die nachmittägliche aufgabe war es, ein öl-leck im bereich der auslassnockenwelle abzudichten.
der schuldige stirnseitige deckel war schnell abgeschraubt.
neue dichtung geschnitten, zugeschraubt.
so, und hier fängt die eigentliche geschichte an:
der folgende startvorgang war sehr anders als sonst.
zuerst ein unwilliges zerren, dann ein schmerzendes drehen
und schließlich der schlagartige stillstand.
alter schwede, des is hin!
noch mal probiert - klemmt.
dann ist es mir plötzlich einiges gedämmert,
wie an einem morgen, wo statt licht blut ist
und statt dem postler der tot anläutet.
echter schrott.
am nächsten morgen die schadensbillanz:

ok, was ist passiert?
der deckel an der nockenwelle, welcher undicht war hat die funktion
eines lagerschildes, dient also der axialen abstützung der nockenwelle.
was ich aber nicht gesehen habe ist daß die nockenwelle über den
gehäuserand hinaus steht (ca. 0,5mm) und die DICHTUNG! das spiel einstellt.
die eigenbaudichtung war leider dünner als 0,5 somit hab ich die
nockenwelle eingeklemmt.
der rest ergibt sich dann von selbst:
zahnriemen ist zu schwach. die kurbelwelle dreht durch.
dann haben sich die nockenwellen offenbar doch ein stück gedreht
und ein einlaßventil vernichtet.
seither sind 5 tage vergangen.
der lancia läuft wieder.
bin mit der kraft am ende.
DANKE dem KNEPTA der mir sei antn geborgt hat.
DANKE dem MOTORANG der mr sei werkstatt, diverse biere,
kaffe und essen zur verfügung gestellt hat.
das gute an der geschichte:

geht deutlich besser!!
alex.






