Motovun war ich vor gut 20 Jahren öfter, von Rovinj und Porec aus mitm Radl. Damals war das noch ein fast völlig verlassenes Nest, wo gerade mal eine Handvoll alte Menschen lebte. Das mit der Künstlerkolonie war da erst im Entstehen.
Da hab ich da erstmals feststellen dürfen, dass der Kalksteinzuschlag im Asphalt beim ersten Ansatz von Feuchtigkeit SO was von GLATT wird... mir hats in einer gemütlich gefahrenen Serpentine (gleich die erste rechtsrum Richtung Süden runter) beide Reifen einfach unterm Hintern weggezogen und ich bin richtig hart auf der Seite aufgeschlagen

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Ich hab seinerzeit ganz Istrien mit meinem Uralt-MTB erradelt, und mich so erfolgreich vorm Rumlungern am Strand gedrückt

Und die ehemalige Schmalspurbahnstrecke, die Parenzana, die kannte man damals auch noch nicht als Fahrradweg. Die hohen Brücken hatten keine Geländer, wurden illegalerweise auch von den Einheimischen mit Autos benutzt (die gerade eben so von der Breite her draufpassten...)
Keine Touristen ausserhalb des Strandbereiches. Schöne Zeiten warn das.
Gruß
Hans