechen; hätte aber lieber Bier: Da bleib ich in der Diskussion länger fit

Etwas Erfahrung mit den Interna der Polizei ist hilfreich. Oft sind das wirklich die Fussabtreter der Nation. Von oben Druck, von unten Schimpfe. Für "kein" Gehalt, keine Aufstiegsmöglichkeiten, beschissene Arbeitszeiten. Da wunderst du dich über mangelnde Qualität? Ich nicht mehr. Ichvbin mal ein paar Nächte mit den Jungs auf Streife mitgefahren. Definitv kein Vergnügen auf Dauer.
fleisspelz hat geschrieben: Unser Justizapparat ist ein stumpfes Schwert, der von selbstsüchtigen Schwächlingen gelenkt wird.
Jetzt bist du aber beim "Stammtisch" gelandet.
Die Justiz ist unabhängig (nicht ganz, gebe ich zu); die Verwaltung hat oben immer einen Politiker hängen. Spätestens an der Stelle eine unsinnige Diskussion.
fleisspelz hat geschrieben:Mutig wäre es z.B. ein Recht auf Arbeit im Grundgesetz zu verankern. Mutig wäre es, wenn ein Polizist sich wagen würde, der inneren Stimme zu folgen, statt der Überstundenverordnung. Mutig wäre es, sich den Problemen anzunehmen, statt sie zu verwalten.
Ersters steht wohlbegründet als durchsetzbares Recht nicht im GG. So viel Steuern können wir garnicht zahlen, um das Recht mit Leben zu erfüllen.
Zweiteres ist menschlich, evtl. soziokulturell interessant. Aber was erwartest du von einem Menschen, der bei mieser Ausbildung, viel Druck, heftigen Arbeitszeiten im Schichtdienst so wenig verdient, dass das Gehalt für eine Familie nicht reicht. Entschuldigt wenig, ist aber keine Sache der Polizei, die das auch gern anders hätte. Ist eine Sache der Politik ausreichend Mittel für eine qualifizierte Polizeiarbeit bereit zu stellen. Die Mittel stellt der Steuerzahler. Mehr von dem verlangen? Die Mittel anders verteilen? Bei der Verteilung sind wir wieder in der Politk gelandet. Auch hier möchte ich nicht diskutieren. Bringt hier nix.
Wenn ein Cop was abwimmelt, geht man halt zur STA. Es gibt keinen Zwnag direkt zum Cop zu gehen. Man kann sich immer direkt an die örtlich zuständige STA wenden. Ein kurzes Schreiben ohne weltphilosophische Ausfühungen

wird dort berbeitet.
OllY