Aus eigener Erfahrung:
Trotz aller Fehlschlaege, kannst du - speziell in D - nicht preiswerter als mit einem MZ-ETZ-Gespann Gespann-fahren. Einstiegspreise für was anständiges bewegen sich bei max. 1500e, das Gespann selber ist leicht beherrschbar und bietet im Rahmen der technischen Gegebenheiten beeindruckendes. Die Scheibenbremse vorn reduziert den Wartungsaufwand in Verbindung mit einer elektronischen Zündung gegen 0, wenn die Möhre mal läuft. Problematisch ist eigentlich nur die Kupplung, speziell der Kupplungskonus, wenn der ausgenudelt ist, dann helfen nur noch Buschmethoden und das nicht dauerhaft.
Grad in deiner Situation würde ich ein Gespann von einem renommierten MZ-Händler, zB Emme kaufen und da auf eine schaun, die am Besten weniger als 10Tkm seit der Überholung gelaufen hat. So ein Moped musst du im Prinzip nur im Zustand konservieren und nicht erst zur Alltagstauglichkeit erziehen.
Das Problem ist nur, so ein Russe/Guzzi/BMW mit grossem Behoerdenboot hat halt einen Charme, dem man sich nicht ganz entziehen kann. Aber nur mit kaufen ist es halt bei denen auch nicht getan. Grundsätzlich werden solche Grossgespanne nur dann verkauft wenn a) was kaputt ist, was teuer wird oder b) wenn privat was dazwischenkommt .
D.h. zu einer BMW mit Russki-Boot solltest du noch mind. 1000 - 2000e in petto haben um auf der sicheren Seite zu sein.
Grysze
Greg
P.S.: Ich hab meine Emme hergegeben, weil a) beim 300er der Kupplungskonus am Sack war b) weil ich einfach ein Gross-Gespann wollte und zwar so eines, wie ich mir das ertraeumt hab... das ist halt meine XS mit Russki-Boot.

(Die sind auch schon ganz scharf auf so ein Teil...)