Hallo,
in bewährter Manier von "Wie würdest du vorgehen?" hab ich mal auch eine Frage:
An meinem Raudi-Audi muss ein Krümmerflansch, in dem eine Schraube auf beiden Seiten glatt abgerissen ist (der Flansch ist ca. 6mm stark) für eine M8-Schraube neu gebohrt werden. Vermutlich durch die ständigen Temperaturwechsel ist das Material wohl recht hart geworden. Das Loch muss noch nichtmal allzu genau sein, da es ein Durchgangsloch und das Gegenstück ca. 4cm weit weg ist.
Ich muss nurnoch ein Loch bohren, bei einem vorherigen habe ich allerdings ca. 2,5h und mehrere Bohrer verbraucht (Das Loch hat mich locker 30 Euro gekostet). Am Ende habe ich mit der Schlüsselfeile den Rest gemacht. Irgendwas mache ich also gravierend falsch. Mangels Bohröl habe ich Motorenöl und Caramba zum Kühlen/schmieren benutzt.
Klar gibt es hübsche Tabellen, die für eine bestimmte Bohrergröße eine Drehzahl und einen Vorschub vorgeben, diese mögen auch an der Drehbank praktisch anwendbar sein. Nun bohre ich jedoch mit einer billigen Metabo über Kopf eben jenes Loch, während der Wagen auf der Miet-Hebebühne steht. Da kenne ich weder Drehzahl noch Vorschub. Ich kann die Drehzahl zwar stufenlos einstellen, aber mehr weiß ich auch nicht. Wobei ich die Drehzahl vielleicht noch irgendwie vorher messen könnte, aber den Vorschub? Von leicht andrücken bis volle Möhre dagegenlehnen kann ich, aber was ist korrekt?
Bohröl hab ich gekauft, ich wollt mir noch einen Satz bessere Bohrer (Titanbeschichtet) kaufen, aber um die Bohrer nicht gleich wieder zu ruinieren, täte ich da gerne eine ungefähre Vorgehensweise wissen...
Gruß,
Richard

Das unterschreib ich mal so.
