Das schöne ist: Die Kerzengewinde sind auch nach knapp 200 000 km noch kwasi jungfräulich. Schliesslich ist da erst zweimal was rein, und einmal was rausgeschraubt worden. Das negative daran ist, es gibt keinen Grund, die Zündspulen auszubauen, weil ja alles brav läuft.
Wenn dann aber wie in meinem Fall der Motor nach dem Anlassen erst Mal unwillig rumstottert und dann zusehends schlechter anspringen will, dann kommt man auf die Idee, das viele Geld auszugeben und halt doch mal die Kerzen zu tauschen.
Da der Motorenkonstrukteur den Öleinfüllstutzen liebevoll oberhalb des ersten Zylinders platziert hat, und die Abdichtung zum Motor hin eher schwachbrüstig ausgelegt ist, findet der erfreute Mechaniker einen Quell öliger Freude in den beiden Kerzenbohrungen des ersten und ein wenig noch in denen des zweiten Zylinders: all das Öl, das seit dem letzten Kerzenwechsel beim Nachfüllen danebengekleckert worden ist steht in den Bohrungen. Bei drei der fünf Kerzen so hoch, dass die Kerzenstecker komplett unter Öl waren. Ich hätte wohl unter diesen Umständen meine Mitarbeit verweigert.....






Trotzdem ich erstmal versucht habe das Öl so gut es geht abzusaugen und mit Papier aufzunehmen, ist doch ein Rest in den Brennraum gelangt, was dazu führte, dass ich nach dem Start die Mutter aller Zweitaktwolken produziert habe. Aber der Start fiel vergleichsweise sehr willig aus



Nein,