benzinfeste Dichtung gesucht

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon schnupfhuhn » Mo 08 Aug, 2016 17:39

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon ketten_saeger » Di 09 Aug, 2016 12:52

Zurück vom Urlaub ein Dankeschön an alle Schreiber.

Interessant, was alles für Vorschläge kommen.
Meine Dreherkünste sind allerdings bei Weitem noch nicht so gut und wäre wohl tatsächlich mit Kanonen auf Spatzen geschossen.
@Knepta: Danke für deinen Vorschlag :grin:
@schnupfhuhn: danke für die Anzeige, aber ich bin froh, dass ich alles noch am Originalschlüssel hängen habe (Zündschloss und Tankdeckel der gleiche Schlüssel) und möchte das gerne auch so behalten.

Die Sache mit dem Kork werde ich mir auf jeden Fall merken, aber da ich gerade auch keine alte Korkfliese zur Hand habe, werde ich jetzt in dem Laden, den Hans gepostet hat, eine Platte Viton kaufen. 10x10cm reicht, ich brauche für den Ring Außendurchmesser 8 cm. Lochsäge ist vorhanden, danke Maybach für den Tipp. und den inneren ausgeschnittenen Kreis kann man aufheben und eventuell noch für kleinere Dinge brauchen.

Danke nochmals an alle
Grüße

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon hiha » Di 09 Aug, 2016 12:58

Mit der Säge? Ich habs mit einem scharfen Messer gemacht, mit Locheisen, und sogar einer Schere. Aber Säge?
Hmm,
Hans
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon Aynchel » Mi 10 Aug, 2016 15:57

hallo Hans
er meint eine Zylindersäge
so etwas in der Art
halte ich aber auch für von wegen Kanonen auf Spatzen... :weg:

Bild
Aynchel aus Meddersheim


ich könnte die BIG auch mit 5,5l daher fahren, aber das wäre Spritverschwendung ;-)
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon KNEPTA » Mi 10 Aug, 2016 18:40

ketten_saeger hat geschrieben:@Knepta: Danke für deinen Vorschlag :grin:


Du glaubst gar nicht was der Ingenieur mit Superkleber schon alles repariert hat. 8)
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon Maybach » Mi 10 Aug, 2016 18:46

@Aynchel

Genau das meinte ich!
Bei uns in der Werkstatt hießen die Dinger Lochsägen. Weil man ja Löcher damit sägte, vermutlich ...

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon ketten_saeger » Mi 10 Aug, 2016 18:59

Das habe ich auch unter "Lochsäge" verstanden. Meine Version hat einen Teller mit verschiedenen Nuten und verschieden großen Einsätzen, nicht für jede Größe ein eigenes Teil. Ich kenne den Gebrauch bei Löcher in Holz oder Gipskartonplatten (z.B. um Steckdosenlöcher auszusägen) Aber das Gummi geht bestimmt auch. Meine Platte wurde heute versendet - geht schnell in dem Laden. Hans, danke nochmal für den Link.
Grüße

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon Myke » Mi 10 Aug, 2016 23:09

bevor ich mri ein, wie vom anychel gezeigtes, lochsägenset zulegte, hatte ich eines ausm baumarkt. eine spannvorrichtung mit konzentrischen kreisen, wo man je nach durchmesser, das gleiche, biegsame, blatt einzusetzen hatte.............. :omg:
man glaubt es kaum, was man beim wohnbarmachen eines hauses aus 1935 lernt.................
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon motorang » Do 11 Aug, 2016 06:28

Das Ding mit den biegsamen Sägeblättern hab ich auch. Nutze ich gerne alternativ weils nicht viel Material wegnimmt - für Viton eher geeignet als für Gipskarton ... und man kriegt das ausgesägte Stück leichter wieder raus als bei einer Bohrkrone.

Ich bin mit dem gleichen Problem vor gut 20 Jahren zum Handel für technische Gummiwaren gegangen und hab mir eine 2mm-Platte benzinfesten Gummi gekauft. Die hat bisher für mehrere (unterschiedliche) Tankdeckel und Benzinkocherdichtungen gereicht. Mit passendem Rundling (Spraydose etc) und Kugelschreiber angezeichnet, mit der Nagelschere ausgeschnitten ...

Viton hab ich noch nicht probiert, aber das Vitonzeugl, das ich kenn, ist recht steif - ob das auf die Fläche gut dichtet, die für Kork oder Gummi ausgelegt wurde und deshalb nicht 100% plan sein musste?

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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon hiha » Do 11 Aug, 2016 08:03

Das Vitonzeug aus dem IR-Dichtungstechnikhandel ist eine "benzinfeste 2mm-Gummiplatte". Die Gummiart nennt sich FKM oder FPM, ist ein Fluorkautschuk und wird in verschiedenen Härtegraden unter dem geschützten Markennamen VITON® (und vielen anderen mehr) vertrieben. Wenn man nicht weiß was man vor sich hat, kann man FKM von NBR (nur kurz benzinfest) durch anglangen und dran riechen nicht unterscheiden. Es gibt ausserdem diverse optimierte Qualitäten, die dann speziell Benzindämpfe, Rapsmethylester, sonstwas, besser aushalten als das Standardmaterial.

Gruß
Hans
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon lut63 » Do 11 Aug, 2016 09:06

Dünne Gummiware und Dichtungsmaterial kann sehr gut mit einem stangenzirkelähnlichem Kreisschneider bearbeitet werden.
Das Werkzeug kann mit Messerklinge auf Zirkelstange auch selbst gebaut werden.
Beim Schneiden immer von außen nach innen (großer DM zuerst). :wink:

(....oder man hat einen Schneidplotter in der Nähe.) :floet:


LUT
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon Myke » Do 11 Aug, 2016 16:55

hauts mi net, i habs heut einfach mit der scheer ausgschnitten.......................... :weg:
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon gatsch.hupfa » Do 11 Aug, 2016 17:04

Hi,
Ist das Viton eigentlich thermoplastisch?
Weil Tankdeckeldichtung von Töchterchens Rieju hat sich quasi einseitig zusammengezogen, links dichtet er nicht mehr so recht, der Dichtungseinsatz.
Das Problem: er ist halt trichterförmig in der Mitte:

Bild2016-08-11 17.41.23 by http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=1000799, auf Flickr
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon hiha » Do 11 Aug, 2016 19:48

Bei Viton sollte das eigentlich nicht passieren, aber wie oben geschrieben, gibts da verschiedene Modifikationen.
Und der Guzzi-Chrisi hat mir versichert, dass BenzinDAMPF, also alles was im Tank in der Luft hängt, nochmal was ganz anderes aushalten muss. Das wär wesentlich schlimmer, als wenns direkt im Benzin schwimmert.

Gruß
Hans
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Re: benzinfeste Dichtung gesucht

Beitragvon ketten_saeger » Di 20 Sep, 2016 19:13

Hallo zusammen,
will das hier noch kurz zu Ende bringen: Meine Lochsäge war für den Durchmesser zu klein, deshalb hab ich es mit einem sehr feinen, sehr scharfen Messer (mehr oder weniger) rund ausgeschnitten. Ergebnis: passt und dichtet :grin:
Hab allerdings die 3mm dicke Platte bestellt, damit schließt der Tankdeckel jetzt satt, aber dennoch nicht zu schwergängig.
Danke nochmal an Hans für den entscheidenden Hinweis und an alle anderen fürs Mitdenken.
Grüße

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