Hartlöten mit Propan ?

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Hartlöten mit Propan ?

Beitragvon Nanno » Mi 07 Apr, 2010 14:38

Geht das wirklich ?

Ich hab ja noch den bereits bekannten Tank von meiner Z1000J und da der Boden an einigen Stellen einfach durch ist, war mein Gedanke, entsprechende Stellen ausgeschnitten und dann dünnes Blech per Silberlot aufgelötet.

Bisher kannte ich ja eigentlich beim Hartlöten nur die Systeme mit zwei Kartuschen...

Ginge das, Propan-Flaschen sind bei meinem Vater vorhanden, d.h. ich müsste mir nur einen Brenner und Silberlot sowie Flussmittel besorgen..

Danke,
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Beitragvon Robert » Mi 07 Apr, 2010 15:58

Wirst wahrscheinlich mit Propan nicht wirklich auf die Temperatur von Azetylen kommen...
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Beitragvon lallemang » Mi 07 Apr, 2010 16:59

Mit Propan kommt man schon auf die nötigen Temperaturen für Hartlot - nicht nur "Silberlot".
Das Problem ist lediglich die Heizleistung und Energiedichte. "Kleinteile" OK. "Gro§teile" und "gro§flächige Teile" leiten die Wärme zu sehr ab.

Ist halt alles "relativ". :-D

Ich hab' 'nen 40KW Propanbrenner, der bringt den ganzen Tank auf Temperatur - aber auch nicht weniger als den halben... :smt102

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Beitragvon Robert » Mi 07 Apr, 2010 17:17

lallemang hat geschrieben:Ich hab' 'nen 40KW Propanbrenner, der bringt den ganzen Tank auf Temperatur - aber auch nicht weniger als den halben... :smt102

Gry§e Peter


Das nimmt man aber eher zum flämmen äh abfackeln...
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Beitragvon fleisspelz » Mi 07 Apr, 2010 21:47

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Beitragvon Nanno » Mi 07 Apr, 2010 21:50

Also zurück zu Acetylen... ok. Aber danke für die Info.

@Justus: Der Tank ist schon entsprechend gereinigt.

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Beitragvon fleisspelz » Mi 07 Apr, 2010 21:53

Wie denn?
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Beitragvon Nanno » Do 08 Apr, 2010 07:00

fleisspelz hat geschrieben:Wie denn?


Mehrfach mit Wasser ausgeschwemmt und ausgeblasen, sowie in der Sonne getrocknet. Außerdem kommt ja der Boden (bis auf den Mitteltunnel) raus.

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Beitragvon Rei97 » Do 08 Apr, 2010 07:13

Also:
Silberlot ist ganz schön teuer, sodass es sogar zum Rechenexempel werden kann stattdessen mit Neusilber und einem CFH Gerät zu löten.
http://cgi.ebay.de/Autogenschweissgerae ... 0489954717
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Beitragvon Nanno » Do 08 Apr, 2010 07:59

Ich werfe da mal ein Auge drauf... (ich hab nicht gedacht, dass die Sachen mittlerweile so bezahlbar geworden sind - mir ist schon klar, dass ich dann noch Kartuschen brauchen werde.)

Danke für den Link Helmut!

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Beitragvon Mister B » Do 08 Apr, 2010 08:59

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Beitragvon dirk » Do 08 Apr, 2010 15:58

Propan und O2 sind auch schön zum Hartlöten, aber da waren sie wieder, die zwei Flaschen. Die Gelbe ist dann vielseitiger als die Rote!
Heute in drei Jahren ist es endlich wieder soweit.
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Beitragvon madmec » Do 08 Apr, 2010 19:54

Hartlöten mit eine Propanbrenner ist möglich. Hab z.b. schon öfter Winkelstahl 20x20x2 mit einem kleinen Kartuschenbrenner und Silberlot verlötet. Dauert ein bisschen und man muss die Löstelle recht genau an die Spitze des inneren Flammkegels bringen- aber es funktioniert.

Das oben verlinkte "Autogenschweissgerät" halte ich für untauglich. Damit kann man höchstens auf Juwelierniveau arbeiten weil kein Brenngasdruckregler vorhanden ist. Das Mischungsverhältnis ändert sich bei den grösseren Brennern (die immernoch sehr klein sind) ständig weil die Kartusche abkühlt und weniger Druck liefert. Nach spätestens einer halben Stunde mit grossem Brenner kommt fast nix mehr raus weil die Kartusche Tiefkühltemperatur erreicht hat. Macht keinen Spass- ich hab so ein teil nach der ersten Kartuschenfüllung verschrottet und umgenutzt...

Übrigens muss es kein Silberlot sein, das Hartlot für Wasserleitungen kann man auch so verarbeiten und ist viel günstiger.

Gruss

Thomas
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Beitragvon lallemang » Do 08 Apr, 2010 20:46

Hier wär das Interesse bei Silberlot die geringere Arbeitstemperatur - je nach Lot runter bis fast 600° statt der 900+ von Messinghartlot.

Trotzdem ist ein Tank je nach Flickstelle nicht grad das dankbarste Testobjekt, speziell wenn ein grö§eres Blech draufsoll, das sich nicht
mehr komplett mit der Flamme auf Temperatur gebracht weden kann und der Lötspalt beim Führen wegen Verzug immer grö§er wird... :ugly:

Wenn's nur um die eine Lôtung geht, ist der örtliche Schlosser vielleicht die billigste Lösung.

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Beitragvon Rei97 » Do 08 Apr, 2010 21:17

madmec hat geschrieben:Das oben verlinkte "Autogenschweissgerät" halte ich für untauglich.

Also:
Das darfst Du, wenn Du versucht hast damit Gartenzäune zu löten... das geht nämlich nicht, weil die Energiemenge dazu nicht reicht.
Bei Dünnblechen ist das anders. Da ist das segensreich , weil die WEZ nicht so brutal kommt, wie beim Schweissen und schon gar nicht , wie beim Abflammen mit Propan.
Fakt ist, dass BSM Fehlkonstruktionen damit prima repariert werden können, mit Silber hat mir der XT-Diamant ein angelötetes Endstück hinterher getragen...blamabel fürs teure Silber.
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