von Matthias B. zum Thema Schleuderwende und Linksgespann

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von Matthias B. zum Thema Schleuderwende und Linksgespann

Beitragvon motorang » Do 12 Nov, 2009 08:32

gerettet aus dem sr500.de Forum ...

Wenn ich den Bremsweg falsch einschätze (oder es einfach keine Bremswirkung mehr gibt): dann schnelle Kehrtwende und dem Hintermann in die Frontscheibe geglotzt - was fürn Spaß. Aber nun ohne Scherz, es macht wirklich Spaß solche Kapriolen mit einem Gespann zu schlagen. Und da gibt es immer noch Leute die da von Lastwagenfahrn und so, quatschen. Letztens bin ich von ner Streife angehalten worden. Da haben se aber lange suchen müssen um etwas zu finden, was mir das fahren auf zwei Rädern verbietet. Auch grober Unfug zog nicht, l(war eine lange Diskussion, und betreten zogen sie ab, mit ner Beule in der Tasche(es war die Faust).
Gruß Matthias B. GESPANNFAHREN IST GEIL


und

Ich bin ja ein bekennender Linksfahrer. Ich fahre Gespanne unterschiedlichster Güte, egal ob rechts oder links, und kann da einiges zu sagen. Kurz: ein Linksboot hat nur Vorteile, gerade beim überholen, in Kurven, beim wenden, im Winter, und auch beim starten, zumindest an der SR. Wer genauer darüber nachdenkt, und die fahrphysikalischen Gesetze bedenkt, kommt selber drauf.


und

Wenn ich von Vorteilen des Linksbootes rede, dann meine ich erst mal so banale Dinge wie, rechts ankicken können ohne blaue Flecken zu bekommen, da kann es ganz schön eng werden. Auch das Absteigen am Strassenrand ist besser. Rechtskurven können mit viel Gaaas gefahren werden (solange das Maschinenrad am Boden bleibt natürlich). Linkskurven können auch zügiger gefahren werden, da der Radius einer Linkskurve größer ist, und das Boot nicht so schnell steigt. Eine Kehrtwende ist leichter/schneller zu fahren, da du ja um den Beiwagen herumfährst, der Wendekreis also bedeutend kleiner ist als wenn der Beiwagen auf der rechten Seite als Anhängsel noch mit zu bewegen wäre. Eine Schleuderwende sieht mit Linksboot so aus: auf den Mittelstreifen zu fahren, kleine Lenkbewegung nach rechts, nur mit der Hinteradbremse scharf bremsen, das Gespann macht eine Schleuderwende nach rechts. So weit ist das alles gleich wie mit einem Rechtsboot, nur alles andersherum. Der Vorteil des Linksbootes besteht darin: sollte die Schleuderwende nicht funktionieren, so fährt die Fuhre auf den rechten Seitenstreifen zu, und nicht in den linksfahrenden Gegenverkehr. Ist mir mal mit ner URAL passiert. Eine Notbremsung hat nicht mehr ausgereicht, also Schleuderwende. Die hat aber nur zur Hälfte geklappt, sodaß ich auf der Gegenfahrbahn zum stehen kam, es kam glücklicherweise kein Gegenverkehr. Und jetzt das überholen, was ja im allgemeinen als größter Nachteil der Linksläufer angesehen wird. Wenn überholt wird, so ist das erste ausscheren ohne Belang. Beim Überholvorgang selbst kann man sehr nahe am Lastwagen(oder was auch immer) kleben bleiben, das spart Platz. Wenn jetzt ein Entgegenkommer kommt, muß man natürlich schnell vor dem Laster wieder auf die rechte Fahrbahnseite. Und jetzt kommts: da wir ja genug Dampf haben, wird der rechte Seitenwagen schnell hochkommen, denn wir fahren ja eine Rechtskurve. Und das genau können wir in so einem Moment, wo eh alle Sinne angespannt sind, ja nu gar nicht gebrauchen. Also auch hier ein klarer Vorteil des Linksläufers, denn wenn wir scharf nach rechts wollen(müssen), dann ist das mit dem Linksboot kein Problem, da wird Vollgas zu keinem Problem. Unabhängig davon, daß beim Überholvorgang selbst man auf dem Scheitelpunkt der Strasse fährt (gewölbte Fahrbahn), und man nicht wie beim Rechtsläufer mit der Maschine schon fast auf dem Sandstreifen der Gegenfahrbehn fahren muß (bei engen Strassen). Auch der Nachteil (da haben wir ihn) das mit dem Linksboot der Überholvorgang nicht beobachtet werden kann, tritt in der Praxis kaum auf. Ich mach das so: sehr weit rechtsfahren, am Lastwagen rechtsvorbei sehen ob alles klar ist, dann schnell mit dem SW Rad an der Mittellinie und weit nach links mit dem Oberkörper (brauchen wir eh, denn wir fahren ja erst mal linksheraus -Boot steigt).
Ich muß aber dazu auch sagen, daß ich meine Gespanne alle unter 1mtr Spurweite bringe (notfalls mit der Flex), sodaß ich da nicht allzuviel turnen muß.
Ein verwegen Kniff ist folgender: ich fahre auf die Mittellinie zu, hebe das SW Rad extrem an, sodaß der Gegenverkehr einen Höllenrespekt bekommt und sofort seine Fahrt zurücknimmt, wer will sich schon sein heiliges Blech verkratzen, oder gar besudeln - keiner. Der einzige Nachteil im Linksboot ist der, daß der Passagier ein mulmiges Gefühl bekommen kann so gaanz allein mitten auf der Bahn zu sitzen, und keiner beschützt ihn, kein Blech, kein Fahrer nichts, nur das Vertrauen in einen hoffentlich guten Fahrer.

Es ist eben die Summe der genannten Vorteile die gerade bei sehr widrigem Wetter besonders zutage treten. [...]
Ich komme gerade von der verschneiten, mittlerweile vermatschten Strasse und bin da sehr froh sehr weit rechtsfahren zu können, wo mich entgegenkommende Autos weniger mit ihrem SuperBlendlichtern Schachmatt setzen (am besten 4 an der Zahl, damit man ja viel sehen kann, auch wenn der andere auf der Strecke bleibt). Ich bin dann sehr froh mich am Strassenrand entlang zu tasten, gilt noch mehr bei Nebel. Da stiert man dann wie gebannt auf die paar Meter weißen Streifen rechts.
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Beitragvon Oelbrenner » Do 12 Nov, 2009 09:54

8) Mein Reden.
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Beitragvon ragman » Do 12 Nov, 2009 10:06

Jein ... die Sachen mit der Wende, das Ankicken und das Absteigen am Straßenrand -> ok.

Aaaaber - ein Gespann bleibt gleich breit, egal wo der Beiwagen sitzt ... da hilft einfach viel Fahrpraxis, damit man die eigene Breite richtig abschätzen kann. Gerade beim Überholen (das Beispiel mit dem LKW) wäre ein Verschätzen nach links gefährlicher, da ein Crash in den Entgegenkommenden sicher schlimmer ausgeht, als ein Rechts-Touchieren mit dem Beiwagen. Wenn beim Einscheren schon der Beiwagen (unabsichtlich) hochkommt ... schon ein bißchen extrem ( das Gespann und/oder die Fahrweise).

Beim Rechtsbeiwagen habe ich die bessere Beleuchtung in Fahrbahnmitte, wichtig für die Entgegenkommenden, gerade bei schlechter Sicht.

Und - meine Schmiermäxin ist am Straßenrand besser geschützt, sowohl vor Wetterunbillen (Gischt, Matsch, etc.), als auch bei, hoffentlich nicht vorkommenden, Unfällen.
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Beitragvon Mister B » Do 12 Nov, 2009 11:00

Abgesehen davon, daß eine solche Fahrweise mir nicht behagt,
finde ich es unratsam nach dem Überholen, beim Einscheren,
nur eine Rechtskurve zu fahren.
Es sei denn man ist auf die hier gern gesehene Kartoffel (Erdapfel)
gekommen und möchte sich hierzu bei der Ernte beteiligen.

Ich zumindest halte es für notwendig eben noch eine Linkskurve
anzuschließen. Da diese dann mindestens genau so "scharf" gefahren
werden muß (dies durfte ich in ettlichen, von meinem Arbeitgeber
vorgeschriebenen, Fahrertrainigs bis zum Umfallen üben),
kann ich mich diesem Argument nicht anschließen.

Grüße
MB
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Beitragvon Beste Bohne » Do 12 Nov, 2009 11:13

Naja. Meine Erfahrungen bei die linksfahrenden Teetrinkers sagen mir, das der Beiwagen in Kontinentalien nach rechts gehört.

Ich mag es halt nicht, immer am Fahrbahnrand fahren zu müssen, beim Überholen erstmal rein garnüscht zu sehen und das Gefühl zu haben in die Rabatten zu kippen, wenn die Fahrbahn eine ausgeprägte Wölbung hat.

Aber jeder wie er mag. Für mich überwiegen die Nachteile des Linksbeiwagen in Kontinentalien.
Grüße, Jens

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Beitragvon motorang » Do 12 Nov, 2009 13:41

Bitte bedenken, dass ...

- Matthias da nur ein Lastenboot hat und kein Passagierboot

- sich das bei ihm auf sehr schmale Gespanne bezieht

- es bei vielen Mopetten ganz gute Gründe für einen Linksanschluss gibt wie Optik, Wartungsfreundlichkeit, Kickstarter etc

Meine Argumente für Linksanschluss sind:

- Im Wintereinsatz verreckt mir nicht der Beiwagen im tieferen Schnee am Straßenrand sondern da ist die angetriebene Zugmaschine. beispielsweise bei engeren Begegnungen am Tauerntreffen.

- Bei schneller Kurvenfahrt fahre ich die WEITEREN Linkskurven mit steigendem beiwagen statt die ENGEREN Rechtskurven

- Ich kann linksrum mit kleinem Radius wenden ohne eine halbe 8 fahren zu müssen oder gar zu reversieren

- Die Pombierung der Straße (überhöhte Mitte) wirkt GEGEN den Zug des Gespannes anstatt ihn zu verstärken.

- Skeptizismus habe ich bislang AUSSCHLIESSLICH von Leuten erlebt die sowas nicht selbst fahren.

- Die mir bekannten Linksbeiwagenfahrer können damit gut (Albert, Matthias).

Die Sache mit der schlechteren Beleuchtung am Seitenwagen ist allerdings ein gutes Argument, die Situation lässt sich aber verbessern, durch bauliche Maßnahmen (Breitstrahler unter dem Boot beispielsweise)

Gryße!
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Beitragvon Beste Bohne » Do 12 Nov, 2009 13:53

motorang hat geschrieben:- Skeptizismus habe ich bislang AUSSCHLIESSLICH von Leuten erlebt die sowas nicht selbst fahren.


Naja. Ich bilde mir ja ein, das ein Rechtsbeiwagen in Britannien gefahren in etwa die Erfahrung eines Linksseitigen Beiwagens in Kontinentalien abbildet.

Aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein. :?

Gruß, Jens
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Beitragvon dirk » Do 12 Nov, 2009 14:10

Beste Bohne hat geschrieben:
motorang hat geschrieben:- Skeptizismus habe ich bislang AUSSCHLIESSLICH von Leuten erlebt die sowas nicht selbst fahren.


Naja. Ich bilde mir ja ein, das ein Rechtsbeiwagen in Britannien gefahren in etwa die Erfahrung eines Linksseitigen Beiwagens in Kontinentalien abbildet.

Aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein. :?

Gruß, Jens


Der Meinung bin ich nicht ganz. Ich sehe da einen Unterschied, ob man auf der falschen Seite fährt, im gewohnten Fzg. oder auf der gewohnten Seite im falschen Fahrzeug. Bin mir nur nicht sicher, wo er liegt.

Aber im ernst, der Schlüssel ist hier sicher die Gewohnheit in Kombination mit der Gespannbreite.
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Beitragvon motorang » Do 12 Nov, 2009 14:22

Beste Bohne hat geschrieben:
motorang hat geschrieben:- Skeptizismus habe ich bislang AUSSCHLIESSLICH von Leuten erlebt die sowas nicht selbst fahren.


Naja. Ich bilde mir ja ein, das ein Rechtsbeiwagen in Britannien gefahren in etwa die Erfahrung eines Linksseitigen Beiwagens in Kontinentalien abbildet.

Aber vielleicht bilde ich mir das ja auch nur ein. :?

Gruß, Jens


Hi,
Jens, sprichst Du von DEINEM Gespann?
Wenn mir richtig erinnerlich dann ist das ein BMW-Teil mit Kleinwagenbreite. Oder?

Gryße!
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Beitragvon dirk » Do 12 Nov, 2009 14:34

motorang hat geschrieben:Wenn mir richtig erinnerlich dann ist das ein BMW-Teil mit Kleinwagenbreite. Oder?


Da kommt man wohl nicht mit aus....
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Beitragvon Roll » Do 12 Nov, 2009 15:21

Ych halt die Argumente fyr umkehrbar, je nach Lokalität/Gegebenheiten.
Aber das Sehen nach vorn bleibt fyr mich entscheidend.
Lieber seh ich selber, was kommt; als daß mein Plampi das sieht, es mir nicht rechtzeitig mitteilen kann und tausend Tode stirbt.
Sie wollten mich schon gefügig machen mit Fellatio und Absinth, aber ich sagte nein.
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Beitragvon Beste Bohne » Do 12 Nov, 2009 15:36

dirk hat geschrieben:
motorang hat geschrieben:Wenn mir richtig erinnerlich dann ist das ein BMW-Teil mit Kleinwagenbreite. Oder?


Da kommt man wohl nicht mit aus....


:-D :-D Wer hat, der kann. :-D :-D
Grüße, Jens

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Beitragvon ragman » Do 12 Nov, 2009 18:51

motorang hat geschrieben:Bitte bedenken, dass ...


Sagt ja keiner, daß es keine Argumante dafür gibt ... nur manche scheinen yberdenkenswyrdig zu sein.
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Beitragvon Hubert » Do 12 Nov, 2009 23:08

Ich bin bis jetzt nur mit Boot rechts gefahren, und lerne auch das immer noch. Es gibt hier Argumente für und dagegen, aber wer von dern Fahrern mit dem Boot rechts ist denn schon mal ein Gespann mit dem Boot links gefahren? Vielleicht können wir das mal auf einem Treffen hinbekommen das man mal tauscht. Für mich als SR Fahrer sehe ich nur den Vorteil mit dem Kicken. Aber ich würde mich gerne mal überzeugen lassen das das Boot links besser ist. Hubert
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Beitragvon kahlgryndiger » Fr 13 Nov, 2009 06:25

Ich finde das sieht komisch aus. Ausser an älteren Fahrzeugen englischer Art ... Ist natürlich so eine Sache mit dem Geschmack :roll:
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