Gabel schwergängig

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Re: Gabel mit neuer Gleitbuchse etwas schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 09 Aug, 2014 20:15

Das hab ich jetzt auch durch.
Ich vermute, daß die Standrohre windschief oder V-förmig stehen, von vorne gesehen.

Wie kann ich das prüfen und ggfs. richten?
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Re: Gabel mit neuer Gleitbuchse etwas schwergängig

Beitragvon Richy » Sa 09 Aug, 2014 21:21

Straßenschrauber hat geschrieben:Das hab ich jetzt auch durch.
Ich vermute, daß die Standrohre windschief oder V-förmig stehen, von vorne gesehen.

Wie kann ich das prüfen und ggfs. richten?


Gleitrohre ab und im montierten Zustand mit einer Glasscheibe prüfen. Für die V-Förmigkeit den Abstand messen, evtl. mit zusätzlicher Gabelbrücke, die locker auf den Standrohren gleitet.

An der Kuh stelle ich die (unheimlich divenhafte) Gabel meist mit ohne Gabelfedern ein, ohne Rad muss der montierte Kram(Gleitrohre, Stabi, Achse etc.) vom Eigengewicht leicht runterfallen und sich leicht auf dem gesamten Federweg bewegen lassen.
Weiß aber nicht, ob das bei deinem Mopped übertragbar ist.

Gruß,
Richard
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 09 Aug, 2014 23:56

Glasscheibentest bestanden.

Ohne Rad sollte alles durchs Eigengewicht runterrutschen, auch bei der SR.
Das tut es auch, mit festgezogener Radachse (gegen den rechten Holm) wird es etwas schwergängig.
Die Radachse ist gerade, sie läßt sich rundum gleichmäßig drehen, wenn die Klemmfaust (links) etwas gelockert ist.
Deswegen denke ich, daß die Standrohre V-förmig oder als schiefes Parallelogramm stehen.
Vielleicht länge ich ein Rohr mit Innen-D ca. 17mm passend, um die Radnabe zu simulieren, dann kann ich die Sache mit angezogener Radachse ohne das Gewicht des Vorderrads testen.

Die Idee, mit einer dritten Brücke zu testen, gefällt mir gut.
Das deckt beide Fälle ab, V-Form und schiefes Parallelogramm.
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Dreckbratze » So 10 Aug, 2014 11:59

es klingt für mich so, als würdest du beim festziehen der achsmutter den holm "beibiegen". vielleicht wäre eine passende distanzhülse an der achse hilfreich?
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon hiha » So 10 Aug, 2014 12:20

Bei der SR ist eine Seite durch die Achsmutter geklemmt, die andere Seite der Radachse gleitet, und wird durch die Klemmbacke geklemmt.
Die Parallelität der Brücken (V-Form) kannst Du ohne Federn mit Radachse gut sehen. Beim Einfedern darf die Achse nicht in der lockeren Klemmbacke wandern.
Ausserdem würd ich nochmal die Radachse genau vermessen (lassen), ob sie wirklich keinen Schlag hat, oder eine Andere probieren.

Gruß
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » So 10 Aug, 2014 13:07

Mit einer anderen Radachse war es genauso.

Ich schau mir nachher an, ob die Radachse wandert.
Und auch, ob eine dritte Brücke sauber auf der vollen Länge gleitet, mit den alten, geraden Standrohren.

Achim, an eine Distanzhülse hab ich auch schon mal gedacht, damit ich das Vorderrad weglassen kann beim Testen, die Sache soll ja auch ohne dieses Gewicht runtergleiten können:
Vielleicht länge ich ein Rohr mit Innen-D ca. 17mm passend, um die Radnabe zu simulieren, dann kann ich die Sache mit angezogener Radachse ohne das Gewicht des Vorderrads testen.

Die Vorderradachse der SR hat 17mm Durchmesser.
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » Mo 11 Aug, 2014 05:18

Dummy-Achse ist fertig.
Alle Ersatz-Gabelbrücken sind gerade.

Ich freu mich schon jetzt auf die bald ordentlich funktionierende Gabel.
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » Mo 11 Aug, 2014 21:59

Vorne ist jetzt alles ausgetauscht, Radlager, Gleitbuchsen, Srtandrohre, Dichtringe, beide Gabelbrücken.
Die einzelnen Holme gleiten nicht mehr ganz so leicht wie letzte Woche, warum auch immer.
Es reicht aber immer noch das Eigengewicht der Tauchrohre, um die Holme ganz auszuziehen.

Insgesamt hat die Aktion alte Mängel an der Gabel aufgedeckt:
Untere Brücke war krumm und wurde gegen eine gute getauscht.
Gabelfedern (Wirth) sind zu hart (oder ich bin zu leicht), demnächst versuch ich es mit den originalen Federn.
Ölviskosität und -menge muß ich alles nochmal ausprobieren, vielleicht kommen auch zusätzlich Ventilfedern rein.

Die ausgelabberte alte Gabel hat ihre Arbeit ganz ordentlich gemacht - bis auf das Herumgeeiere hal :)

Danke für die guten Tips, die mich auf die Spur gebracht haben.
Zuletzt geändert von Straßenschrauber am Do 21 Aug, 2014 23:42, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » Sa 16 Aug, 2014 16:11

Zwischendurch mit den lockeren Gabelverschraubumgen auf dem Seitenständer abstellen ist nicht so clever.
Woher weiß ich das jetzt? :floet:

Es gibt ein paar ganz gute Anleitungen zum Gabelentspannen im Netz, einen Hinweis auf den Seitenständer hab ich aber nirgends gesehen.
Da hat keiner dran gedacht, daß jemand auch das falsch machen kann ...
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon lallemang » Sa 16 Aug, 2014 20:29

Ich stand auch schon mit'm Moped im Arm da... :shock:

Bild

... und der 10'er Schlüssel war einfach 50cm zu weit weg

Willkommenimclubgry§e :-D
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Dreckbratze » So 17 Aug, 2014 09:00

und ich mal eingeklemmt zwischen motorrad und sw :roll: zum glück kam der vermieter und konnte heben helfen..... :oops:
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon roger » So 17 Aug, 2014 11:24

Oh ja :oops:
und ähh, danach hatte ich Rücken :-D
Hurra!
Ach nee, doch nich...
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon Straßenschrauber » So 17 Aug, 2014 22:13

Zum Glück ist alles heil geblieben. :-)

Die Gabel ist aber immer noch nicht ok.
Bei 70 stuckert sie oft, weil sie nicht einfedert, ich hab die Hand an den Holm gehalten, kein Einfedern.
Beim leichten Bremsen und Beschleunigen bewegt sie sich.

Im Stand ist es mal gut, mal nicht.
Verschraubungen sind alle fest.

Ich laß morgen mal den Stabi weg, vielleicht ist der nicht so stabil.
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon hiha » Mo 18 Aug, 2014 05:38

Kann es sein, dass ich in diesem Pfred zum ersten Mal das Wort "Stabi" lese?
Wenn nein: Was für ein Stabi? Gibts Fotos?
Wenn ja, dann :smt013 Das hättest Du eher sagen dürfen.
Viele, bzw so gut wie alle käuflichen Stabis lassen sich überhaupt nicht verspannungsfrei anbringen, ohne sie vorher massiv zu überarbeiten.

Gruß
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Re: Gabel schwergängig

Beitragvon lallemang » Mo 18 Aug, 2014 07:16

+1 :D
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